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Update: Verletzung rechte Wade

Nachdem mein Sportarzt beim letzten Vorstellungstermin am vergangenen Donnerstag etwas überrascht war, dass die rechte Wade noch immer Probleme bereitet – meinen letzten Lauftest musste ich bereits nach 1,5km schmerzbedingt abbrechen – untersuchte er die Wade nochmals mittels Ultraschall und kam wieder zu dem gleichen Ergebnis, wie schon beim letzten Mal – nix wirklich zu erkennen. Also schlug er vor, jetzt doch noch eine MRT-Aufnahme (Kernspinthermographie oder besser bekannt als „ …. muß in die Röhre …. „) zu machen, um dann zu entscheiden, wie es therapeutisch weiter gehen soll.

Heute Morgen war es dann soweit – Termin zum MRT. Zuerst mal „trocken“ und falls die Aufnahmen noch nicht allzu viel zeigen, das Ganze noch einmal, allerdings dann unter intravenöser Gabe eines Kontrastmittels. Alles kein Neuland für mich – kannte ich bereits. Nach gut 30 Minuten war die Geschichte erledigt. In der Tat musste doch noch das Kontrastmittel gespritzt werden, da die vorherigen Aufnahmen nicht sehr aufschlussreich waren.

Nach kurzer Wartezeit bittet mich der Radiologe in sein Zimmer, um mit mir das Ergebnis zu besprechen. Er zeigt mir auf dem Computerbildschirm einen winzig kleinen weißen Punkt auf der Innenseite der rechten Wade und sagt, dass es sich hierbei um einen Muskelfaserriss handelt. Dieser sei jedoch so klein, dass er erst durch das Kontrastmittel zum Vorschein kam. Ich solle die Wade weiterhin noch schonen und nur dosiert belasten. Laufen sei aber vorerst eher nicht zu empfehlen. Die Aufnahmen gehen nun zum behandelnden Arzt und der wird alles Weitere mit mir abklären. Dann gibt er mir zum Abschied die Hand und schon stehe ich wieder draußen im Warteraum.

Jetzt muß ich mich erst einmal sammeln. Was hat er da eben gesagt? Muskelfaserriss? Wie kann das denn sein? Bislang hatte ich mit einem Muskelfaserriss immer einen plötzlich auftretenden und deutlich spürbaren, stechenden Schmerz verbunden. Und in der Regel einhergehend mit einem Bluterguss, aufgrund der inneren Einblutung. Doch nichts von alledem ist bei mir aufgetreten. Andererseits sind MRT-Aufnahmen ja das Genaueste, was es gibt, und der Mann hat sein „Handwerk“ ja studiert und einen Doktortitel darüber.

Hmmm …. – ich weiß irgendwie nicht so wirklich, was ich von dem Ganzen halten soll. Hätte mich heute Morgen noch einer gefragt, was ich glaube, was bei dem MRT herauskommen wird, hätte ich geantwortet: „Nichts!“. Die Wade fühlt sich eigentlich seit Tagen gut an. Okay – gelaufen bin ich seit dem letzten „Fehlversuch“ noch nicht wieder, aber im Alltag als auch beim Radfahren habe ich keine Probleme. Auch dehnen geht ohne einen negativen Schmerz. Zudem bin ich am vergangenen Wochenende ziemlich viel mit unseren Kids draußen spazieren gewesen und dabei relativ schnell gegangen. Unser Großer hat am Freitag ein Fahrrad bekommen und ist nun fleißig am Üben. Da muß der Papa schon mal einen Zahn zulegen, um immer hinterher zu kommen. Noch dazu das Ganze mit dem Buggy und unsere Kleinen darin. Aber alles ohne Probleme. Von daher bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass alles soweit wieder paletti ist und ich nächste Woche wieder langsam mit dem Laufen anfange. Aber so?

Mittlerweile habe ich die Sache auch mal ein wenig gegoogelt. Allerdings ist die Bandbreite der fachlichen sowie persönlichen Meinungen, wie so oft, unheimlich groß. Grundsätzlich kann man sich jedoch daraus entnehmen, dass kleinere Muskelfaserrisse in der Regel schnell und unkompliziert im Zeitraum von 4-6 Wochen verheilen. Was mich allerdings etwas stutzig macht ist, dass der Riss bei mir überhaupt (noch) sichtbar ist. Die ersten Wadenprobleme hatte ich am 17.02.2012 am Ende eines 14km-Trainingslaufes, somit quasi vor 5 Wochen. Das lässt mich dann wiederum glauben, dass es sich damals tatsächlich um eine überlastungsbedingte Verhärtung gehandelt hat, aufgrund derer durch weitere Belastungen bzw. Belastungsversuche der nun diagnostizierte Faserriss aufgetreten ist. Derartige Verletzungsverläufe werden auch im Internet zitiert.

Wie geht es nun weiter? Am Montag habe ich wieder Termin bei meinem Sportarzt. Bis dahin liegen ihm die MRT-Aufnahmen sowie der Bericht des Radiologen vor. Dann ist es an ihm, abzuwägen, was weiter gemacht werden darf/kann. Er hatte ja schon ein bis zwei Injektionen in Erwägung gezogen. Im Internet kann man auch über viele positive Erfahrungen mit Kinesio-Tapes lesen. Vielleicht wäre das auch eine Option. Mal schauen.

Ich persönlich halte mich erstmal weiter an die Faustregel: „Alles, was keine Schmerzen bereitet, ist erlaubt.“. So hat es mir ja auch mein Sportarzt geraten. Die Wadenmuskulatur soll regelmäßig gut durchblutet und dosiert belastet werden, um dadurch die Heilung zu optimieren. Das heißt, ich werde weiter regelmäßig aufs Rad steigen und im Gym mein Kraft- und Stabilisationstraining durchziehen. Gelaufen wird nach wie vor erstmal nicht. Vielleicht Anfang April mal wieder ein vorsichtiger Test. Aber erstmal abwarten, was der Doc am Montag vorschlägt.
Dir eine schöne Restwoche!
Supermario
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Wade hadde Du de da …. ?

