My completely private challenge!

Letztes

Welcome back!

Supermario72 – welcome back!

Letzter Blogpost vom 26.11.2013. Schon wieder eine halbe Ewigkeit her. Was war los?

Um das Ende gleich einmal vorweg zu nehmen – eigentlich gar nix. Also gar nix, im Sinne von nix Negativem. Und eigentlich lief es diesen Winter endlich einmal so, wie ich es mir in den letzten vier Jahren immer gewünscht hatte. Keine Infekte, keine krankheitsbedingten Ausfälle – alles bestens. Den ganzen Winter konnte ich durchlaufen. Aber trotzdem war irgendwie der berühmte „Wurm“ drin.

Es kamen zwar viele gute Trainingskilometer zusammen und ich konnte endlich mal eine wirkliche Grundlagenausdauerphase absolvieren, doch erlebte ich auch zum ersten Mal den so oft zitierten „Winterblues“. Dieses allabendliche Laufen bei Dunkelheit schlägt irgendwann einfach aufs Gemüt. Und so musste auch ich mich oftmals wirklich überwinden, um nicht einfach im warmen Stübchen auf dem Sofa zu bleiben. Der Freitagnachmittag wurde in jeder Woche im wahrsten Sinne des Wortes mein läuferisches „Highlight“. Im Hellen laufen – was für ein Segen! 😉

Und so kamen mir hin und wieder auch tatsächlich Zweifel, ob dieses ambitionierte Laufen überhaupt noch das Richtige für mich ist. „Sport-Burnout“ – gibt es so etwas? Manchmal kam ich mir so vor. Fühlte mich irgendwie ausgebrannt und leer. Nicht physisch, sondern eher psychisch. Und dann fängt man an zu grübeln. Seit vier Jahren betreibe ich den Laufsport wieder in wettkampforientierter Form. Vier Jahre mit sehr viel Fleiß und Disziplin, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Anfangs wollte ich ja eigentlich nur mal einen offiziellen Halbmarathon mitlaufen. Doch dabei blieb es dann nicht. Der „Lauf-Virus“ hatte mich voll erwischt! Die Bestzeiten purzelten nur so daher. Normal für Neu- bzw. Wiedereinsteiger.

Doch irgendwann stagniert es. Dann wird es schwieriger. Dann muß man auch mal „Umwege“ gehen und sich über neue Trainingsformen und –reize Gedanken machen. Und dann kommen eben auch mal Zweifel auf. Zweifel über Sinn und Unsinn des Ganzen, über Aufwand und Nutzen. Es gibt ja auch ein Leben neben dem Sport. Familie, Beruf und andere Verpflichtungen. Und dann stellt man sich Fragen. Warum nicht einfach wieder ohne jeglichen Trainingsplan nur nach Lust und Laune laufen? Ein bis zwei Mal die Woche – so, wie es halt gerade eben passt. Ging doch früher auch ganz gut. Wozu all die „Hetzerei“ nach neuen Bestzeiten? Wo bleibt denn der Spaß bei der ganzen Sache? Oder auch mal längere Zeit gar nicht mehr laufen und dafür zum Beispiel lieber schwimmen oder wieder mehr ins Fitnessstudio? Ja – all diese Dinge können einem schon mal des Öfteren durch den Kopf gehen, wenn man drei bis vier Mal in der Woche abends allein im Dunkeln läuft. Und dann auch noch meist die gleiche Strecke, weil nur diese ausreichend beleuchtet ist. Kennen bestimmt viele von Euch. „Winterblues“! Gruselig!

So vergingen die Wochen und Monate. Immer wieder hin- und hergerissen zwischen dem Einen oder dem Anderen. Aber ich bin gelaufen – trotzdem und immer wieder. Fast schon wie im Unterbewusstsein. „Hassliebe“! Du kannst nicht richtig mit, aber auch nicht richtig ohne. Eigenartige Situation! Ich habe auch immer brav meine Kraft-/Stabieinheiten absolviert, regelmäßig Steigerungsläufe eingebaut, gedehnt, – also eigentlich alles gemacht, was zu einer guten Vorbereitung dazugehört. Nur Wettkämpfe in Form von Winterlaufserien oder dergleichen – die habe ich nicht absolviert. Dazu konnte ich mich irgendwie nicht motivieren.

Doch dann – so gegen Mitte März, Anfang April – die Tage wurden allmählich wieder länger – das Wetter war bereits ausgesprochen mild – morgens ausgiebiges Vogelgezwitscher aus den Bäumen – dann kam SIE wieder zurück. SIE – die neue „Lauflust“! So – wie der Frühling, wenn alles neu beginnt! Und mittlerweile haben wir schon Anfang Mai! Und mittlerweile ist auch alles wieder okay im „Oberstübchen“. Und mittlerweile habe ich wieder Spaß an der Sache gefunden. Aber nichtsdestotrotz – so ganz umsonst war das ganze Nachdenken, Grübeln und Hinterfragen dann doch nicht. Ein paar Dinge muss und will ich in Zukunft anders angehen. Ich werde versuchen, etwas gelassener mit meinem ambitionierten Hobby umzugehen. Werde versuchen wieder mehr Balance zwischen Familie, Beruf und Sport zu finden. Nicht mehr mein Leben dem Sport anpassen, sondern vielmehr den Sport an mein Leben. Ziele sind wichtig, aber erzwingen muss und kann man am Ende nix.

Einen Trainingsplan gibt es trotzdem nach wie vor, aber den halte ich mir mit einer gewissen Flexibilität. Und ich halte mich nun wirklich auch einmal an die Vorgaben des Plans. In der Regel bin ich meine Trainingseinheiten immer viel zu schnell gelaufen. Insbesondere die langen Läufe. Damit habe ich natürlich auch das eigentliche Ziel – nämlich das Anlegen einer fundierten Grundlagenausdauer und das Trainieren des Fettstoffwechsels – meist verfehlt. In der Vergangenheit lag dies immer daran, dass ich nach längeren krankheitsbedingten Trainingsausfällen versucht habe, möglichst schnell wieder auf das alte Leistungsniveau zu kommen. Doch das endet immer in einem „Drahtseilakt“, bei dem man schnell wieder zu viel riskiert.

Hier kam mir zwar einerseits das Durchlaufen können im letzten Winter sehr entgegen, doch andererseits überdrehte ich auch da noch oft genug den „Gashahn“. Ihr kennt das ja bestimmt. Ein normaler Dauerlauf steht auf dem Prohramm. 15km einfach nur laufen. Wohlfühltempo. Doch dann nach etwa 5km ist „der Motor“ warm gelaufen und auf einmal wird man schneller und schneller. Aus dem Wohlfühltempo ist längst ein recht zügiges Tempo geworden. Und dann zieht man das Ding einfach durch. Am Ende steht man vor der Haustür und weiß nicht so recht, ob man sich freuen oder besser ein schlechtes Gewissen haben soll. Hartes Training ist mit Sicherheit nicht verkehrt, doch immer am Limit trainieren ist langfristig nicht das richtige Mittel. Und deshalb habe ich mich auch noch einmal mit ein paar sehr lauferfahrenen Leuten unterhalten. Manchmal „verrennt“ man sich ja im wahrsten Sinne des Wortes und steckt irgendwo in einer „Sackgasse“ fest. Und dann ist es gut – wenn man durch objektive Betrachter wieder „auf den richtigen Weg“ gebracht wird.

Mittlerweile laufe ich wirklich konsequent 80% des wöchentlichen Laufpensums im normalen Dauerlauftempo und nur 20% – zurzeit einmal wöchentlich – als Tempoeinheit. Die langen Läufe werden dabei ganz ruhig absolviert. Und so kamen auch der Spaß und das gute Gefühl wieder zurück. Und nun – nun bin ich froh – dass dieses kleine Tief Geschichte ist. Aber es war auch gut, diese Erfahrung gemacht zu haben. Gut – um am Ende mit einer neuen Einstellung an die Sache heranzugehen.

Und apropos Ziele – die gibt es auch in 2014. Den EVL-Halbmarathon am 15.06.2014 in Leverkusen zum Beispiel. Den habe ich als ersten größeren Jahreshöhepunkt im Visier. Und auch den 10km-Lauf im Rahmen der „10 Meilen von Köln“ am 27.07.2014. Da möchte ich auch noch gern dabei sein. Danach sind erstmal Sommerpause und Urlaub angesagt. Und für den Herbst könnte ich mir die Teilnahme beim Halbmarathon in Köln (Vorlauf des Köln-Marathon) am 15.09.2014 oder aber dem „Lauf um den Fühlinger See“ eine Woche darauf, am 21.09.2014, vorstellen. Dazu noch der Kölner „Friedenslauf“ am 05.10.204 und der „Refrather Herbstlauf“ am 19.10.2014. Dazwischen habe ich noch ein paar Läufe zur Vorbereitung auf der Agenda, doch dazu fällt die Entscheidung immer ganz spontan. Das soll für 2014 reichen. Aber ich sehe das Ganze eher als lockere Planung. Außerdem wähle ich mir nur noch ganz bestimmte Läufe aus, um mich einfach langfristiger und gezielter darauf vorzubereiten.

Übrigens möchten mein Sohn (5) und meine Tochter (3) nun auch endlich mal ihren ersten offiziellen Lauf absolvieren. Eigentlich wollten wir hierzu bereits am kommenden Wochenende beim „Frechener Frühlingslauf“ durchstarten. Aber nun sind wir am Vortag auf einer Geburtstagsfeier eingeladen und dadurch bestimmt erst in den späteren Abendstunden wieder zu Hause. Und für seinen allerersten offiziellen Lauf sollte man doch richtig fit und ausgeschlafen sein. 🙂 Doch es bieten sich ja mit dem „Kirschblütenlauf“ in Refrath und dem „OH-Lauf“ in Köln kurzfristig noch weitere gute Gelegenheiten, um sich als neu gegründete „Laufsportgemeinschaft Werner Köln-Stammhein 2014“ zu präsentieren. 😉

In diesem Sinne – mit sportlichen Grüßen!

Mario

Test: CEP-Run Socks 2.0 und CEP-Short

Heute möchte ich mal wieder einen Testbericht veröffentlichen. Es geht dabei um die neuen Run Socks 2.0 der Marke CEP . Zudem durfte ich auch eine kurze Kompressionslaufhose von CEP testen, jedoch weniger erfolgreich. Aber lest einfach selbst.

Ich denke, der Name CEP dürfte allen oder wenigstens den meisten Sportlern – egal, ob nun Läufer, Radfahrer oder aus einer anderen Sportart – bekannt sein. Die Marke CEP steht für Kompressionssportkleidung und zählt zu den führenden Anbietern in diesem Segment.

Meine ersten eigenen Erfahrungen in Sachen „Kompressionssportkleidung“ machte ich vor gut eineinhalb Jahren – damals „gepeinigt“ von einer sehr fiesen und auch recht langwierigen Verhärtung im Bereich der Wadenmuskulatur. Seinerzeit kam ich durch Recherchen im Internet darauf, es doch einmal mit Kompressionslaufsocken zu versuchen. Und da bei mir der Begriff „Kompressionslaufsocken“ schon immer einherging mit der Marke „CEP“, schaute ich mich sofort nach selbigen um. Allerdings entschied ich mich damals noch für die Stulpenvariante – quasi Socken ohne Füße. Diese trug ich dann viele Wochen sowohl beim Laufen als auch beim Radfahren und sogar teilweise nachts zu Regenerationszwecken. Im Frühjahr dieses Jahres kam ich dann jedoch allmählich wieder davon ab. Das lag ganz einfach daran, dass es mit zunehmenden Temperaturen einfach angenehmer ist, soweit wie möglich unbekleidet zu laufen. Trotzdem blieben und bleiben die CEP-Stulpen natürlich immer in Reichweite und wurden bzw. werden nach wie vor meist bei sehr intensiven und vor allem auch bei den längeren Läufen gezielt eingesetzt. In der Regel ziehe ich sie immer beim ersten leichten Ziehen in den Waden sofort wieder für die nächsten ein bis zwei Trainingseinheiten über.

Meine Erfahrungen damit sind bis heute absolut positiv. Eine spürbare Leistungssteigerung in Form von schnellerem Tempo oder dergleichen konnte und kann ich nicht feststellen. Allerdings ist die muskuläre Unterstützung durch die Kompressionswirkung für mich deutlich spürbar. Natürlich bleibt ein hartes Training ein hartes Training und ein langer Lauf ist immer ein langer Lauf – aber man fühlt sich mit den Kompressionssocken einfach besser und meines Erachtens auch wesentlich schneller muskulär erholt.

So weit – so gut. Mitte Juli dieses Jahres meldet sich Danny von der VOTUM Media GmbH aus Berlin per E-Mail bei mir. Es geht um eine Produktionstestreihe der Firma CEP. Wie schon des Öfteren erlebt, werden unter den so genannten „Laufbloggern“ Freiwillige gesucht, die sich bereit erklären, Produkte von bestimmten Herstellern zu testen und einen entsprechenden Bericht darüber in ihrem Blog zu veröffentlichen. Da bin ich natürlich gern dabei. Ich mache nicht bei jeder Online-Aktion dieser Richtung mit, aber da ich bis dato ja nur gute Erfahrungen mit CEP-Produkten gemacht habe, bin ich in diesem Fall gern für weitere Tests bereit.

Nach kurzem E-Mail-Kontakt mit Danny geht es los. Allerdings habe ich mich nicht direkt für die RUN SOCKS entschieden, sondern vielmehr für die Kompressionslaufhose. Diese kannte ich bereits aus vielen Online-Shops, konnte mich aber bislang noch nie zum Kauf durchringen. Nicht zuletzt auch wegen des nicht gerade günstigen Preises. Aber gut – Qualität will und soll auch bezahlt werden. Und von dieser durfte ich mich ja nun ganz exklusiv überzeugen.

Nach einigen Tagen kam die kurze Laufhose dann auch per Post bei uns zu Hause an. Ich hatte mich im Vorfeld mit Danny auf  Größe IV geeinigt. Danny bat mich, einfach mal meinen Oberschenkelumfang zu messen und demnach schien Größe IV als ausreichend. Nun gut – Paket auf und direkt mal rein in die „Buchse“! Doch das war leichter gedacht als getan. Es kostete echt ziemlich viel Mühe, bis die Hose über Oberschenkel und Hintern gestreift war. Kompression vom Feinsten! Aber dann fühlte es sich ganz gut an. Ein paar Schritte in Wohnung – okay. Die Verarbeitung der Hose ist tadellos. Saubere Nähte – nix piekst oder reibt. Allerdings hatte ich direkt das Gefühl, dass die Hose doch eine Nummer zu klein gewählt ist. Der Druck an den Oberschenkeln war schon sehr ordentlich. Aber gut – erstmal damit laufen.