Ja – liebe Freunde – die Wade, und zwar die rechte von beiden, die macht mir im Moment zu schaffen. „Hart wie Kruppstahl!“ – wobei mir das in diesem Fall gar nichts bringt, sondern vielmehr total kontraproduktiv ist.

Die ganze Misere begann vor zwei Wochen. Am Ende eines 16km-Trainingslaufes im angenehm fordernden Tempo – also gerade so schnell, dass Du alles noch gut im Griff hast und immer noch sagen kannst, wie viel Straßen Du zum Beispiel überquert hast oder, ob die Bahnschiene rechts oder links zu Deiner Laufstrecke gelegen hat 😉 – bemerke ich einen leicht krampfenden Schmerz in der rechten unteren Wade. Okay, denke ich, wir haben Freitagabend, die Woche war aus sportlicher Sicht ziemlich anspruchsvoll, und zudem ist es die erste richtige Trainingswoche nach überstandener Erkältungspause. Da darf es schon mal irgendwo ein bisschen „zwicken“. Ich laufe mich also noch brav aus, dusche, dehne und denke nicht weiter über die Sache nach. Das Wochenende ist eh’ sportfrei, somit Zeit zur Regeneration. Samstag und Sonntag vergehen dann auch ohne Rückmeldungen aus dem Schmerzbereich. Ich hake die Sache ab.

Montag ist „Rosenmontag“ und ich habe dienstfrei. Ganz offiziell! Da ist meine Stadtverwaltung (noch) immer sehr spendabel! Danke! Meine Frau und die Kinder machen einen etwas längeren Spaziergang und ich habe endlich die Gelegenheit für einen ersten richtigen Radausflug in diesem Jahr. Natürlich nicht nur so zum Spaß – nein – POWER! Meine Strecke habe ich im Kopf schon das ganze Wochenende geplant. Auf geht’s! Am Ende stecken mir 45km mit einigen saftigen Steigungen in den Beinen. Mein zur Verfügung stehendes Zeitfenster von 2 Stunden habe ich eingehalten und bin nach 1 Stunden und 50 Minuten wieder daheim. Da kommt auch schon die Family um die Ecke. Optimal gelaufen! Meine Beine fühlen sich zwar sehr belastet an, was nach der Radtour ja auch völlig in Ordnung geht. Aber nix tut wirklich weh. Also wie üblich – duschen, dehnen und den Restrosenmontag mit der Familie verbringen.

Dienstag beginnt wieder der normale Alltag. Am Abend möchte ich wieder 16km laufen. Aber mal eine andere Strecke. Nicht wieder meine gut beleuchtete „Abendlaufrunde“, sondern heute in die andere Richtung. Ich bin ja jetzt stolzer Besitzer einer Stirnlampe, welche mir an diesem Dienstag durch DHL ins Haus geliefert wurde. Naja und diese muss natürlich sofort zum Einsatz kommen. Gegen 20 Uhr mache ich also auf. Als Lauftempo ist wieder ein angenehm fordernder Schnitt zwischen 5:05 bis 5:15min/km geplant. Doch bereits nach 1km erinnert mich meine rechte Wade schlagartig daran, dass sie mit mir noch lange nicht fertig ist. Dasselbe Krampfen, wie beim letzten Mal. Nur diesmal eben schon direkt zu Beginn des Laufes. Na Klasse! Suuuuper! Ich versuche vorerst mal bisschen das „Tempo“ rauszunehmen und ruhig weiter zu laufen. Aber es hilft nix. Ganz im Gegenteil – mit jedem weiteren Schritt macht die Wade mehr zu. Sch***e! Bei KM3 muss ich das erste Mal gehen. Ich suche mir einen Laternenmast und dehne. Dann entscheide ich mich, wieder umzukehren und in Richtung Wohnung zu laufen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich heute noch viel zustande bekomme. Und jeden weiteren Meter von zu Hause weg, muss ich ja auch wieder zurück. Also Rückzug!

Ich schaff noch einmal „gigantische“ 1,5km, bevor ich erneut eine längere Gehpause einlegen muss. Es ist unglaublich! Die rechte Wade ist absolut dicht! Die letzten Meter bis zum Hauseingang laufe ich dann noch einmal, aber auch nur, weil es mir mittlerweile etwas frisch geworden ist und ich nicht noch eine Erkältung riskieren will. Auf der Haustreppe versuche ich es erneut mit gezielter Wadendehnung, aber viel bringt es nicht. Speziell in der Fußabdruckphase merke ich den krampfartigen Schmerz. Mist! Meine Frau schaut erstaunt, dass ich schon wieder auf der Matte stehe. Aber für heute ist mit Laufen Schluss! Ich mache noch ein paar Kraft-/Stabi-Übungen und dann ist’s genug.

Ein Wort noch kurz zu meiner neuen Stirnlampe – absolut Klasse! Habe mich für eine Petzl Tikkina entschieden und bin damit höchst zufrieden. Reicht für meine Bedürfnisse vollkommen aus, da ich damit nicht im Dunkeln im tiefsten Wald unterwegs bin, sondern eher kürzere nicht oder nicht so gut beleuchtete Abschnitte von Laufstrecken überbrücken möchte. Dafür ist die Tikkina mehr als ausreichend. Mein Sohn möchte nun übrigens auch eine. Ich weiß zwar nicht, wo er im Dunkeln hin will, aber gut, vielleicht hat der Osterhase ja noch ganz zufällig eine Petzl Tikkina übrig. 😉

Am nächsten Tag starte ich sofort mit dem „Recovery-Programm“. Meine erste Selbstdiagnose lautet WADENVERHÄRTUNG oder besser VERHÄRTUNG des MUSCULUS SOLEUS. Also mache ich mir kurzfristig 10 Massagetermine aus. Ein entsprechendes Rezept hat man als sportelnder Privatpatient natürlich immer im Ärmel. 😉 Der fällige Termin beim Sportarzt ist schnell für eine Woche später vereinbart. Okay – so weit erstmal gut! Zudem pflege ich die Wade mit wärmendem Franzbranntwein und regelmäßigen TENS-Anwendungen. Ein TENS-Gerät sollte man als Sportler natürlich auch zu Hause haben. 😉 Zu guter letzt bestelle ich mir noch ein Paar CEP-Kompressionsstulpen (Beinlinge ohne Fußteil) bei einem bekannten großen Onlineversandhaus, da ich in vielen Foreneinträgen zum Thema „Wadenverhärtung“ lese, dass man damit eine deutlich bessere und schnellere Heilung erzielt. Bislang hielt ich zwar nicht viel von diesen Kompressionsteilen, aber ausprobiert hatte ich sie auch noch nie. Also eigentlich wieder nur blöde Vorurteile!