Einige Tage später dann der erste echte Test. Im Trainingsplan stand ein Intervalltraining. Somit eine ordentliche Beweisprobe für die Laufhose. Nachdem ich mich abermals mit viel „Geziehe und Gezerre“ hineinbegeben hatte, stand ich nun gespannt vor der Haustür. Vorerst musste die Hose aber mal die Einlaufrunde von gut 2km überstehen. Also los. Doch was war das denn bitte? Bereits nach wenigen Metern rutscht das Teil konsequent nach unten. Mist! Anhalten – alles wieder richten – weiter. Nach kurzer Zeit jedoch das gleiche Spiel. Also wieder anhalten – hochziehen und zurechtzupfen – weiter. Gut 200m und die Hose möchte erneut runter von meinem Popo. Jetzt reicht’s aber! Ich halte wieder an und ziehe die Hose in Position – dann geht es auf dem kürzesten Weg zurück nach Hause. Testabbruch wegen „technischen Versagens“! CEP-Short runter und normale Laufhose an. Zwar ohne Kompression, dafür bleibt aber alles da, wo es hingehört. Weiter mit dem Training.

Am nächsten Tag E-Mail an Danny. Ich bitte um einen zweiten Versuch, allerdings mit neuer Hose in Größe V – also eine Nummer größer. Die erste Testhose schicke ich an Danny zurück. Alles geht glatt – nach einigen Tagen kommt die neue Hose. Wieder Paket auf und direkt mal übergezogen. Größe V sitzt schon mal im Stand wesentlich besser, aber das will ja noch nix heißen. Für das nächste Training stand ein langer Lauf auf dem Plan. Sehr gute Testmöglichkeit also.

Test No. 2 beginnt abermals vor der Haustür. Aufgrund der Erfahrungen aus Test No. 1 ist schon mal klar – Einlaufrunde und möglichst in Hausnähe bleiben. 😉 Los geht’s. Ich laufe – 100m – 200m – doch dann beginnt auch diese Hose wieder zu rutschen. Es ist unglaublich! Ich weiß nicht, für welchen Körper diese Short gemacht sein ist – für meinen jedenfalls nicht. Gut – ich bin jetzt nicht gerade von „kenianischer Gestalt“ – aber bislang hat mein „knackiges Beamtenpopöchen“ noch in jede Laufhose in Größe M oder L – je nachdem, wie sie ausfiel – gepasst. Doch die CEP-Short und ich – das wird nix! Schade, wirklich schade! Etwas enttäuscht drehe ich also direkt in unserer Straße wieder um, laufe nach Hause, ziehe wieder eine meiner altbewährten Laufhosen an und setze das Training fort.

Ich kontaktiere wieder Danny. Wir vereinbaren, dass ich auch diese Short wieder retour sende. Aber wir geben der ganzen Aktion noch eine letzte Chance. Und so entscheide ich mich diesmal für die neuen Run Socks 2.0 von CEP. Die Größe wähle ich analog meiner CEP-Stulpen in IV, was dem Schuhgrößebereich von 39-43 entspricht. Es vergehen wieder ein paar Tage und dann bringt der Postbote das ersehnte Päckchen. Ein Paar Run Socks 2.0 in schwarz. Also – aufmachen, anziehen und „aaaahhhh“ – wohlfühlen! Endlich die richtige Entscheidung! Ein super Gefühl, schon im Stehen und beim normalen Gehen in der Wohnung. Hier bin ich mir sofort sicher – das kann auch beim Laufen nicht mehr schief gehen.

Das Anziehen der Socken ist anfangs etwas fummelig, mit etwas Übung jedoch kein Problem. Ich kenne das ja bereits von den Stulpen. Man darf nur nicht den Fehler machen und versuchen, die Socke nur oben am Schaft komplett über den Fuß ziehen zu wollen. Das klappt nicht! Immer schön „häppchenweise“. Zuerst mit dem Fuß richtig hinein bis die Zehen vorn im Socken angekommen sind. Dann vorerst den Socken über die Ferse schieben. Und dann den Rest des Sockens über die Knöchel hinauf über Wade bis zu unterhalb vom Knie ziehen. Dabei aber darauf achten, dass man nicht zu stramm anzieht, sonst hat man oben am Knie quasi noch zu viel vom Socken übrig. Bis über das Knie gehört er definitiv nicht! Ich empfehle auch nicht, den Socken unterhalb des Knies noch einmal umzuschlagen, weil dadurch am oberen Saum zu viel Druck entsteht. Man will ja die Muskulatur unterstützen und nicht „abriegeln“.

Sind die Socken erstmal richtig angezogen, merkt man meines Erachtens schon sofort die positive Wirkung. Es ist ein angenehmer Druck, der einem irgendwie ein sicheres Gefühl gibt. Und hier muss ich mittlerweile sagen, sind die Socken schon noch besser als die Stulpen, da auch der gesamt Fuß – also Knöchel, Spann, Ferse etc. – durch eine leichte Kompression unterstützt werden. Ein wirklich sehr angenehmes Gefühl!

Die Sockenunterseite und die Ferse sind zudem leicht gepolstert, was sich auch sehr komfortabel anfühlt. Es ist wirklich nur eine ganz leichte Polsterung, die keineswegs im Laufschuh stört oder gar reibt. Ganz im Gegenteil – man hat eher das Gefühl, gut „gebettet“ zu laufen. Dadurch wird auch nichts von der Direktheit des jeweiligen Laufschuhs genommen. Also auch diejenigen, die es lieber etwas härter und direkter beim Laufen mögen, sollten trotzdem mit den Run Socks 2.0 prima zu recht kommen.

Und wie läuft es sich damit? Ich habe die Run Socks 2.0 in den letzten Wochen wirklich ausgiebig getestet und es sind dabei einige Laufkilometer zusammengekommen. Mein Fazit kurz und knapp – absolut Klasse! Es macht wirklich Spaß, damit zu laufen! Nix stört, nix reibt, nix drückt – alles bestens!

Wie schon geschrieben, habe ich – ebenso, wie bei den CEP-Stulpen – nicht den Eindruck, dass ich mit den Run Socks 2.0 schneller laufe. Aber es ist trotzdem ein anderes Gefühl in der Muskulatur. Ich fühle mich damit ausdauernder, muskulär nicht so schnell ermüdet und besser und vor allem schneller wieder erholt. Gerade, wenn man mehrere Lauftrainingstage direkt hintereinander im Plan hat, zahlt sich das aus.

Letztendlich könnte man daraus natürlich auch eine Leistungssteigerung ableiten. Nur man sollte halt nicht meinen, mit den Run Socks 2.0 läuft man automatisch eine neue Bestzeit. 😉 Jedoch spielt bei solchen Dingen sehr oft auch die so genannte „Kopfsache“ – manche nennen es auch „Placebo-Effekt“ – ein große Rolle. Nicht selten stehen wir uns ja selbst im Weg. Sind dann aber erstmal bestimmte mentale Blockaden überwunden – und sei es auch „nur“ durch das gute Gefühl von Laufsocken – läuft es sich auch auf einmal viel leichter. Doch dies ist natürlich von sehr subjektiver Natur und schwer im Allgemeinen zu beurteilen. Insofern kann ich nur jedem dazu raten, die Run Socks 2.0 einfach mal auszuprobieren.

Mein Paar hat mittlerweile auch schon einige Waschmaschinengänge hinter sich und alles ist noch voll in Ordnung. Man sollte allerdings darauf achten, sie möglichst schonend zu waschen, wie auch generell bei Laufkleidung. Ich nutze dafür den speziellen „Outdoor-Waschgang“ (30° und 800U/min Schleudern) an unsere Waschmaschine und ein Waschmittel extra für Funktionskleidung. Ansonsten gibt es eigentlich nix weiter zu beachten.

image

Und weil ich so angetan von den Run Socks 2.0 bin, habe ich mir auch direkt noch ein zweites Paar bestellt. Diesmal allerdings in diesem schönen Neongrün, damit meine Waden bei meinen abendlichen Trainingsläufen auch nicht zu übersehen sind. 😉 Der Originalpreis der Socken von 49,95 Euro stellt ja nicht gerade ein „Schnäppchen“ dar, aber mit etwas Recherche und Glück kann man die Run Socks 2.0 auch schon um einiges günstiger bekommen.

Also – um es noch einmal zusammenzufassen – die CEP-Short war für mich „ein Schuss in den Ofen“ Aber – und das möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich betonen – das sind meine ganz individuellen Erfahrungen und Eindrücke. Es soll hier in keinem Fall der Anschein erweckt werden, dass es sich um ein generell schlechtes oder minderwertiges Produkt handelt. Dem ist nicht so. Rein objektiv sind die CEP-Shorts qualitativ sehr hochwertig gearbeitet und erfüllen mich Sicherheit auch den ihnen zugeschriebenen Effekt. Nur eben (leider) nicht bei mir.

Die CEP Run Socks 2.0 sind dafür jedoch für mich ein voller Erfolg. Hier stimmte von Anfang an alles und dies blieb auch so. Insofern meine uneingeschränkte Empfehlung. Probiert die Run Socks 2.0 aus – es lohnt sich wirklich!

Abschließend noch mein Dank an Danny für den allzeit netten und geduldigen Kontakt!

Und zu guter letzt noch der Hinweis, dass dieser Artikel von mir frei verfasst wurde, ohne Vorgaben und Beeinflussung andererseits.

Mit sportlichen Grüßen aus Köln-Stammheim!

Mario

Laufbericht: 24. Kölner Friedenslauf 2013

Kölner Friedenslauf – in diesem Jahr zum wiederholten Male mein Jahressaisonabschluss. Zwar schon wieder einiges her, aber diesen Laufbericht möchte ich nicht schuldig bleiben. Die Form war so halbwegs wieder da, aber bei weitem nicht so gut, wie zum gleichen Zeitpunkt letzten Jahres. Damals lief ich beim Kölner Friedenslauf meine nach wie vor gültige persönliche Bestleistung über die 10km-Distanz. Davon war ich in diesem Jahr doch um einiges entfernt. Aber nichts desto trotz, war ich gesund und fit und somit bereit, auch diesen letzten Wettkampf für 2013 noch zu absolvieren.

2013-10-27_00097

Besonders viel vorgenommen hatte ich mir für diesen Sonntagmittag nicht. Die Saison war im Kopf schon längst abgehakt, aber der Friedenslauf ist immer ein schönes Event, bei dem sich ein Start allemal lohnt. Und somit galt – einfach nur gut in den Lauf kommen und mal schauen, was die Beine hergeben. Bestzeitambitionen wurden sowieso bereits schon den ganzen Sonntagmorgen im wahrsten Sinne des Wortes „vom Winde verweht“, denn es herrschte zwar ein trockenes, aber sehr stürmisches Wetter vor. Und da der Lauf ja bekanntermaßen parallel dem Rheinufer entlang geht, war es bereits schon im Vorfeld klar, dass man heute mit der einen oder anderen recht heftigen Windböe zu kämpfen hatte. Eine amtliche Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes kursierte noch zusätzlich als „böses Ohmen“ über der Veranstaltung. Aber gut – die Bedingungen waren für alle gleich und zum Startzeitpunkt auch noch im vertretbaren Rahmen.

2013-10-27_00020

Und so macht sich das 10km-Läuferfeld gegen 12.00 Uhr – nach den vorherigen Läufen der Bambinis und Kinder – auf seinen Weg. Der Start verläuft reibungslos, ich sortiere mich nach den ersten paar hundert Metern leistungsgerecht ein. Eine Pace zwischen 4:10 und 4:15min/km – das passt. Nach kurzer Zeit laufen wir schon „ungeschützt“ direkt auf der Rheinuferpromenade dem Wendepunkt bei KM2 entgegen. Ich versuche in einer kleineren Gruppe ein wenig Windschatten zu erhaschen. Aber die Gruppe wird jetzt schon stetig langsamer. Auch wenn ich heute nicht auf voller Leistungshöhe bin, aber „rumtrödeln“ will ich auch nicht. Also „Augen zu und durch“! Ich laufe nach vorn und setze mich allein ab. Voll den Wind auf der Brust – das kostet Körner. Aber egal – bis zum Wendepunkt ist es nicht mehr weit.
 
Bei KM2 ums Hütchen herum und wieder retour. Jetzt kommt der Wind eher von hinten und es geht etwas besser voran. Ich kann nun ein paar Plätze nach vorn gutmachen. Trotzdem ist das Feld mittlerweile schon sehr auseinandergezogen, so dass quasi jeder auf sich allein gestellt ist. Wie eine lose Perlenkette verteilen sich Läuferinnen und Läufer über die Strecke.

2013-10-27_00052

Ich laufe nach wie vor so um die 4:15min/km, aber viel mehr geht heute nicht. Doch unter 43:00min möchte ich in jedem Fall bleiben. Die nächsten Kilometer tut sich nicht viel. Jeder läuft seinen Stiefel runter. Scheinbar wollen alle einfach nur vor dem drohenden Unwetter im Ziel sein.
 
KM7 – noch einmal wird gewendet. Jetzt geht es zurück zum Start/Ziel und das heißt wieder – Gegenwind. „Beißen“ ist angesagt! Vor mir in gut 50m Entfernung eine Vierergruppe. Die will ich mir aber noch vornehmen. Bei KM8 bin ich dran und kurz darauf auch vorbei. In einigem Abstand nach vorn befinden sich noch zwei weitere Läufer, doch die kriege ich heute nicht mehr. KM9 zieht vorbei und nun ist auch der Start-/Zielbereich zu sehen. Ein kleiner Endspurt ist noch drin, dann geht es rechts ab und auf die letzten Meter bis zum Ziel. Hier stürmt auf einmal noch ein junger Bursche – U18, wie ich später aus der Ergebnisliste ersehen kann – in einem fulminanten Zielsprint an mir vorbei. Er hatte mich bei KM3 überholt, wurde dann allerdings wieder etwas schwächer, so dass ich ihn bei KM5 wieder einsammeln konnte. Ab da hatte ich ihn eigentlich schon abgehakt. Diese Jugend! 😉

2013-10-27_00139

Mit 42:43min laufe ich über die Ziellinie. Platz 39 (151) im Gesamtklassement der Männer sowie Platz 12 (25) in der AK M40. „Den Umständen entsprechend, in Ordnung“ – könnte man sagen.