Die Restwoche verläuft aus sportlicher Sicht gut, wenn auch lauffrei. Noch eine Ganzkörperkrafteinheit im Gym und zwei Radeinheiten, welche ich als Fahrten zur bzw. von der Arbeit nutze. Samstag und Sonntag kein Sport und schon ist wieder Montag.

Montagabend will ich mir noch einmal Gewissheit verschaffen, ob das Ganze nur eine „Eintagsfliege“ war oder doch eher was Längeres zu werden scheint. Also Laufklamotten an und ab. Geplant sind ein paar Häuserrunden in unserer Wohnsiedlung, immer nur so weit von daheim entfernt, dass ich bei Abbruch jeder Zeit schnell wieder nach Hause gehen kann. Die ersten 2km laufen gut. Im 6:15er-Schnitt laufe ich ganz ruhig und vorsichtig. Auf KM3 ziehe ich das Tempo ganz leicht an und laufe knapp unter 6:00min/km. Alles okay. ABER ab nur noch für gut 500m, dann meldet sich „Frau Wade“ wieder. Vorerst nur mit einem leichten aber mahnenden Ziehen, welches ich noch mit gespielter Lässigkeit ignorieren kann. Doch bei KM4 zeigt sie mir, wer hier tatsächlich „die Hosen an hat“! PENG – KRAMPF! Und zwar nicht zu knapp! Ich MUSS abbrechen. Echt der Wahnsinn! Nix geht mehr! Was für eine blöde Ka**e! Also humpele ich nach Hause.

Dienstagmittag dann der erste Massagetermin. Nach zwei bis drei prüfenden Griffen steht für den Physiotherapeuten sofort fest – diese Wade ist steinhart! Er rät mir direkt vorerst mal vom Laufen ab. Radfahren, Crosstrainer, Schwimmen etc. sind okay, aber bitte keine Stoßbelastungen. Gut, alles andere hätte mich jetzt auch überrascht. Die ersten, noch sanften, Masseversuche treiben mir schon fast die Tränen die Augen. Er drückt auf hühnereigroßen Knubbeln herum und mir läuft vor „Freude“ der Sabber aus den Mundwinkeln. Also „Wellness“ wird das hier die nächste Zeit bestimmt nicht!

Mittwochabend ziehe ich wieder mein wöchentliches Ganzkörperkraftprogramm im Gym durch, lasse dabei aber die Beine mal außen vor. Also nur Rücken, Brust, Schultern, Arme, Rumpf und Bauch.

Vorgestern Nachmittag stand dann der Termin beim Sportarzt an. SPORTHOMEDIC in Köln. Kann ich nur empfehlen! Meine Waden werden beide abgetastet und mittels Ultraschall untersucht, um auszuschließen, dass evtl. doch etwas gerissen ist und ggf. Einblutungen entstanden sind. Zum Glück erweist sich dieser Verdacht aber als unbegründet. Der Doc kommt auch zu dem Ergebnis – Wadenverhärtung. Meine selbst eingeleiteten Sofortmaßnahmen erkennt er als richtig und gut an. Mehr kann man da im Moment nicht machen. Er empfiehlt mir, jetzt erstmal eine Woche gar nicht zu laufen, sondern viel mehr zu versuchen, die Wade mit gemäßigtem alternativem Sport, wie eben Radfahren und/oder Crosstrainer, in Verbindung mit den weiteren Massagen und TENS-Anwendungen wieder locker zu bekommen. Dabei soll ich Belastung moderat halten und nicht über die Schmerzgrenze gehen. Also einfach gesagt: „Mach’ ma bissi halblang, Amigo!“. Nächster Termin ist am 12.03.2012. Da wird wieder mittels Ultraschall festgestellt, ob sich das Muskelgewebe entspannt hat.

Tja – so sieht’s aus. Letztendlich darf ich mich gar nicht beklagen – denn eine Wade verhärtet nicht einfach mal eben so. 😉 Da habe ich wohl etwas zu schnell etwas zu viel gewollt. Die übliche Geschichte eben – kennt Ihr ja alle selbst auch am besten. Manchmal kommt man damit durch und manchmal erwischt’s einen halt. Wie’s eben so ist im Leben. 😉

Was meine Laufsaison angeht, bleibe ich da im Moment noch ganz gelassen. Eigentlich wollte ich ja bereits schon am 11.03.2012 beim Lauf um den Donatussee in Erftstadt zum ersten Mal in diesem Jahr die 10km antesten. Das kann ich natürlich schon mal abhaken. Den Lauf am 17.03.2012 in Köln-Rodenkirchen gleich mit. Wenn es gut läuft, kann ich vielleicht Mitte März wieder mit einem regelmäßigen Lauftraining beginnen und irgendwann Mitte bis Ende April in die Wettkampfsaison einsteigen. Mal schauen, was geht. Wichtig ist jetzt vorerst mal, die richtige Mischung aus Be- und Entlastung für die Wadenmuskulatur zu finden.