2013-10-27_00140
 
Im Zielbereich dann ein kurzer Plausch mit einem Läufer, der mich direkt beim Namen anspricht. Es ist Denis Rösler vom Team Erdinger Alkoholfrei. Er hat im Internet mein Blog entdeckt. Zudem kommt Denis gebürtig auch, wie ich, aus dem Erzgebirge und sogar ganz aus der Nähe meines Heimatortes. Ja – so klein ist auch die (Lauf)welt! 😉
 
Das Wetter wird nun immer ungemütlicher. Also verabschiede ich mich, ziehe trockene Sachen an und laufe mich kurz aus. Danach schnell zum Auto und ab nach Hause. Und während der Heimfahrt öffnet der Himmel dann doch noch mal kurz und heftig seine Schleusen! Es schüttet, wie aus Eimern! Gerade noch einmal Glück gehabt!
 
Damit endet meine Wettkampfsaison für 2013 auch schon wieder. Viel war nicht los in diesem Jahr – schade. Aber gut – auch solche Abschnitte wollen gemeistert werden. In diesem Sinne passt wieder dieses schöne Zitat – mögen die Höhepunkte der Vergangenheit die Tiefpunkte der Zukunft sein.
 
Abschließend natürlich wieder mein herzliches Dankeschön an Laufmonster Kai Engelhardt, der abermals die tollen Bilder „geschossen“ hat! Super!
 
Mit sportlichen Grüßen aus Köln-Stammheim
Mario

Laufbericht: 28. Refrather Herbstlauf 2013

Nachdem ich ja am Kölner Marathonwochenende gänzlich durch Abwesenheit „geglänzt“ hatte, musste in diesem Jahr in jedem Fall noch ein Erfolgserlebnis in Sachen Halbmarathon her. Und so hatte ich mich ja schon seit längerem dazu entschlossen, nicht wie in den beiden Vorjahren über die 10km-Strecke beim Refrather Herbstlauf an den Start zu gehen, sondern es vielmehr erstmals hier über die Halbmarathondistanz zu versuchen. Vorgestern war es dann soweit.
 
Wer die Strecke kennt, der weiß, dass es hier durchaus ein paar Höhenmeter zu überwinden gilt. Die Halbmarathondistanz teilt sich in drei Runden á 7km auf, in denen es immer zwischen KM2 und KM5 für 3km stetig bergan geht. Das Tückische daran ist allerdings, dass man diese Steigung optisch als solche gar nicht wirklich wahrnimmt, jedoch die Beine mehr und mehr signalisieren, was gerade passiert. Nun gut – aber ich war fit und gesund und somit auch bereit, mich der Herausforderung zu stellen. Als Zielzeit war eine 1:35h angepeilt.
 
Das Wetter ist an diesem Sonntag sehr gut und ausgesprochen mild. Der Wald hat viel Feuchtigkeit gespeichert und es herrscht eine ziemliche „Herbstschwüle“. Der Halbmarathonstart war für 12:00 Uhr angesetzt. Da aber zuvor noch die 10km-Läufer auf die Strecke geschickt worden waren, wartete das Halbmarathonfeld höflich und sportlich fair noch einige Augenblicke, bis auch der letzte 10km-Läufer des Tages die Ziellinie überquert hatte. Dann ging es los. Das Teilnehmerfeld war überschaubar. Einerseits sollte es so kein großes Gedränge geben, andererseits barg dies aber wiederum die „Gefahr“, den überwiegenden Teil der Strecke allein laufen zu müssen. Insofern hieß es, soweit wie möglich immer an jemandem dran zu bleiben.
 

image

Der Start verlief reibungslos. Ich hatte mein Tempo von 4:25-4:30min/km schnell gefunden. Ich lief in einer Gruppe von ca. 6 Läufern. Soweit alles prima. Doch schon nach dem ersten Kilometer setzten sich die anderen etwas von mir ab. Tempo ungefähr bei 4:15min/km. Das war mir jedoch für den Anfang zu schnell, denn gleich kam die erste „Bergwertung“ und diese sollte sich im weiteren Rennverlauf ja auch noch zwei Mal wiederholen. Also ließ ich meine „Begleiter“ ziehen, behielt sie aber immer in gut 100m Abstand im Auge. Irgendwie war ich mir ziemlich sicher, dass der eine oder andere aus dieser Gruppe sich gerade ein wenig „vergaloppierte“.
 
KM 5 ging mit 21:40min durch. Ziemlich flott. Der Berg war zum ersten Mal bezwungen. Nun konnte man es für gut 4km rollen lassen. Bei KM7 durchlief man den späteren Zielbereich mit der einzigen Verpflegungsstation der Strecke. Hier gab es ordentlich Beifall und Anfeuerung. Ansonsten blieb es sehr ruhig auf der Strecke. Hier und da mal ein anerkennender „Klatscher“ von Waldspaziergängern. Allerdings darf man auf einer reinen Waldwegstrecke wohl auch nicht viel mehr erwarten.

image

Bei KM9 ging es dann zum zweiten Mal bergauf. Noch war ein gehöriger Abstand zwischen mir und dem Lauftrupp davor, aber ich blieb dran. Am Berg konnte ich dann schon ein wenig Boden gut machen. KM10 überquerte ich bei 44:20min. Immer noch sehr gut im Rennen. Zwei Läufer fielen nun schon etwas aus der Gruppe zurück und nach dem Berg konnte ich einen davon einsammeln. Nun ging es wieder bergab und zum zweiten Mal durch den Zielkorridor. Jetzt nutzten einige meine Vorderleute die Gelegenheit, um am Verpflegungsstand zu trinken. Ich nicht. Ich lief den Lauf, wie meistens, trocken durch. Durch diese Trinkpause war ich nun unmittelbar an der Gruppe dran. Ich merkte, dass einige jetzt ordentlich beißen mussten, um wieder Tempo aufzunehmen. Das war meine Chance! Und kurz darauf kassierte ich drei weitere Läufer ein. Nur einer war nun noch übrig. Aber der letzte „Bergausflug“ sollte bei KM 16 ja noch kommen!
 
Jetzt ging es ans Eingemachte! Noch einmal für gut 3km quälen. Mehr und mehr konnte ich nun auf meinen Vordermann auflaufen. Auch wenn die Oberschenkel brannten, jetzt musste ich vorbei. Bei KM17 hatte ich ihn. Doch von hinten kam noch ein weiterer Läufer. Ich erkannte im Blickwinkel, dass es auch einer derjenigen war, die zuvor noch eine Trinkpause eingelegt hatten. Er war tatsächlich wieder aufgelaufen und zog nun an mir vorbei. Starke Leistung! Ich dachte mir – häng Dich ran, wenn es geht! Er zieht Dich über den Berg! Und so blieb ich direkt an ihm „kleben“ und die Rechnung ging tatsächlich auf. Mit einer konstanten 4:25er Pace liefen wir zum letzten Mal für heute zum höchstgelegenen Streckenpunkt hinauf. Nun war KM19 erreicht. Mein „Pacemaker“ verschärfte noch einmal ordentlich das Tempo, um mich abzuschütteln. Leider konnte ich nichts mehr dagegen setzen und musste ihn ziehen lassen. Trotzdem – ohne ihn wäre ich wohl am letzten Anstieg etwas eingebrochen.

image

Nun hieß es aber noch einmal alles zu mobilisieren, um eine gute Zeit einzufahren. KM20 war jetzt überlaufen. Ich blickte mich nach einer Kurve noch einmal kurz um, aber da war keiner mehr. Ein Blick auf die Uhr – eine Zeit unter 1:35h war noch drin. Den Berg hinunter ins Ziel im Schnitt unter 4:00min/km, letzte Linkskurve mit Beifall und Anfeuerung und dann endlich über die Ziellinie. 1:34:42h – Yes! – Gefällt mir! Ich klatsche meinen „Pacemaker“ dankend ab und wir quatschen ein bisschen. Auch mit dem anderen Läufer, welchen ich am letzten Berg überholen konnte, wechsle ich nun noch ein paar Worte. Es ist „Kony“ aus Koblenz. Und da fällt es mir auch wieder ein – ich hatte ihn bereits vor ein paar Wochen beim Halbmarathon am Fühlinger See gesehen. Ich empfehle ihm noch den Kölner Friedenslauf am nächsten Wochenende und dann geht jeder von uns seiner Wege. Immer wieder nett, wie man durch das Laufen in Kontakt kommt.
 
Ich laufe mich noch für ein paar Minuten aus und dann geht es ab nach Hause. Hier wartet schon mein Sohn, mit dem ich ins Schwimmbad zum „Seepferdchenkurs“ fahren möchte. Heute schauen Schwesterchen, Oma und Opa auch mal mit zu. Da ist er natürlich besonders motiviert.
 
Fazit: Ein gelungener Lauf! Anstrengend, aber gut. Zur Veranstaltung selbst kann man nur sagen – alles bestens. Der ausrichtende TV Refrath hat wieder einmal in gewohnter Manier ganze Arbeit geleistet, um quasi mitten im Wald eine sehr gut funktionierende Laufveranstaltung zu initiieren. Wertungstechnisch konnte ich im Gesamtklassement der Männer Platz 15 von 68 und in der Altersklasse M40 Platz 5 von 10 erreichen.
 
Nun steht noch ein Lauf für diese Saison aus. Am kommenden Sonntag möchte ich noch einmal über die 10km-Distanz beim Kölner Friedenslauf an den Start gehen.
 
Sportliche Grüße aus Köln-Stammheim!
Mario

P. S.: Sämtliche Fotos stammen mal wieder von „Laufmonster“ Kai Engelhardt. Wie immer ein ganz herzliches Dankeschön dafür! Wie immer – super Aufnahmen!

Laufbericht: 7. Bickendorfer Büdchenlauf 2013

Zum zweiten Mal war ich am vergangenen Sonntag bei dieser Veranstaltung dabei. Und – um es gleich mal vorweg zu nehmen – es lohnt sich! Eine wirklich tolle Laufveranstaltung mit viel familiärer Atmosphäre und unheimlich viel frenetischer Anfeuerung für alle Läuferinnen und Läufer. Die Strecke selbst ist flach und auch relativ schnell, einzig die vielen rechtwinkligen Rechts- und Linkskurven ziehen einem ein wenig die Pace weg. Aber das haben diese kleinen Rundkurse oftmals so an sich. Trotzdem kann man die Strecke sehr gut laufen. Und die Veranstaltung als Gesamtpaket ist allemal einen Start wert.
 
Ich hatte mich für dieses Jahr für die 5km-Distanz entschieden. Bislang kann ich ja nur Ergebnisse über die 10km und den Halbmarathon vorweisen. Der Marathon ist in diesem Jahr doch noch kein Thema für mich. Also bot sich die Gelegenheit an, um nun auch mal über die 5km einen Einstieg zu finden. Hierbei orientieren sich die meisten Aktiven ja an der 20min-Marke. Und so stellte auch ich mir zum Ziel, so nahe wie möglich an diese heranzulaufen. Bei guten Bedingungen schien mir eine Zeit zwischen 20:00min und 20:15min für durchaus realistisch. VICSYSTEM ging sogar soweit, mir eine Zielprognose von 19:58min vorzugeben. Nun gut – das wird mit Sicherheit kein Kindergeburtstag! Meine Taktik – sofern man davon bei einem 5km-Lauf überhaupt sprechen kann – sah so aus, anfangs einfach mal Vollgas weg vom Start und nach gut 500m „geordneter Rückzug“ auf ca. 3:55-4:00min/km. Nach Möglichkeit jemand zum Mitlaufen finden, der auch in etwa dieses Tempo läuft, und dann einfach versuchen, gut über die 2 Runden á 2,5km zu kommen.
 
Soweit also die Theorie. Doch wie heißt es so schön: „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“. Startschuss pünktlich um 11.30 Uhr. Ich habe mich ziemlich weit vorn eingereiht, um gut rauszukommen. Nach ca. 200m gerader Strecke kommt schon die erste scharfe Rechtskurve. Alles prima – der Start hat gut geklappt. Die Spitzenläufer enteilen bereits sichtbar. Ich laufe so um die 3:30min/km. Noch befinde ich mich in einem kleineren Pulk. Doch schon kurze Zeit später ist nur noch ein Läufer vor mir, an den ich mich halten kann. Mittlerweile habe ich mich wie geplant bei etwa 4:00min/km eingependelt. Der Läufer vor mir scheinbar auch. Super, denke ich! Vielleicht können wir das Ding nun zu zweit rocken. Aber weit gefehlt, wenige Augenblicke danach lässt er deutlich nach und ich muss vorbei laufen. Mist!
 
Ich ca. 50 Meter Entfernung das nächste Grüppchen. Doch auch hier ist man wohl um einiges zu schnell angegangen, denn ich laufe relativ zügig auf und gehe kurz vor KM1 vorbei. KM1 geht mit 3:57min/km durch. Eigentlich voll im Plan, doch nun bin ich völlig allein und auf mich gestellt. In einiger Entfernung kann ich zwar noch drei Läufer/innen erblicken, aber dorthin aufzulaufen ist nicht drin. Hinter mir kommt auch niemand „angeflogen“, auf den ich warten könnte. Also muss ich wohl oder übel allein weiter. Diese Situation hasse ich in einem Wettkampf! Es mangelt mir bestimmt nicht an der nötigen Motivation, aber so gänzlich allein laufen ist einfach blöd. Zudem weht einem auf einigen Streckenabschnitten eine ordentliche Prise entgegen. Und da im Windschatten laufen mangels anderer Läufer leider ausfallen muss, drückt das natürlich unweigerlich aufs Tempo. Aber was willst Du machen – weiter und durch!
 
Die erste Runde absolviere ich bei 10:06min. Ganz okay, aber die nächste Runde wird wohl schwerer werden. Nach der langen Zielgeraden geht es erst einmal wieder rein in die „Gassen-Passage“. Viele kleine Sträßchen gesäumt von kleinen bis mittelgroßen Reihenhäusern. Hier steppt der Bär! Fast vor jedem Haus sitzen die Bewohner am Straßenrand und jubeln den Läuferinnen und Läufern unentwegt zu. Das gibt wieder Schwung! Trotzdem ist ein komisches Gefühl, so allein durch die Menge zu laufen. Doch umso mehr wird man angefeuert. Ich versuche, das Tempo hoch zu halten, aber nun wird es doch schwierig. Aufgrund der vielen meist fast rechtwinkligen Haken, die die Strecke beinhaltet, wird es auch nicht gerade leichter.
 