Abschließend möchte ich noch kurz auf die CEPs eingehen, die ich mittlerweile erhalten habe. Ich habe sie jetzt schon zwei Mal zum Sport getragen. Auch schon einige Male in der Nacht zum Schlafen. Eines kann ich schon sagen – sie fühlen sich echt gut an. Sie erzeugen einen leichten Druck, welchen ich weder beim Sport noch in Ruhe als unangenehm empfinde. Im Gegenteil, nach ein paar Minuten schon merkt man eigentlich gar nicht mehr, dass man sie an hat. Zu den prognostizierten Effekten der Leistungssteigerung und schnelleren Regeneration kann ich aufgrund der kurzen Einsatzzeit noch nix sagen. Aber ich werde sie in jedem Fall weiterhin regelmäßig tragen und zu einem späteren Zeitpunkt mal wieder darüber berichten.

In diesem Sinne – ein schönes Wochenende und allen Wettkämpfern viel Erfolg auf der Piste!

Euer Supermario


I like my Bike ….

…. im wahrsten Sinne des Wortes! Mein FOCUS Fat Boy ist wirklich echt fett!

Bisher bin ich ja leider nur einmal zur Arbeit und zurück gefahren. Aber am Wochenende hatten wir zwei nun endlich mal die Gelegenheit, uns ausgiebig kennen zu lernen. Aufgrund der auch abends noch recht angenehmen Temperaturen, machten wir uns sowohl am Samstag- als auch am Sonntagabend zu einer gemeinsamen Spritztour auf.

Und ich muss sagen – einfach nur genial. So genial, dass ich nicht langsam fahren kann! 😉 Die 27’er-XT schreit geradezu nach Vortrieb. „Klick“ – „Klick“ – geil! Trotz der Stollenbereifung gibt das meist noch eine durchschnittliche Geschwindigkeit um die 23 km/h. Gut – zugegeben – gestern Abend brannten mir dann nach fast 36 km schon ordentlich die Oberschenkel. Aber dieses Spiel mit der Geschwindigkeit ist immer wieder faszinierend!

Vor dem Kauf habe ich ja lange überlegt, welchen Radtyp ich mir zulegen soll. Einen schönen Sport-Tourer vielleicht? So mit relativ aufrechter Sitzposition, Schutzblechen, voller Beleuchtung, Gepäckträger etc.. Eigentlich sehr praktisch für einen Familienvater, zwecks größerer Gepäcktaschen oder vielleicht auch noch mal einem Kindersitz für unsere Kleine.

Oder lieber eines dieser neuartigen Cross- bzw. Fitnessräder? Auch schick und vor allem weniger auf normales Fahrrad, sondern voll auf Sportgerät getrimmt.

Oder wieder ein Mountainbike? Eigentlich meine Lieblingsfahrradart.

Nun ja – gar keine leichte Entscheidung, zumal DAS dann mein Fahrrad für die nächsten Jahre sein wird. Ein Zweit- oder sogar Drittrad wird es nicht geben.

Aber nach ein paar Mal Probesitzen und -fahren beim Fahrradhändler war dann doch relativ schnell klar – es wird wieder ein Mountainbike. Das ist einfach mein Inbegriff vom Fahrrad. Flott, wendig, robust, vielseitig …. – so stelle ich mir ein Fahrrad vor. Ja – und als ich dann auf dem FOCUS Fat Boy saß und eine kleine Proberunde drehte – war es einfach nur „Liebe auf den ersten Tritt!“ Alles klar – nehm’ ich – packen Sie’s bitte ein! 😉

Noch kurz zu den Tourdaten vom Wochenende:

Samstag – 30 km (geschätzt) – 1:30 h
Sonntag – 36 km – 1:40 h – 1.545 kcal

Samstag mal ganz ohne alles – kein Brustgurt, keine GPS-Überwachung. Sonntag mit meinem 305’er am Lenker. Allerdings hatte der dann irgendein Problem bei der Übertragung zum PC, wodurch die Datei keine Daten mehr liefern konnte. Aber ich hatte mir das Protokoll vorher schon mal angesehen und wenigsten noch ein paar Sachen im Kopf.

Egal – in jedem Fall hat’s richtig Spaß gemacht, endlich mal wieder so richtig in die Pedale zu treten. Ab nun wieder regelmäßig!

Euer Supermario


„Er lief nur einen Sommer“ oder „Supermario reloaded“ ….

…. so oder so ähnlich, könnte man meine derzeitige Situation beschreiben. Wobei treffender wäre eigentlich noch: „Husten, Schnupfen, Heiserkeit“! 😉 Ach – es gäbe noch viele Metaphern, die ich im Moment benutzen könnte, aber was soll’s – es ist halt, wie es ist.

Wir haben Anfang April – Zeit, um mal eine erste Vierteljahresbilanz für 2011 zu ziehen.

Fangen wir mal beim rein Sportlichen an. Nun ja – da gibt es nicht allzu viel berichten. Ein „kleines Comeback“ jagte bislang das Nächste. Ein paar locker verstreute Trainingseinheiten, weit entfernt von einem strukturierten Plan. Nix halbes und nix ganzes!

Warum? Gute Frage! Und damit sind wir auch schon gleich beim nächsten Thema – der lieben Gesundheit. Die hat in den letzten Monaten ordentlich eins auf die Mütze bekommen. Ich kann mich nicht erinnern, jemals so oft hintereinander und derartig intensiv krank gewesen zu sein. Allein schon die Tatsache, dass ich seit Anfang November fünf Mal Antibiotika nehmen musste, spricht für sich. Naja und was soll ich schreiben, im Moment habe ich gerade wieder zwei Wochen „HSH“ hinter mir, habe wieder Antibiotika nehmen müssen und kämpfe gerade noch mit den letzten Überbleibseln. Ich wage es kaum zu schreiben, aber ich glaube, es geht ganz langsam wieder bergauf. 😉

Aber mir geht es zu Hause nicht allein so. Nein, nein – meine Frau teilt dieses Schicksal mit mir. Und „die Schuldigen“ haben wir natürlich auch schon längst gefunden! Sie heißen Janis und Emma, sind fast 3 Jahr und fast 1 Jahr alt und – ach ja, unsere Kinder! 😉 Unglaublich – wirklich – ich hätte noch vor 2 Jahren gesagt, dass das alles Gerüchte sind, wenn jemand behauptet, sobald man kleine Kinder zu Hause hat, und die dann wieder vermehrt unter Kinder kommen, wird man als Eltern immer mit krank. Aber es ist in der Tat so! Seit unser „Großer“ in die Vorkindergartengruppe und zum Eltern-Kind-Turnen geht, bringt er uns eine „Seuche“ nach der anderen mit nach Hause. Naja und dann geht’s jedes Mal im Reigen unter uns Vieren herum, bis wir dann alle irgendwann mehr oder weniger wieder auf dem Damm sind. Wahnsinn!