Dann kommt das KM4-Schild immer näher. Noch einen Kilometer. Nach wie vor laufe ich allein. Spaß macht es schon längst nicht mehr. Ich komme mir vor, wie bei einem meiner abendlichen Tempoläufe, wenn ich meine Runden bei uns im Wohngebiet drehe. Nur das da keiner am Streckenrand steht und anfeuert. Kurz vor der letzten Abbiegung bläst noch einmal der Wind entgegen. Rechts ab und nun nur noch geradewegs ins Ziel rein. Ein halbwegs gelungener Endspurt ist gerade noch drin und bei 20:38min bin ich durch. Mann, Mann, Mann – so ein Mist, ist mein erster Gedanke. Gut – so schlecht ist die Zeit nun auch wieder nicht, aber in einem Läuferfeld und mit dem einen oder anderen direkten Zweikampf wäre mit Sicherheit mehr rausgesprungen. Ärgerlich!
 
Nun gut – was soll’s. Auslaufen, umziehen und ab nach Hause. Kurz überlege ich noch, ob ich mir den Start über die 10km ansehe, aber da müsste ich noch gut 15 Minuten warten. Und irgendwie habe ich für heute keine Lust mehr. Also heimwärts. Frau und Kinder sind unterwegs – Papa hat somit ein bisschen Zeit, um zu relaxen. Am späten Nachmittag stehen dann bereits die offiziellen Ergebnisse online bereit. Und was sehe ich da – dritter Platz in der AK 40! Nach toll! Und ich Depp bin direkt nach Hause gefahren! Ich meine – eine 20:38min ist jetzt nicht unbedingt eine Knallerzeit, aber in der Altersklasse der „Laufpapas“ liegt man damit wiederum nicht ganz schlecht. Da hätte ich tatsächlich mal aufs Treppchen steigen dürfen! Ach Mann, wie blöd! Wäre ich doch noch mal zurück in den Start-/Zielbereich gegangen …. da hingen bestimmt schon die Ergebnislisten aus …. .
 
In der Gesamtwertung der Männer bin ich auf Platz 19 von 188 gelandet. Und wie geschrieben, in der AK 40 auf Platz 3 von 24. Mit dem Lauf bin ich einerseits schon zufrieden, andererseits hätte ich vielleicht, bei entsprechend anderer Läuferverteilung, mehr rausholen können. Aber gut – schon wieder „hätte“, „wäre“, „wenn“ und „aber“ – am Ende zählen ja nur die Fakten. Insofern muss ich in jedem Fall über die 5km noch mal ran! 😉 Zwar nicht mehr in diesem Jahr, aber in der nächsten Saison ist diese Streckenlänge fest eingeplant.
 
Sportliche Grüße aus Köln-Stammhein!
Mario

Laufbericht: 25. Lauf um den Fühlinger See

25 Jahre „Lauf um den Fühlinger See“ – das spricht wohl schon für sich allein. Wenn eine Laufveranstaltung sich über einen Zeitraum von 25 Jahren fest im alljährlichen Laufkalender etabliert hat, dann kann sie ja nicht zu den Schlechtesten gehören. Und so ist es auch in der Tat. Sicherlich gibt es landschaftlich gesehen ansprechendere Läufe, aber ansonsten stimmt bei dem jedes Jahr drei Wochen von dem Kölner Marathon ausgetragenen Lauf einfach alles. Und wenn es der Wind gut mit den Läuferinnen und Läufern meint, dann ist die Strecke immer für eine neue Bestzeit gut.
 
Für mich war es am vergangenen Wochenende die dritte Teilnahme in Folge an diesem Lauf. Insofern hätte ich eigentlich relativ entspannt an die Sache herangehen können. Vielmehr war ich jedoch aufgeregt, wie ein Kind am Heilig Abend, denn es war erst mein zweiter offizieller Lauf in diesem Jahr. Also wollte ich diese Gelegenheit auch unbedingt nutzen, um endlich mal wieder ein ordentliches Ergebnis zu erzielen. Im vergangenen Jahr war ich hier eine 1:34:59h gelaufen – zum damaligen Zeitpunkt neue persönliche Bestzeit über die Halbmarathondistanz. Eine Zeit um die 1:35h schwebte mir auch für dieses Jahr vor, aber ob ich nach der bislang recht durchwachsenen Saison schon wieder so weit war, blieb abzuwarten.
 
Anreise, Nachmeldung, Laufvorbereitung etc. – alles ohne Probleme. Vor dem Start drücke ich mir noch zwei Gels rein – jetzt kann es losgehen. 10.40 Uhr fällt der Startschuss und ich setze mich mit dem Läuferfeld in Bewegung. Top Laufwetter und noch dazu fast windstill. Beste Bedingungen also für ein gutes Rennen. Nun kann ich mich eigentlich nur noch selbst schlagen. Meine Taktik – die ersten 10km erstmal einmal auf Sicherheit laufen, so dass ich bei rund 45 Minuten die 10km-Markierung erreiche. Danach kurzer „System-Check“ und wenn alles gut läuft, Gas geben. VICSYSTEM prognostiziert mir eine Endzeit von 1:33:15h, was neue persönliche Bestzeit wäre und einen 4:25er Schnitt verlangt. Dies schien mir allerdings etwas zu optimistisch.
 
Ich komme gut vom Start weg und in den Lauf hinein. Schnell finde ich eine Vierergruppe von Läufern, die in etwa eine 4:30er Pace anschlagen. Ich hänge mich als Letzter hintendran. Und so laufen wir wie eine Perlenkette beständig Kilometer für Kilometer runter. Kurz nach KM8 wird das Tempo jedoch auf einmal stetig langsamer. Keine Ahnung warum, aber das gefällt mir nicht. Also gehe ich nach vorn und setze mich vor die Gruppe. Doch irgendwie wollen die Vier nicht so recht folgen. Also laufe ich allein weiter und schließe zur nächsten Gruppe auf. Hier geht es etwas flotter zur Sache, aber ich kann relativ locker mithalten.
 
KM10 überlaufe ich bei 45:17min. Geht gerade noch, aber bisschen vertrödelt ist es schon. Zumal ich mich wirklich gut fühle. Also drücke ich ab nun auf die Tube. Ich laufe zu einem Läufer auf, denn ich schon seit längerem immer ca. 100 Meter vor mir sehen kann. Das kostet zwar etwas Kraft, aber da sich das Feld mittlerweile sehr auseinandergezogen hat, scheint es mir die bessere Lösung zu sein, als ganz allein zu laufen. Wir laufen nun zwischen 4:20-4:25min/km. Er läuft wie ein Uhrwerk und ich klebe an seinen Haken. Bei KM16 die letzte Verpflegungsstelle. Ich ziehe den Lauf komplett trocken durch. Allerdings hat mein „Pacemaker“ Durst und macht hierzu eine kurze Gehpause. Danke bis hierhin und Schade! Ich laufe weiter.
 