„Nett“ ist auch, wenn du dann beim Arzt sitzt und sagst, dass du zwei kleine kranke Kinder zu Hause hast, die dich wahrscheinlich angesteckt haben. Meist erntest du dann nur ein müdes Lächeln und den Spruch: „Naja – das machen alle jungen Eltern durch. Richten Sie sich in den nächsten Jahren schon mal immer wieder darauf ein.“. Na suuuuper …. !

Aber was soll’s – dafür sind wir eine Familie und müssen da alle gemeinsam durch! Einer für alle und alle für einen!

Tja und zu dieser ganzen Husterei und Schnieferei der letzten Wochen und Monate kam dann auch noch ein Knochenbruch hinzu! Eigentlich sollte es am 14.01. dieses Jahres ein entspannter Abendlauf werden, nur leider war ich so entspannt, dass ich auf dem Rückweg meines Rundkurses im Halbdunkel der Straßenbeleuchtung die einzige Absperrkette weit und breit übersehen habe. Autsch! Sturz! Ergebnis – an beiden Oberschenkeln „dicke Veilchen“ und ein gebrochenes Radiusköpfen im rechten Arm. Bingo! 10 Tage Kunststoffschiene und Sportverbot und danach noch 3 Wochen absolutes Belastungsverbot für den Arm. Mittlerweile ist das Ganze schon wieder über 11 Wochen her und sehr gut verheilt. Im Alltag ist der Arm auch wieder voll einsatzfähig. Hin und wieder zieht und zwickt es mal noch ein bisschen, aber das wird sich mit der Zeit auch noch geben. Sportlich mute ich dem Arm im Moment noch nix zu, möchte aber in den nächsten Tagen mal wieder so ganz langsam mit leichten Kraftübungen beginnen. Mal schau’n wie’s dann so geht.

Ach ja – da wäre dann noch mein „Dauer-Wehwehchen“ der letzten Zeit im linken Fuß. Nachdem ich nun diesbezüglich doch mal zu einer Kernspintomographie gewesen bin, gibt es nun auch eine klare Diagnose. Kein Bruch, kein Riss, keine Abnutzung – soweit erst einmal positiv. Dafür aber das Sinus-Tarsi-Syndrom. Das Ganze äußert sich – wie schon in meinem letzten Blogeintrag beschrieben – in einem mehr oder weniger intensiv auftretenden Ermüdungsschmerz, welcher vom Außenknöchel über den Fußspann zieht, und abhängig vom jeweiligen Belastungsgrad ist. Nehme ich die Belastung drastisch zurück, geht die Geschichte auch relativ schnell wieder weg – ist aber gleichermaßen flott wieder da, sobald ich die Trainingsreize wieder etwas verstärke, sprich länger oder aber schneller laufe. Therapiert wird im Moment mittels Injektionen. Dabei wird mit einer langen dünnen Nadel direkt an den „Ort des Geschehens“ injektziert. Eine Spritze habe ich derzeitig hinter mir – jedoch noch ohne durchschlagenden Effekt. Ich denke, es handelt sich bei der Sache in erster Linie wieder um so ein „Sehnen-Bänder-Ding“, was wohl jeder Sportler schon einmal kennengelernt hat. Zu schnell zu viel Belastung oder wie es so schön heißt: „Sehnen lügen nicht ….!“. Dazu kommen noch meine recht ausgeprägten O-Beine und meine Senk-Spreiz-Füße, welche ich durch entsprechende orthopädische Einlagen stützen soll/muß. Aber ich beobachte und analysiere weiter und versuche entsprechend zu reagieren.

So also der aktuelle Stand.

Zurück zum Sportlichen. Geplant war ursprünglich, die Monate November und Dezember 2010 sowie Januar und Februar 2011 für ein langfristiges Grundlagenausdauer- und Grundlagenkrafttraining zu nutzen, um dann Anfang März 2011 in einen konkreten Halbmarathon-Vorbereitungsplan für eine sub1:40h einzusteigen. Erste Testwettkämpfe über die 21,1km-Distanz wollte ich am 26.03.2011 beim Königsforst-Marathon und am 08.05.2011 beim Rennen um den Otto-Maigler-See in Hürth absolvieren. Und am 26.06.2011 hätte ich mich dann gern beim GAG-Rhein-Halbmarathon hier in Köln an der sub1:40h versucht. Aber – alles kalter Kaffee! Die vielen Erkältungen und der „Hinkefuß“ ließen, wie schon eingangs erwähnt, keine wirkliche Trainingsroutine zu. Mein Trainingsrückstand ist im Moment so groß, dass es unmöglich ist, bis zum Sommer noch viel zu reißen. Also Kommando zurück – das Beste draus machen und seine Lehren ziehen! Und dazu hatte ich in den letzten Wochen genug Zeit!

Zeit, um immer mal wieder darüber nachzudenken, wie ich mit der ganzen Situation, bestehend aus Familie, Alltag, Beruf, Sport, Gesundheit …., umgehen will. Alles zu 100% geht nicht – so viel steht fest! PRIORISIERUNG heißt mein neues Lieblingswort! 😉 Ich muss zugeben, dass ich mich da echt in einem Lernprozess befinde, der mich regelmäßig vor neue Erfahrungen und Entscheidungen stellt. Ist ja auch eigentlich nur logisch – war ich ja vorher noch nie Vater von zwei Kindern – habe ich das Laufen ja vorher auch nicht so ambitioniert betrieben – musste ich vorher ja nicht so viele Entscheidungen treffen – war vorher einfach mehr Zeit für alles da. Aber ich sehe es positiv! Als Herausforderung!

Ich werde in diesem Jahr 39 – stecke quasi mitten im Leben. Habe zwei wunderbare Kinder, eine wunderbare Frau, einen guten Job, ein schönes zu Hause. Ich bin – mal abgesehen von dem einen oder anderen hin und wieder auftretenden Zipperlein – gesund, kann mich bewegen, denken, sehen, hören, riechen, fühlen. Also warum dann auf einmal dieser Stress wegen dem Sport?

EHRGEIZ! Eigentlich eine Tugend – jedoch manchmal auch ein Fluch, und zwar immer dann, wenn er – der Ehrgeiz – krankhaft wird, zur Sucht ausartet. Eine Droge? Ja – Sport kann eine Droge werden! Von der man immer und immer mehr möchte, weil sie befriedigt, weil sie das Selbstwertgefühl steigert, weil sie einen über Grenzen gehen lässt, weil sie einem das Gefühl gibt, etwas Besonderes zu sein und zu tun, weil sie …. ! Sport ist auch meine Droge! Schon immer gewesen! Seit ich 8 Jahre alt bin und damit zum ersten Mal wettkampfmäßig in Berührung kam! Das Gefühl dieser glücklichen Erschöpfung nach einer harten Trainingseinheit, nach einem Wettkampf – einfach nur genial! Für viele wahrscheinlich nie erreicht – aber wer es einmal wirklich kennen lernen durfte, möchte es nicht mehr missen.

Die Kunst besteht wohl wie so oft im Leben darin, das richtige Maß zu finden. Zu wenig bringt nix – zu viel jedoch auch nicht. Auf die richtige Menge zum richtigen Zeitpunkt kommt es an! Doch das ist meist schwierig zu kalkulieren. Dieser schmale Grat zwischen „optimal“ und „schon wieder zu viel“! Aber auch das kann man lernen – und dazu braucht es eigentlich gar nicht so viel. Natürlich kann man unzählige Bücher wälzen, im Internet recherchieren, sich in unterschiedlichsten Foren die unterschiedlichsten Meinungen von selbsternannten „Laufexperten“ einholen und, und, und. Oder aber man benutzt einfach mal die Dinge, die einem schon von Anfang an mit auf den Weg gegeben wurden – die eigene Wahrnehmung und den eigenen Verstand. 😉 Meine Güte – das sollte doch möglich sein!

Und damit möchte ich diese Thematik auch abschließen! Ende! Aus! Kein Gejammer mehr! Spaß haben am Sport! Getreu dem hiesigen Motto: „Et kütt wie et kütt!“ und „Et hätt noch immer jot jejange.“.

Fazit! Ganz kurz und knackig ….

Weiter Sport? Na logo – keine Frage! Ohne „Droge“ geht’s nicht! 😉 Aber wieder mehr verteilt auf verschiedene Arten. Vielleicht ist es ja dem einen oder anderen bereits aufgefallen? RUN, BIKE, GYM! Ganz oben im Blog! 😉 Weg vom puren Laufvergnügen – wieder hin zu einem guten und umfassenden Allround-Programm. Laufen, Radfahren, Krafttraining.

Weiter Wettkämpfe? Keine Ahnung. Die Halbmarathonstrecke reizt mich nach wie vor. Mal schauen wie’s in den nächsten Wochen so läuft. Wenn gut – dann entscheide ich mich kurzfristig. Wenn nicht so gut – dann weiter im normalen Programm.

Weiter bloggen? Ja klar! Auch wieder öfter! Das macht Spaß und vielleicht trifft man auch weiterhin auf Gleichgesinnte! 😉

In diesem Sinn – RELOAD THE ENGINE


Mein neuer „Trainingspartner“

Heute möchte ich meinen neuen „Trainingspartner“ vorstellen!

Gestatten – Mr. Gym-Stick! 😉

Vielleicht kennt der eine oder andere dieses Gerät ja schon. Ich bin übers Internet darauf aufmerksam geworden, als ich nach einem geeigneten Allround-Gerät für das heimische Krafttraining suchte. Und jetzt, wo ich eine erste umfassende Test-Trainingseinheit mit dem Gym-Stick absolviert habe, muß ich sagen, ich bin fündig geworden!

Der Gym-Stick ist wirklich ein Allround-Talent, mit dem sich alle Hauptmuskelgruppen durch einfache Verbundsübungen sehr gut trainieren lassen. Hierbei muß man sich allerdings im Klaren darüber sein, dass das Gerät für Bodybuilder und Kraftsportler nicht wirklich geeignet ist. Für ein fitnessorientiertes Krafttraining, wie es gerade auch von Läufern gern ausgeübt wird, bietet der Gym-Stick allerdings eine ideale Unterstützung.

Es gibt den Gym-Stick in verschiedenen Ausführungen, gestaffelt nach Kraftstufen:

Grün – leicht – bis 10 kg – ältere Menschen und Rehabilitation

Blau – mittel – bis 15 kg – Einsteiger

Schwarz – stark – bis 20 kg – normal Trainierte

Silber – extra stark – bis 25 kg – sehr gut Trainierte

Gold – ultra stark – bis 30 kg – Leistungsathleten

Ich selbst habe mir den Gym-Stick in Silber angeschafft. Nach 4 Jahren Training im Fitnessstudio hielt ich dies für angemessen. Die Einstellung des jeweiligen Trainingswiderstandes erfolgt mittels Auf- und Abrollen der beiden Zugbänder auf die Haltestange. Je mehr ich diese aufrolle, desto mehr Widerstand erzeuge ich und umgekehrt. Die Zugbänder fixiere ich mittels der Schlaufen an den Enden an meinen Füßen. Bei bestimmten Übungen stehe ich aber auch auf der Stange und greife die Schlaufen mit den Händen, um so eine Zug- bzw. Hebebewegung zu erzeugen. Dadurch ist fast jede bekannte Kraftübung ausführbar. Ich verzichte jetzt darauf, auf die einzelnen Übungsmöglichkeiten näher einzugehen. Hierzu kann man sich im Internet ausreichend informieren, z. B. unter www.gymstick.de . Oder man gibt den Begriff „Gymstick“ einfach mal bei Google ein und schon erhält man eine Menge nützlicher Links zu diesem Thema. Auf YouTube lassen sich zudem unzählige Videos zum Gym-Stick finden.

Bei Erwerb des Gymsticks liegt diesem eine große Übungsübersicht (Wandplakat) sowie eine ausführliche Übungs-DVD bei. Außerdem erhält man eine praktische Tasche mit Umhängegurt, mit der man den Gymstick bequem wie einen Pfeilköcher tragen kann. Generell muß ich sagen, dass der Gymstick sehr gut zu verstauen ist. Mit den Ausmaßen eines Besenstils sollte dieses Trainingsgerät selbst im kleinsten Appartement sein Plätzchen finden und kann auch gut auf Reisen verstaut werden.

Was die Kosten angeht, gibt es den Gym-Stick zur Zeit ab ca. 67,00 Euro im Internet zu kaufen. Bei genauer Betrachtungsweise könnten „Schlaumeier“ nun meinen, dass eben gerade auch besagter Besenstiel aus dem Baumarkt und ein Terraband, und beides miteinander entsprechend befestigt, den gleichen Effekt erfüllen könnten und das dazu noch wesentlich günstiger. Gut – hier muß jeder für sich selbst entscheiden. Ich kann mein Lauftraining auch in meinen Straßenschuhen absolvieren, und meinen Puls nach jedem gelaufenen Kilometer an der Halsschlagader selbst auszählen. Oder aber ich benutze gute Laufschuhe und eine Pulsuhr. 😉 Nicht zuletzt wird der Gym-Stick auch seit einiger Zeit immer mehr in entsprechenden Kursen in Fitnessstudios eingesetzt.

Mein Fazit: Ich bin begeistert von diesem unscheinbaren, aber dafür um so effektiverem Trainingsgerät! Ich kann mit dem Gym-Stick mein laufspezifisches Krafttraining optimal unterstützen, und das in den heimischen vier Wänden, ohne dafür ins Fitnessstudio fahren zu müssen. Darum – „Daumen hoch“ für den Gym-Stick!

Sportliche Grüße aus Köln

Euer Supermario


Wochenrückblick ….

…. auf die letzte Trainingswoche vor dem großen Event – dem ersten offiziellen Halbmarathon meines Lebens.

Geplant hatte ich noch einmal drei kleinere Laufeinheiten, ohne wirklichen Trainingseffekt. Dieser musste nun in den letzten Wochen ausreichend erfolgt sein. Eine Woche vor dem Wettkampf kann man nix mehr aufholen. Jetzt galt es nur noch locker, aber trotzdem in Fahrt, zu bleiben.

Also lief ich am Dienstag und Mittwoch wie geplant zwei kurze Dauerläufe jeweils über 8 km und 9 km, wobei ich in den Mittwochlauf noch ein paar Tempoblöcke mit einbaute. Alles verlief soweit nach Plan.

Im Laufe des Donnerstags merkte ich jedoch, dass mein unterer Rücken im Bereich der Lendenwirbelsäule immer fester wurde. So langsam machte sich das intensive Lauftraining der letzen Wochen, trotz regelmäßigen Kräftigungsübungen, doch bemerkbar. Zudem sitze ich als „beruflicher Schreibtischtäter“ natürlich die überwiegende Zeit meines Arbeitstages, was den Rücken noch zusätzlich belastet. Deshalb überlegte ich mir, ob ich am Freitag wirklich noch einmal laufen sollte oder lieber ins Gym fahre, um dort mit ein paar gezielten Übungen meinen Rücken ein wenig aktiv zu entlasten. Dafür entschied ich mich dann auch und legte am Freitagnachmittag noch eine kleine Kraft-Dehnungs-Einheit ein.

Ja – und nun konnte es losgehen. Mittlerweile war ich schon so hibbelig, dass ich am liebsten direkt am Freitagabend den Halbmarathon gelaufen wäre. Deshalb tigerte ich, nachdem ich vom Gym wieder zu Hause war, auch noch mal los, um meine Startunterlagen abzuholen.

Und dann hielt ich sie in den Händen – meine Startnummer! 1211 – schön zu merken! 🙂

Jetzt nur noch einmal schlafen ….


Wochenrückblick ….

…. auf die vorletzte Trainingswoche vor meinem ersten Halbmarathon. Die Planung sah so aus: Anfang der Woche mein Home-Kraftprogramm mit anschließender Dehneinheit. Mittwoch lockerer Dauerlauf im GA2-Bereich zwischen 12 km und 15 km. Freitag Ganzkörperkraftprogramm im Gym. Sonntag Tempowechsellauf über rund 15 km mit fortwährenden längeren Intervallen im GA1- und GA2-Bereich. Und das wurde daraus:

Dienstagnachmittag Home-Kraftprogramm. Trotz eigentlich einfacher Grundübungen wieder ziemlich fordernd. Ich kann es nur noch einmal wiederholen – das Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht, vor allem bei statischen Übungen, ist und bleibt (richtig ausgeführt) wirklich anstrengend, aber auch sehr effektiv! Im Anschluss dann noch die umfassende Dehneinheit. Alles gut!

Mittwoch laufen. Nach dem die familiären Pflichten erfüllt waren und auch unser „Großer“ endlich eingeschlafen war, konnte ich mich gegen 22.00 Uhr dem Lauftraining widmen. Nach einem kurz vorher vorüber gezogenen Gewitter war die Luft abgekühlt und sauber. Herrliches Laufwetter! Aber so ganz wollte ich diesem Frieden nicht trauen und entschloss mich deshalb, meine Laufregenjacke anzuziehen. Als ich dann jedoch einige Minuten gelaufen war und den Himmel bis zum Horizont überblicken konnte, fand ich diese Entscheidung nicht mehr ganz so gut. Zum einen war mir in der Jacke schon jetzt ziemlich warm, zum anderen ließ der Himmel erahnen, dass es so schnell nicht wieder regnen oder gar gewittern würde. Nun gut – was soll’s – es ließ sich jetzt nicht mehr ändern. Mal richtig schwitzen soll ja gesund sein. Der Lauf selber ging mir gut aus den Füßen. Bei einem Durchschnittstempo von 10km/h und einer durchschnittlichen Herzfrequenz von 146 bpm (= 80% Hfmax) lief alles wie am Schnürchen. Nach 1 Stunde und 30 Minuten waren 15 km dann auch gelaufen. Sehr schön! Allerdings hatte sich unter meiner Regenjacke mittlerweile so viel Schweiß angesammelt, dass dieser mir schon zu den Ärmelbündchen herausfloß! So sehr hatte ich mich schon lange nicht mehr aufs Duschen gefreut!

Freitag war Gym angesagt. Ganzkörperkraftprogramm. Puh – ziemlich hart, muss ich sagen! Waren ja seit dem letzten Mal doch schon wieder über zwei Wochen vergangen. Musste auch die Gewichte mittlerweile ordentlich reduzieren, um im angestrebten Kraftausdauerbereich sauber trainieren zu können. Aber das ist ja das Ziel. Weg von übertrieben viel Muskelmasse – hin zu einer laufgerechten Ausdauermuskulatur. Alles in allem eine gute und ordentliche Trainingseinheit.

Zu guter letzt blieb noch die für Sonntag geplante Laufeinheit. Hier habe ich mich dann aber doch spontan anders entschieden, und zwar nicht für Tempowechsel zwischen GA1- und GA2-Bereich, sondern vielmehr für einen zügigen Dauerlauf mit längeren Tempoblöcken. Irgendwie brauchte ich ja doch noch eine „Generalprobe“ für den anstehenden Halbmarathon. Und das sollte sie sein! Die Herzfrequenz stand diesmal nicht so im Vordergrund, da diese Trainingseinheit wirklich wettkampfnah ablaufen sollte. Nach ca. 1,5 km Einlaufphase um die 10 km/h steigerte ich mein Tempo auf 11 km/h. Das sollte meine Grundgeschwindigkeit für diesen Lauf sein. Nach einigen hundert Metern ging es weiter rauf bis ca. 12,5 km/h. Ziel war es jetzt, diese Geschwindigkeit für die nächsten gut 15 Minuten zu halten. Eigentlich machbar, nur wenn man allein gegen die Uhr am Handgelenk und seinen inneren Schweinehund laufen muss, doch sehr fordernd. Ich denke, in einer Gruppe gleichgesinnter Läufer kommt einem das Ganze viel einfacher vor. Aber jammern hilft da nix – weiter ging’s! Nach den 15 Minuten pendelte ich mich wieder auf die festgelegte Grundgeschwindigkeit ein. 10 Minuten „Ausruhphase“. Dann wieder einen Gang höher und rauf auf über 12 km/h. Der nächste 15-Minuten-Block. Diesen empfand ich als noch härter und länger als den ersten! Zumal ich teilweise mit starkem Gegenwind lief. Aber durchbeißen, Amigo! Geschafft – und wieder gute 10 Minuten Grundtempo laufen. Dann noch einmal die Zähne fletschen und rauf mit der Geschwindigkeit auf >12 km/h. Diesmal aber nur für rund 5 Minuten. Mehr wollte ich zu diesem Zeitpunkt nicht riskieren. Das Ganze war ja trotz allem noch ein Training. Also lief ich wieder einige Minuten im Grundtempo weiter, um dann für die letzten gut 2 km einen sauberen Endspurt hinzulegen. Wobei auch hier wieder die größte Schwierigkeit darin lag, sich allein so stark zu motivieren, dass man wirklich bis zum „Ziel“ durchhält. Dieses war dann aber auch nach 16 km und 1 Stunde und 24 Minuten erreicht. Nun noch 2 km auslaufen und ein wenig dehnen und ich hatte fertig! Erledigt, geschafft, platt – aber zufrieden! Noch ein Blick auf die Uhr bezüglich der Herzfrequenz. 159 bpm (= 87% Hfmax) im Durchschnitt – das geht für diese Trainingsintensität absolut in Ordnung. Sehr schön!

Fazit meiner „Generalprobe“: Als Grundtempo möchte ich in meinem ersten Halbmarathon auch mindestens 11 km/h laufen. Sollte ich eine entsprechende Läufergruppe finden, denke ich, wären auch an die 12 km/h drin. Ab Kilometer 15 bis 17 möchte ich versuchen noch eine „Schippe“ drauf zu legen. Die letzten 1 bis 2 Kilometer wird dann alles rausgehauen, was noch da ist. Na dann …. – ich bin gespannt!

Und zum Schluss wie immer der Ausblick auf die aktuelle Trainingswoche. Nun ist die letzte Trainingswoche vor Wettkampf angebrochen. Das heißt – Spannung halten, aber trotzdem locker bleiben. In diesem Sinne möchte ich am Dienstag, Mittwoch und Freitag laufen. Dienstag ein lockerer Dauerlauf für ca. 30 Minuten, Mittwoch ein langsamer Dauerlauf gespickt mit 3-4 Tempoblöcken und am Freitag noch einmal für gute 20 Minuten einen lockeren Lauf. Ja – und am Samstag wird „die Sau aber mal so richtig rausgelassen“!

Na dann – auf eine sportliche Woche!