Letzte lange Gerade entlang der Regattabahn. Noch 5 Kilometer. Ich liege noch gut in der Zeit. Jetzt nur nicht einbrechen. Ich versuche das Tempo zu halten und mich von Läufer zu Läufer zu hangeln. Mittlerweile finden die ersten Überrundungen statt. Ich bin natürlich, wie in jedem Jahr, auch wieder bei KM14 vom späteren Sieger überrundet worden. In diesem Jahr ist es Dominik Fabianowski vom ASV Köln in einer Zeit von 1:08h. Großen Respekt vor solch einer Leistung!
 
Auf den letzten Kilometern geht es nun wieder unmittelbar am Seeufer entlang. Man kann den Laufmoderator im Zielbereich schon hören. Nun heißt es die letzten Kräfte zu mobilisieren. Der Kopf ist leer, Tunnelblick, die Beine laufen wie automatisch. Bei KM20 schaue ich noch einmal kurz auf die Uhr. 1:35h könnte noch klappen. Aber für einen richtigen Schlussspurt reicht es heute nicht mehr. Akku alle!
 
Plötzlich werde ich noch von einem Läufer überholt, der mich fragt, ob ich einen Laufblog hätte. Sehr nett, aber falscher Zeitpunkt! 😉 Ich raune ihm nur ein kurzes „Ja“ und „machen wir gleich“ zu. Unterhalten kann ich mich jetzt wirklich nicht mehr. Ich überlaufe die Ziellinie bei 1:35:15h – na also, geht doch. Es gibt noch ein schönes Zielfoto von Kai Engelhardt von den „Laufmonstern“. Immer wieder schön, wenn er an der Strecke bzw. im Zielbereich steht, denn dann gibt es richtig tolle Aufnahmen! Vielen Dank auch an dieser Stelle noch einmal!

image

Foto: Kai Engelhardt
 
Aber auch Danke an Detlef Ackermann, dem Betreiber des Internetportals „Laufen-in-Köln“, welcher an diesem Tag auch wieder viele sehr schöne Bilder von den Läuferinnen und Läufern geschossen hat.

image

Foto: Detlef Ackermann

Kurz nach der Ziellinie gibt es den obligatorischen „Apfel mit Biss“, welcher beim „Lauf um den Fühlinger See“ natürlich nicht fehlen darf. Mir bleibt nun nicht mehr viel Zeit, denn an diesem Sonntag, 22.09.2013 findet auch die Bundestagswahl statt und ich bin am Nachmittag noch als Wahlhelfer tätig. Doch wenigstens den netten Läufer, der mich auf der Zielgeraden nach meinem Laufblog gefragt hat, wollte ich doch noch kurz ausfindig machen. So viel Zeit musste sein. Also schaue ich mich um, und siehe da …. Es ist Robert, der sich gerade auf seinen ersten Marathon vorbereitet. Auf mein Blog ist er gekommen, als er im Internet nach Informationen über den „Lauf um den Fühlinger See“ gesucht hat. Na das ist doch was. So dienen meine Laufberichte nicht nur der „eigenen Selbstverherrlichung“, sondern haben auch einen wirklichen Nutzen für die Allgemeinheit. 😉
 
Fazit: Toll! Endlich mal wieder ein offizieller Lauf. Wie immer – absolut gelungene Veranstaltung. Dazu noch bestes Wetter und eine gute Zeit. Immerhin meine drittbeste Halbmarathonzeit.
 
Nun hoffe ich, dass es nun für den Rest des Jahres noch zu den geplanten Läufen reicht. Der Nächste findet schon am kommenden Sonntag in Köln-Bickendorf statt. Der „Bickendorfer Büdchenlauf“. Im letzten Jahr war ich hier erstmalig am Start, damals über die vollen 10 Kilometer. In diesem Jahr möchte gern „nur“ die 5km-Distanz in Angriff nehmen, da ich über diese Streckenlänge überhaupt noch kein offizielles Ergebnis vorzuweisen habe. Bin gespannt!
 
Grüße aus Köln-Stammheim!
Mario

Vorfreude ist die schönste Freude ….

und bei ihr blieb es diesmal wieder auch. Der diesjährige 38. Sengbach-Talsperrenlauf – ohne mich.

Viele gute Trainingswochen, die Form wieder aufgebaut – und nun sollte es endlich mal wieder richtig zur Sache gehen. Wer den Lauf kennt, der weiß, dass man die dort aufgestellte Zeit immer nur mit ihrer selbst vergleichen kann, soll heißen, neue Bestzeiten an der Sengbachtalsperre sind immer nur Verbesserungen der dort schon einmal gelaufenen Zeit.

Ich bin im letzten Jahr zum ersten Mal die 21,1km um die Talsperre gelaufen und das in einer 1:41h. Damals noch mit gehörig Respekt und anfangs vielleicht etwas zu viel Zurückhaltung. Doch diesmal wußte ich, was auf mich zukommt. Und so stand für mich fest, die Laufzeit unter 1:40h zu drücken.

Die letzte Woche vor dem Lauf begann sehr verheißungsvoll. Am Montag ein ordentliches Kraft-/Stabitraining und am Dienstag 11x600m Intervall. Besonders das Intervalltraining lief super und ließ mich auf einen guten Lauf hoffen.

Am Mittwoch kein Training – nur Erholung.

Am Donnerstag alles gut, doch am Nachmittag fängt auf einmal der Hals an zu kratzen. NEIN! Habe ich mir doch irgendwo wieder etwas eingefangen!? Von den Kindern kann es diesmal nicht sein – die haben nix. Meine Frau ist auch fit.  Oh Mann – ich könnte echt ausflippen. Am Abend steht noch ein kurzer Tempodauerlauf über 5km auf dem Programm.  Ich verkürze lieber von vornherein auf 3km. Das intensive Intervalltraining vom Dienstag steckt auch noch etwas in den Beinen. Es klappt alles prima, aber das Halskratzen bleibt. Also zügig ins Bett!

Am Freitag schmerzt der Hals noch mehr. Mist! Mann – bin ich sauer! Im tiefsten Innern ahne ich schon, was wohl unvermeidlich passieren wird. Aber ich kämpfe! Meditonsin, Vitamine, viel trinken …. .

Samstagmorgen fängt nun auch die Nase an zu laufen. Der Hals beruhigt sich zwar allmählich, aber dafür fühle ich mich allgemein nicht sonderlich fit. Noch hoffe ich, aber eigentlich habe ich den Lauf schon abgehakt.

Samstagabend ist der Schnupfen dann auch eingetroffen und ich fühle mich nach wie vor nicht so, als das ich wirklich laufen könnte. Klar – mit ordentlich Nasenspray vollgepumpt und vielleicht noch ein bis zwei Paracetamol würde es vielleicht gehen. Aber dann – danach? Macht keinen Sinn! Ich verdiene nicht mein Geld mit der Lauferei. Also – Wut runterschlucken und Haken dran!

Sonntagmorgen – bestes Laufwetter! Danke – das hilft mir wirklich sehr! 😦 Der Infekt ist nun endgültig da. Suuuuper!

Montagmorgen – Arztbesuch und Krankschreibung.

Also – fangen wir wieder von vorn an. Auskurieren. Wiedereinstieg. Hoffen …. .

Ich weiß, ich weiß – die Welt hat tausende schlimmere Probleme!

Sorry!

Aber ich habe mich echt geärgert!

%d Bloggern gefällt das: