My completely private challenge!

Laufen

Laufbericht: 25. Kölner Friedenslauf 2014

Kölner Friedenslauf – schon wieder ein Jahr um. Ich kann mich noch lebhaft an meinen letztjährigen Start hier erinnern. Relativ unmotiviert und am Ende auch unzufrieden mit der erbrachten Leistung. Irgendwie war 2013 aus läuferischer Sicht nicht mein Jahr. Doch diesmal sollte es anders sein. Mit einer sub1:30h vom diesjährigen Kölner RheinEnergie-Halbmarathon sowie einer sub20min vom Bickendorfer Büdchenlauf vor zwei Wochen im Gepäck, wollte ich natürlich einen Angriff auf die 40min-Marke über 10km starten. Die letzten Wochen liefen einfach zu gut, um es nicht hier und jetzt zu versuchen. Die Form war nach wie vor da und ich gleichermaßen fit und gesund. Also – getreu den Höhnern – wenn nicht jetzt, wann dann!? Noch dazu, wo der Kölner Friedenslauf in diesem Jahr seinen „25. Geburtstag“ feiern durfte. Diese Chance musste doch genutzt werden!

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Zum Event selbst muss man, glaube ich, nicht mehr viel schreiben. Hier wird mit unheimlich viel ehrenamtlichen Engagement Jahr für Jahr seitens des austragenden TFG Nippes e.V. eine kleine, aber feine, Laufveranstaltung kreiert. Hier stimmt einfach alles! Angefangen vom sehr moderaten Startgeld, über die Möglichkeit, sich bis 30min vor Start noch nach zu melden, einer professionellen elektronischen Zeitnahme, bis hin zur liebevoll gezauberten Zielverpflegung. Auch die Strecke ist immer für eine neue Bestzeit gut, allerdings sollte dafür der Wind mitspielen. Doch das kann leider keiner der Verantwortlichen beeinflussen. Sehr angenehm empfinde ich persönlich auch die Startzeit von 12:00 Uhr. Da kann man am Sonntag Ausschlafen und trotzdem an einem offiziellen Lauf teilnehmen – sehr schön!

Allerdings versetzte mich genau das in diesem Jahr doch in etwas zeitlichen Stress, da ich irgendwie 10:00 Uhr für den Start im Hinterkopf hatte. Zum Glück habe ich aber am Samstag noch einmal im Internet nachgeschaut. Nun gut – trotzdem waren bereits 3 Eintrittskarten für den Zirkus bei uns in Köln-Stammheim gekauft. Sonntag war „Papitag“! Die Väter hatten freien Eintritt. Also wollte ich mit den Kids natürlich die Gelegenheit nutzen. Doch die Vorstellung sollte bereits um 14:00 Uhr beginnen! Blieben also zwischen Start des 10km-Laufs und Start im Zirkus ganz 2 Stunden. Das hieß für mich von vornherein also – schnell laufen, kurz auslaufen, zum Auto, zurück nach Hause, Duschen, Kleinigkeit essen und ab in den Zirkus. Das Restsonntagsprogramm stand somit schon fest.

Nun gut – genug der Vorrede – jetzt mal zum eigentlichen Lauf. Bereits beim Einlaufen stelle ich erfreut fest, dass die Beine sich gut anfühlen. Ich glaube, so allmählich habe ich meinen ganz persönlichen Dreh heraus, zum Tag X fit zu sein. 12:00 Uhr fällt der Startschuss und es geht los. Kurz zuvor treffe ich noch Kai von den Laufmonstern, heute wieder als „laufende Kamera“ unterwegs. Bilder sind somit schon mal gesichert. Wo „geblitzt“ wird ist mittlerweile auch kein Geheimnis mehr. Da heißt es dann Haltung annehmen! 😉

Bis KM2 laufe ich im Schnitt mit 3:45min/km – auch dem leichten Rückenwind geschuldet. Das ist für meine Verhältnisse schon sehr ambitioniert für einen 10km-Lauf, aber so bleibe ich wenigstens in einer kleineren Gruppe und muss nicht jetzt schon allein laufen. Bei KM2 wird gewendet. Nun geht es leicht gegen den Wind. Die Pace fällt etwas, aber alles noch gut. Jedoch falle ich etwas zurück und laufe nun mit einem Abstand von gut 50m der Gruppe hinterher. Aber egal – ich fühle mich gut und es geht voran.

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Kurz vor KM4 der erste „Blitzer“ – danke an Kai! Nun zieht sich das Feld mehr und mehr auseinander. Ich kann noch drei Läufer überholen – dann geht es allein weiter. Mag ich zwar in einem Wettkampf gar nicht, aber was will man machen. Der nächste Wendepunkt ist bei KM7. Einmal kehrt und weiter.

Jetzt noch 3km. Mein Tempo liegt konstant knapp unter 4:00min/km. Nun bloß nicht einbrechen, sonst ist die sub40min für heute dahin. Es wird hart. Vorn ist niemand erreichbar zum Auflaufen. Von hinten droht auch keine „Gefahr“. Laufen, fast wie im Training!

KM8 und KM9 sind geschafft. Noch 1000m. Ich schaue kurz auf die Uhr – eine Zeit unter 40min ist möglich. Dranbleiben! 500m vor dem Ziel kann man bereits den Moderator Jürgen Cremer hören. Ich schaue nochmal auf die Uhr – knapp über 38min. Gut 2min für die letzten 500m – theoretisch machbar – also ab dafür. Endspurt!

Die letzte 90°-Kurve. Noch 200m bis zum Ziel. Volle Pulle – alles, was geht. Ich sehe die Zeitanzeige neben dem Ziel – 39:15min. Das packst Du! Das packst Du tatsächlich! Tatsächlich unter 40min! Wie geil ist das denn!? Die letzten Meter – noch einmal „geblitzt“ – danke, Kai – und dann bin ich drin. Yeeeehaaaa! 39:50min! Yeeeehaaaa! Es das geil! Sorry – aber ich könnte jetzt noch einen Luftsprung machen vor Freude! Herrlich!

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Doch viel Zeit zum Freuen bleibt nicht. Der Zirkus wartet! Also ein kurzer Schwatz mit zwei Laufkollegen und dann verabschiede ich mich auch schon wieder. Auslaufen, Heimfahrt, Duschen, kurz Essen und schon sind die Kinder und ich auf dem Weg zum Zirkus. Wir schaffen es auch rechtzeitig und erleben 90 Minuten Zirkusvorstellung vom Feinsten. Ein kleiner Familienzirkus namens „Laola“. Hier ist der Kartenverkäufer später auch der Hundedompteur, der Messerwerfer, der Zauberer und so weiter und so weiter. Aber trotzdem – es war nie langweilig und wirklich gelungen. Genauso, wie der Kölner Friedenslauf in jedem Jahr – klein, aber fein! 😉

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Fazit: Ja – was soll ich schreiben? Superduperspitze! Meine drei Langzeitprojekte quasi auf einen Streich erfüllt. Läuferherz – was willst Du mehr!? In der Wertung des Kölner Friedenslaufes belegte ich Platz 16 von 95 Teilnehmern bei den Männern und Platz 4 von 11 Teilnehmern in der Altersklasse M40. Vielen Dank nochmals an Kai für die Fotos – Klasse!

Nun ist meine Laufsaison zu Ende. Alle geplanten Läufe konnte ich absolvieren. Keine krankheitsbedingten Ausfälle oder Verletzungen – sehr gut! Die nächsten 3 bis 4 Wochen werde ich einfach mal so vor mich hin sporteln und mir Gedanken über neue Herausforderungen und zukünftige Läufe in 2015 machen. Vielen Dank auch an dieser Stelle an alle treuen Leser meiner Laufberichte!

In diesem Sinne wünsche ich allen, die für 2014 noch nicht fertig haben, eine gute Restsaison, viel Erfolg und alles Gute!

Mit sportlichen Grüßen

Mario

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Laufbericht: 5km beim „8. Bickendorfer Büdchenlauf“ 2014

Am Sonntag, 28.09.2014 war es mal wieder soweit – Bickendorfer Büdchenlauf. Mittlerweile für mich zum dritten Mal, und ich muss sagen, es lohnt sich immer wieder. Dieser Lauf macht einfach richtig Spaß und Laune! Die Stimmung zwischen den „Büdchen“ ist sensationell! Vom Kleinkind bis zu den Großeltern werden alle aktiviert, um den Läuferinnen und Läufern mit Pauken und Trompeten – und das meine ich wörtlich – ordentlich „einzuheizen“. Da wird auch gleich mal ein ganzer Frühstückstisch samt dazugehöriger Familie nach draußen an die Strecke bugsiert. Einfach Klasse! Und zu allem Überfluss spielte auch in diesem Jahr das Wetter wieder hervorragend mit, so dass die gesamte Veranstaltung bei herrlichen Laufbedingungen eigentlich nur gut werden konnte.

Ich wollte es auch 2014 hier wieder über die 5km-Distanz versuchen. Im letzten Jahr war ich ja in Bickendorf meinen ersten 5er überhaupt gelaufen. Allerdings gefiel mir die Zeit von 20:38min damals überhaupt nicht. Ich konnte zwar mittlerweile daraus eine 20:12min machen, aufgestellt beim diesjährigen 5km-Lauf im Rahmen der „10 Meilen von Köln“, aber auch damit war ich noch nicht vollends zufrieden. Die 20min-Marke sollte fallen, was denn sonst! Und mit diesem ganz klaren Ziel vor Augen ging ich in Köln-Bickendorf an den Start. Die bis dato erzielten Trainings- und Wettkampfleistungen stimmten mich durchaus zuversichtlich, heute die 20 zu knacken. In der Vorwoche gab mir das VICSYSTEM noch einmal einen 4km-Testlauf auf und forderte eine glatte 16er Zeit. Obwohl es in Strömen regnet, ziehe ich das Ding trotzdem in einer 15:30min durch. Das muss doch dann auch über 5km bei wesentlich besserem Wetter klappen!

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Kurz nach 11:30 Uhr fällt der Startschuss. Ich starte aus den vorderen Reihen und komme sehr gut weg. Die Beine fühlen sich ganz gut an – es sollte also möglich sein. Ich versuche sofort mich irgendwo dranzuhängen. Auch das gelingt. Die Pace liegt so um die 3:50min/km – passt. Ich laufe in einer Dreiergruppe u. a. mit Vera Coutellier, der späteren Siegerin bei den Frauen. Kurz nach der ersten Runde von 2,5km zieht diese allerdings das Tempo deutlich an und mir davon. Dafür wird der Dritte im Bunde etwas langsamer.

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Es hilft also nix – an ihm vorbei und von nun an doch wieder mal allein weiter. Noch gut 2km bis zum Ziel. Das Tempo stimmt nach wie vor und die Kraft ist auch da. Der Wind spielt heute auch mit und lässt das Läuferfeld weitestgehend in Ruhe.

Bei KM4 bin ich mir dann bereits schon „sicher“, dass ich die 20min heute unterbieten werde. Wenn ich jetzt nicht gerade stürze oder sonst irgendetwas Dummes passiert, muss das heute klappen. Nun kommt es nur noch darauf an, um wieviel ich drunter bleiben kann. Also gebe ich noch einmal Gas. Die Strecke verläuft wunderbar eben und gerade. Kurz vor der Hauptstraße noch einmal eine 90°-Kurve. Gut 300m bis zum Ziel. Die Leute am Straßenrand feuern jeden an – das pusht! Das macht Spaß! Und ich habe noch immer genug Power. Zielspurt und fertig – 19:06min! Hammergeil! Neue persönliche Bestzeit und die 20 geknackt! Dass es jedoch so deutlich werden würde, hätte ich nicht gedacht. Umso größer ist natürlich meine Freude! Wieder einen Superlauf erwischt und auf den Punkt fit gewesen!

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Es folgt noch ein kurzer Plausch mit einer Bekannten und ihrem Töchterchen, die nun beide gleich den Papa über die 10km anfeuern werden. Danach geht’s für mich zurück zum Auto. Trockene Sachen an, auslaufen und ab nach Hause. Der Sonntagnachmittag gehört natürlich wieder der Familie – Restsonntagsprogramm eben. 😉

Fazit: Eine rundum gelungene Sache! Das Event als solches, wie immer, super organisiert und durchgezogen. Meine persönliche Leistung – Bingo! Das hat prima geklappt! Wertungstechnisch konnte ich einen 14. Platz von 236 Teilnehmern in der Männergesamtwertung und einen 3. Platz von 46 in der Altersklasse M40 erzielen. Ein paar schöne Fotos gibt es auch. Die stammen diesmal von Winfried Schommers, begeisterter Laufanhänger und Vater des jungen Kölner Lauftalents Lukas Schommers. Toll, wenn man doch immer mal wieder die Möglichkeit hat, ohne Kosten an ein paar Schnappschüsse zu kommen. Vielen Dank!

Nun steht noch ein Lauf aus – am Sonntag, 05.10.2014 der 25. Kölner Friedenslauf über 10km. Hier unter 40min zu bleiben, wäre natürlich der absolute Hammer für mich! Aber vorerst mal locker bleiben! 😉

Mit sportlichen Grüßen

Mario


Laufbericht: RheinEnergie-Halbmarathon Köln 2014

Was macht man am Sonntag, 14.10.2014 um 8.30 Uhr vor dem Köln-Deutzer-Bahnhof? Richtig – höchstwahrscheinlich steht man bereit zum Start für den RheinEnergie-Halbmarathon. In diesem Jahr terminlich um einige Wochen weiter nach vorn platziert, was wohl der einen oder anderen Laufveranstaltung, welche sich in den Vorjahren immer als gute Vorbereitung für den Halb- bzw. Marathon anbot, nicht unbedingt förderlich war. Aber wer in Köln über die halbe bzw. auch ganze Marathondistanz an den Start gehen will, muss wohl auch in den nächsten Jahren zeitlich flexibel bleiben.

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Nun gut – sei’s drum. Ich bin in diesem auch wieder am Start, nachdem ich ja im vorigen Jahr nicht starten konnte. Und eigentlich sah es die gesamte Woche vor dem diesjährigen Starttermin auch schon wieder so aus, diesmal jedoch aufgrund eines Infektes. Husten, die Nase läuft und man fühlt sich irgendwie nicht so richtig – und das Ganze ausgerecht eine Woche vor dem selbsternannten sportlichen Jahreshöhepunkt. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und so bin auch ich fortwährend optimistisch, irgendwie bis zum Sonntagmorgen gesundheitlich doch noch die Kurve zu kriegen. Ansonsten bliebe mir noch der eine Woche später stattfindende Halbmarathon am Fühlinger See, um die bis dato sehr gut aufgebaute Form doch noch in Taten umzusetzen. Doch mit zunehmendem Wochenverlauf tritt dann tatsächlich die Wende ein und es geht mir zum Wochenende hin wieder deutlich besser. Am Samstag fühle ich quasi wieder richtig fit und möchte mein Glück am darauffolgenden Sonntagmorgen zumindest versuchen. Sollte ich dann doch das Gefühl haben, es läuft nicht, kann man den Kölner Halbmarathon ja auch einfach mal nur locker zu Ende laufen. Aber die Stimmung und das Feeling möchte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen. Also fahre ich am Mittag mit den Kindern in Lanxess-Arena und hole mir meine Startnummer ab.

Sonntagmorgen stehe ich bereits 4.00 Uhr auf. Ein kurzer „Systemcheck“ – ich fühle mich wirklich gut. Orthomol, Unizink und etwas mehr Ruhe als sonst in den letzten Tagen haben doch ein kleines Wunder bewirkt. Also – auf geht’s! Morgengymnastik, Frühstück, Duschen, anziehen, von der Familie verabschieden und schon bin ich auf dem Weg zu Fuß zur S-Bahn. Mit dem Auto zu fahren würde heute keinen Sinn machen, da Start und Ziel ja bereits seit letztem Jahr schon an unterschiedlichen Punkten der Stadt sind. Von daher ist der Plan, dass mich die Familie nach dem Rennen am Kölner Hauptbahnhof wieder abholt. Auf dem Weg zur S-Bahn hole ich mir an der Tankstelle noch eine Dose Red Bull für das finale Carboloading.

Die S-Bahn kommt pünktlich und so stehe ich gegen 7.30 Uhr vor dem Köln-Deutzer Bahnhof. Das Wetter könnte an diesem Tag besser nicht sein. Herrlich frisches Laufwetter und von Regen weit und breit nix zu sehen. Auch der Wind scheint es heute gut mit den Läuferinnen und Läufern zu meinen, denn es geht kaum ein Lüftchen. Bis dahin also alles bestens. Das Red Bull wurde direkt in der S-Bahn einverleibt und nun nehme ich mir noch eine kleine Flasche Wasser für bis zum Start mit. Der Kleiderbeutel ist abgegeben, nur ein Langarmshirt habe ich noch drüber angelassen. Mal schauen, wo ich das dann kurz vorm Start noch verstecken kann. Jetzt ist erstmal Einlaufen und Warmmachen angesagt.

Und bereits dabei merke ich, dass die Beine sich ausgesprochen gut und fit anfühlen. Also hege ich sofort den Gedanken, ob es heute nicht vielleicht doch mit einer Zeit unter der „magischen“ 1:30h-Marke klappen könnte. Das ist dazu in der Lage sein sollte, hatte sich ja schon zwei Wochen zuvor beim Kölner Brückenlauf über 15,4km angedeutet. Aber vielleicht hat die eine Woche krank doch zu viel Substanz gekostet? Was soll’s – einen Versuch ist es allemal wert! Also fasse ich den Entschluss, mich von Anfang an an den 1:30h-Pacemaker zu hängen und so lange es geht, dran zu bleiben. Mein Trainingsplan von VICSYSTEM prognostizierte mir für diesen Lauf eine Zeit von rund 1:31:30h. Selbst das wäre noch ein Superergebnis und weit unter meiner bisherigen Bestzeit aus dem Jahr 2012 von 1:33:39h. Also – Power von Beginn an und ab dafür!

Gegen 8.20 Uhr – 10 Minuten vor dem Start – begebe ich mich in den Startblock. Mein Langarmshirt habe ich ganz in der Nähe versteckt. Das hole ich mir später wieder. Nun kann es losgehen. Ich darf auch in diesem Jahr wieder direkt aus dem ersten Block starten und stehe so in Reihe 5 hinter der Startlinie. Nicht weit entfernt erblicke ich nun auch die beiden 1:30er-Pacemaker. Einer von Ihnen hat ein sehr auffälliges grünes Laufshirt an. Sehr gut – das wird „mein Mann“ heute! Nun folgen noch die üblichen Anmoderationen vor so einem Laufevent und dann geht es kurz nach 8.30 Uhr endlich los. Startschuss und ab!

Ich komme gut weg und versuche mich gleich beim heute erforderlichen Tempo von 4:15min/km einzupendeln. Kurz vor der ersten KM-Markierung werde ich vom „grünen Pacemaker“ überholt. Das ist mein Zeichen – ich bin sofort hinter ihm! Von nun an heißt es „nur noch“ dranbleiben! Und es klappt von Beginn an bestens. Ich fühle mich topfit! Schon fast erschreckend nach dem Gekränkel in der Vorwoche. Ich kann recht locker mitlaufen, ohne mich schon jetzt total zu verausgaben. Aber gut – noch liegt der Großteil der Strecke vor mir – also bitte nicht überheblich werden.

Der Pacemaker macht einen sehr guten Job! Wir laufen immer so knapp unter 4:15min/km. Mittlerweile sind wir zu einer kleinen Laufgruppe von etwa 6-8 Leuten gewachsen. Das ist gut und motiviert. Ich schaue hin und wieder mal auf meine Uhr, aber eigentlich muss ich das heute gar nicht. Einfach nur immer schön am „Grünen“ dranbleiben. So kann ich tatsächlich – trotz des für mich schon sehr ordentlichen Tempos – den Lauf auch mal ein wenig genießen. Es macht richtig Spaß! Das Wetter ist prima, die Leute jubeln einem zu und ich laufe hoffentlich einer neuen grandiosen Bestzeit entgegen. Wenn das kein Grund zur Freude ist!

Die Zwischenzeiten bei KM 5, 10 und 15 liegen alle im Soll. Allerdings ist unsere Laufgruppe mittlerweile zu einem „Grüppchen“ von 4 Läufern geschrumpft. Auch der zweite Pacemaker ist uns irgendwie abhanden gekommen. Aber „Mr. Green“ läuft nach wie vor wie ein Schweizer Uhrwerk. Und ich ebenso hinter ihm her. So langsam glaube ich immer fester daran, heute tatsächlich endlich die 1:30h zu knacken. Nur eine Sache lässt mich noch etwas zweifeln – meine Waden. So hin und wieder spüre ich mal in der rechten und dann mal wieder in linken Wade so ein leichtes Ziehen. Oje – jetzt bloß keine Krämpfe – dann wär’s wohl vorbei. Aber ich versuche mich nicht verrückt zu machen. Noch gut 6km sind zu überstehen – das muss heute einfach klappen.

Nun geht es über „die Ringe“ wieder zurück in die City. Vorbei am Rudolfplatz, wo die Stimmung tobt, in Richtung Kaufhof. Scharf links ab und schon sind wir quasi auf der Zielgeraden. Noch 1km ist zu laufen. Nun merke ich doch allmählich den heutigen Kraftakt. Aber jetzt weiß ich auch – heute bleibe ich unter 1:30h. Und das beflügelt – setzt letzte Reserven frei. Die Waden haben bis hierhin gehalten, obwohl ich sie deutlich spüren kann. Wir laufen die Hohe Straße in Richtung Dom. Noch gut 300m. Soll ich noch einen Endspurt wagen? Ich meine – auch wenn ich heute unter 1:30h bleibe – es geht ja trotzdem noch um eine neue persönliche Bestzeit. Also volles Risiko! Und so ziehe ich das Tempo noch einmal an, danke im Vorbeilaufen „Mr. Green“ für diese tolle Hilfeleistung und setze mich von der Gruppe ab.

Links abbiegen. Der rote Zielteppich. Beifall von den Rängen. Das Ziel direkt vor Augen. Die große Uhr über der Ziellinie zeigt eine 1:28er-Zeit an. Ich kann es kaum glauben. Noch ca. 100m – komm schon – vielleicht klappt es sogar mit sub1:29h! Die rechte Wade läßt mich noch einmal kurz aber deutlich spüren, dass sie für heute genug hat. Okay – ich gebe nach – und bin lieber vernünftig. Es ist eh‘ schon viel mehr heute, als ich mir noch vor ein paar Wochen erträumt hätte. Eine ernsthafte Verletzung möchte ich auch nicht riskieren. Also laufe ich etwas gemäßigter die letzten Meter bis zur Ziellinie und drücke meine Uhr bei 1:29:02h ab. Hammer! Absolut Hammer!

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Ich gehe und muss wirklich ein wenig mit den Tränen kämpfen. Was für ein Lauf! Das ich gut drauf bin in den letzten Wochen wusste ich, aber das es so gut wird – nein, das hätte ich nicht geglaubt. Ich drehe mich um und gehe zu „meinem Laufgrüppchen“. Alle sind unter 1:30h geblieben – hervorragend. Wir gratulieren uns und bedanken uns bei „Mr. Green“. Das war wirklich eine feine Leistung! „Mr. Green“ hat natürlich auch einen richtigen Namen. Es war Andreas Butz – der Macher von www.laufcampus.de – der uns an diesem Sonntag so gut unter die 1:30h führte. Vielen lieben Dank auch nochmals an dieser Stelle! Das war echt Spitze!

Der Rest geht wie immer recht zügig. Teilnehmermedaille abholen. Eine Apfelsaftschorle trinken. Und dann mache ich mich auch schon auf in Richtung Kleiderbeutelausgabe. Unterwegs treffe ich noch Kai von den Laufmonstern. Auch er konnte heute eine tolle Leistung abrufen und den Halbmarathon mit 1:25h finishen. Wir plaudern ein wenig und dann verabschiede ich mich. Sachen abholen, umziehen und auf in Richtung Hauptbahnhof, wo schon meine Familie mit dem Auto auf den Papa wartet. Restsonntagsprogramm steht an. 😉

Fazit: Tja – was soll ich schreiben – HAMMER! Besser kann ich es nicht ausdrücken! Einen Supertag und einen Superlauf erwischt. Die 1:30h deutlich unterboten und somit auch eine tolle neue persönliche Bestzeit eingefahren. Für mich der verdiente Lohn für die harte sportliche Arbeit der letzten Wochen. Ich habe mein Training etwas umgestellt und auch meine Ernährung. Anfangs war es gar nicht so einfach, die richtige Mischung zwischen LowCarb und regelmäßigem harten Training zu finden. Aber nach und nach gewöhnte sich der Körper daran. Und gut 10kg weniger auf der Waage müssen sich ja zwangsläufig auch beim Laufen bemerkbar machen. Aber dazu möchte ich vielleicht irgendwann in den nächsten Wochen mal etwas detallierte schreiben, in einem gesonderten Blogbeitrag.

Für heute verabschiede ich mich mit sportlichen Grüßen und wünsche allen noch eine gute restliche Saison. Für mich stehen in diesem Jahr noch zwei Läufe an – einmal am kommenden Sonntag, 28.09.2014 über 5km beim Bickendorfer Büdchenlauf, und eine Woche später am 05.10.2014 über 10km beim Kölner Friedenslauf. Die Form ist noch gut und ich hoffe, auch bei diesen beiden Läufen noch einmal gute Zeiten – vielleicht sogar neue persönliche Bestzeiten – zu laufen.

Also – in diesem Sinne – bis bald wieder!

Mario


Laufbericht: 34. DKV-Brückenlauf 2014

Brückenlauf in Kölle! Mittlerweile zum 34. Mal ausgetragen – für mich allerdings die erste Teilnahme. Diesmal unter dem Motto: „Ich bin verbrückt nach Kölle“. Im Jahr 2012 hatte ich mich zwar schon einmal angemeldet, konnte aber dann wegen einer Erkältung nicht starten. Und fast wäre es diesmal wieder so gelaufen, denn seit Freitagmorgen plagten mich leichte Halsschmerzen. Ich dachte schon, der Kölner Brückenlauf sei kein gutes Omen für mich, aber am Ende wurde doch noch alles gut. Dank Orthomol, Meditonsin und Dobendan ging es meinem Hals am Sonntagmorgen wieder besser und ich fühlte mich auch allgemein gut und laufbereit. Also – Start frei!

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Kurz nach 10.00 Uhr ertönt der Startschuß, abgefeuert von keinem Geringeren als Björn Otto, u. a. Vizeolympiasieger und Vizeeuropameister 2012 im Stabhochsprung, und natürlich Mitglied des austragenden Vereins ASV Köln. Auch sonst ist an diesem Sonntagmorgen viel sportliche Prominenz am Start. Neben den „Hahner-Twins“ (Anna und Lisa Hahner), startet auch Susanne Hahn hier beim Brückenlauf. Dazu noch einige Hochkaräter aus der​regionalen​ Laufszene. Es sollte also ein ziemlich flottes Rennen an der Spitze werden. Ich starte aus Reihe fünf und komme gut weg. Das Wetter ist mal so und mal so. Sonne, Wolken und auch bisweilen leichter Regen wechseln sich stetig ab. Die Taktik ​für den heutigen Lauf möglichst schnell ein passendes Tempo finden und gut über die Anstiege der Kölner Brücken sowie dieAuf- und Abstiege der Treppen kommen.So eine richtige Vorstellung von einer eventuellen Endzeit habe ich noch nicht, handelt es sich doch beim Kölner Brückenlauf um ein nicht so ganz konventionelles Rennen. Allein schon die Distanz von 15,4km ist alles andere als üblich. Zudem unterbrechen mehrere Treppenauf- und abgänge immer wieder mal den Laufrhythmus. Von daher geht es heute weniger um eine neue Bestzeit, als vielmehr um ein möglichst homogenes Rennen. Aber unter 1:08h möchte ich in jedem Fall bleiben. Das heißt ​wiederum, ​minus 4:30min/km sollten es am Ende im Schnitt schon sein.

Meine Pace pendelt sich schnell bei 4:15min/km ein. Das passt für den Anfang und fühlt sich gut an. Ich bin überrascht, dass es doch von Beginn an so gut läuft. Aber ich hatte bereits schon beim Einlaufen, das Gefühl, heute wirklich gute Beine erwischt zu haben. Außerdem bringe ich mittlerweile – dank einer noch konsequenteren Ernährungsumstellung in Richtung Low Carb – 5kg weniger auf Waage, was sich natürlich insbesondere auch beim Laufen bzw. schnellen Laufen bemerkbar macht. Auch der kurze Anflug eines Infekts scheint in den letzten zwei Tagen scheint keine wirklichen Spuren hinterlassen zu haben. Alles paletti – also ab dafür!

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Die KM10-Marke überquere ich knapp über 43:00min. Ich laufe zwar immer noch einen guten 4:15er-Schnitt, aber die Brückenanstiege und Treppenläufe haben doch das eine oder andere Sekündchen gekostet. Doch ich bin bislang super durchgekommen. ​Nun geht es in den Kölner Rheinpark – quasi mein „läuferisches Wohnzimmer“. Hier ist mir jeder Meter bestens vertraut. Um Kilometer 11 werde ich von drei Läufern überholt, die wie ein kleiner D-Zug an mir vorbeilaufen. In der Mitte läuft Herr Dr. Jürgen Fritsch, ein Kölner Kardiologe, bei dem ich in diesem Jahr zur Herzüberprüfung war. Er ist neben seinem Beruf als Arzt noch mit Leib und Seele Triathlet. So klein ist ​mal wieder ​die Sportlerwelt! Nach dem Lauf wechseln wir noch ein paar Worte. Ein wirklich netter Kerl dieser Herr Doktor, sowohl in der Praxis als auch privat. Die Herzüberprüfung habe ich damals​ im Rahmen des alljährlichen Gesundheits-Checkups​ als Vorsorge machen lassen. Man kann ja nie wissen. Zum Glück war alles bestens. Den Herrn Doktor kann ich ​übrigens ​nur empfehlen! Wer mal einen guten und vor allem auch sportkompetenten Kardiologen in Köln sucht – Dr. Jürgen Fritsch.

​Für einige Zeit versuche ich an dem kleinen „D-Zug“ dranzubleiben, aber für heute ist mir dieser zu flott unterwegs. Noch ist die Deutzer Brücke zu überqueren, und dafür möchte ich mir ein paar Körner aufsparen. Einige Meter vor mir allerdings läuft noch ein Läufer, den ich noch „einsammeln“ könnte. Also, auf geht’s! Mittlerweile regnet es doch ziemlich stark. Aber die letzten 3km gehen nun auch noch. Vorbei am Hotel Hyatt, dem LVR-Gebäude, ein paar 90°-Kurven und schon kommt die Deutzer Brücke. Noch vor deren Anstieg bin ich an meinem Vordermann vorbei und versuche auch gleich ein paar Meter gut zu machen. Es gelingt und ich habe ca. 20m Distanz zwischen uns gelaufen. Doch allmählich wird es ein klein wenig hart. Dieser letzte Anstieg zehrt noch einmal an den Kräften. Aber dann ist es geschafft. Oben auf der Brücke weiß ich bereits, das wird heute ein richtig gutes Ergebnis. Noch gut 1000m trennen mich vom Ziel. Ab jetzt kann man es rollen lassen. Die Brücke wieder hinunter, zweimal schart rechts herum und dann nur noch geradewegs ins Ziel. Ein bisschen Vorsicht ist allerdings geboten, denn hier gibt es einige Kopfsteinpflasterpassagen, welche durch den Regen sehr rutschig geworden sind. Aber ich kenne auch diesen Streckenabschnitt bestens, denn hier laufe ich fast jedes Wochenende meinen Morgenlauf.

​Nun kann ich das Ziel schon sehen und den Moderator hören. Das gibt noch einmal die finale Motivation. Ich verzichte heute allerdings auf den ganz großen Endspurt, sondern laufe einfach nur zügig durch den Zielkanal und dann über die Zeitnahmematte. Forerunner abdrücken und austrudeln. Ich schaue auf die Uhr – 1:06:01h. Hey – supi – das hat gepaßt! Allerdings wäre ich natürlich bei dieser Zeit gern noch unter 1:06 geblieben, aber ich habe zum Ende hin überhaupt nicht mehr nach der Laufzeit geschaut. Von daher …. – aber gut – egal. Ich kann mehr als zufrieden sein. Es lief wirklich von Anfang an sehr gut.

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Ich begebe mich schnell noch in den Nachzielbereich auf die „Fress-Meile“. Hier gibt es frische Kiwis, Äpfel, Bananen, kleine Energieriegel, Wasser, Kölsch etc. – also alles, was das Läuferherz so begehrt. Ich persönlich belasse es alllerdins bei 2 Bechern Wasser. Kurz noch der erwähnte Plausch mit Dr. Fritsch und dann mache ich mich auf in Richtung Auto. Es regnet nach wie vor und ich möchte, nachdem ich gerade noch so fit geworden bin für den Lauf, nicht direkt doch noch eine richtige Erkältung riskieren. Also Auslaufen bis hoch in die Kölner City, wo mein Auto steht, trockenes Shirt über und ab nach Hause. Frau und Kinder sind noch unterwegs, somit hat der Papa Zeit, sich in Ruhe in die Wanne zu legen. Herrlich!

Fazit: Absolut tolles Event, dieser Brückenlauf! Klasse organisiert vom Anfang bis zum Ende! Und das bei nur 21 Euro Startgebühr, für man sogar noch ein Laufshirt kostenlos dazubekommt! Da stimmt das Preis-Leistungsverhältnis voll und ganz! Auch die Brückenüberquerungen und Treppenläufe passen gut ins Konzept. Das hatte ich mir viel umständlicher und anstrengender vorgestellt. Aber man kann diesen Lauf wirklich gut durchziehen. Es hat Spaß gemacht und wenn es terminlich paßt, bin ich im nächsten Jahr wieder mit dabei.

Was die Platzierung angeht, so bin ich in der Männerwertung 60er von 1731 Startern geworden. Im Gesamtklassement aller Starter/innen belege ich Platz 68 und in der Altersklassenwertung der M40 konnte ich Platz 6 von 252 erlaufen. Nun ist bei mir alles auf den kommenden Halbmarathon in Köln am 14.09.2014 fokusiert. Hier möchte ich in jedem Fall einen Angriff auf meine aktuelle Bestzeit von 1:33:39h starten. Der Brückenlauf hat gezeigt, dass die Form stimmt und gut zwei Wochen Vorbereitung bleiben noch. Der weitere Trainingsplan steht, insofern bin ich optimistisch. Jetzt heißt es locker und vor allem gesund bleiben!

Mit sportlichen Grüßen

Mario


Laubericht: 5km-Lauf bei den „10 Meilen von Köln“ 2014

Mit reichlich Verspätung heute nun noch mein Bericht zum letzten Wettkampf.

Sonntag, 27.07.2014, 8.50 Uhr – 5km-Lauf bei den „10 Meilen von Köln“. Für mich der zweite Wettkampf in diesem Jahr und gleichermaßen der Abschluss der ersten Saisonhälfte 2014. Somit eine willkommene Gelegenheit, diese mit einer guten Zeit zu verabschieden. Ursprünglich hatte ich hierzu die 10km-Distanz auf der Agenda, aber in den letzten Wochen vor diesem Wettkampf zeichnete sich doch eher eine Stärke auf der kürzeren 5km-Stecke ab. Also wollte ich die Chance beim Schopfe packen und mit einer neuen Bestzeit über 5km in die Sommerpause übergehen. Dafür war eine 20:38min aus dem Herbst 2013 zu schlagen. Bereits in den letzten Trainingstempoläufen wurde deutlich, dass dies in jedem Fall möglich sein sollte. Mein Online-Trainingssystem VICSYSTEM rechnete mir sogar eine Zeit knapp unter 20:00min aus. Zugegeben – insgeheim träumte ich auch davon, aber erstmal musste gelaufen werden.

Das Wetter an diesem Sonntagmorgen war recht ordentlich und durchaus lauffreundlich. Lediglich eine gewisse Schwüle machte sich bereits schon zu dieser frühen Stunde über Köln breit. Am Start stehe ich ungefähr in Reihe 5. Pünktlich 8.50 Uhr wird das Läuferfeld auf die Strecke geschickt. Meine Taktik für dieses Rennen sieht so aus, dass ich möglichst bis KM4 knapp unter 4:00min/km bleibe und dann ggf. noch etwas auf das Tempo drücken kann. Vielleicht habe ich ja diesmal das Glück, am Ende mit ein paar Mitläufern einen echten Wettkampf auszutragen. Das wäre der von mir gewählten Taktik natürlich sehr dienlich.

Der Start verläuft sauber und ich komme gut weg. Das heutige Tempo ist gefunden. KM1 überlaufe ich mit 3:55min/km. Alles im grünen Bereich. Die Strecke ist flach und schnell und heute auch idealerweise weitestgehend windstill. Nur diese Schwüle macht das Atmen etwas schwer. Ich ziehe an ein paar „Schnellstartern“ vorbei und werde kurz vor KM2 selbst von einem Läufer überholt. Doch sein Tempo ist annehmbar und kommt mir gelegen. Bloß nicht wieder allein laufen müssen, denke ich mir und hefte mich sofort an seine Hacken. Das Tempo liegt weiterhin so im Bereich knapp unter einem 4er-Schnitt – somit also alles nach Plan.

Bei KM3 wird mein Vordermann allerdings etwas langsamer. Er hat sich scheinbar doch ein wenig zu viel zugemutet. Für mich gibt es nur eine Entscheidung – vorbei ziehen. Wenn ich jetzt nicht weiter Druck mache, wird das heute nix. Also überhole ich und laufe nun doch wieder allein. Der andere Läufer macht keine großen Anstalten mir zu folgen. Somit tritt nun wieder ein, was ich so gern vermieden hätte – der alleinige Kampf gegen die Uhr. Das Feld ist weit auseinandergezogen. Vor mir ist niemand in Sicht.

Bei KM4 liege ich im Schnitt noch bei 3:59min/km. Jetzt müsste ich den „Turbo“ zünden und zum Endspurt ansetzen. Aber es ist doch ziemlich hart zu diesem Zeitpunkt. Vor mir ist weit und breit keiner, zu dem ich versuchen könnte, aufzulaufen. Von hinten droht auch keine echte Gefahr. Also muss ich das Ding für die letzten 1000m irgendwie noch so gut wie möglich zu Ende laufen. Doch ich kann das Tempo nicht mehr ganz halten – falle knapp über die 4:00min/km.

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„Komm schon – reiß Dich zusammen!“ Ich kann das Ziel schon sehen; höre den Moderator. Das motiviert noch einmal. Die letzten Meter. 90°-Linkskurve und steil bergab zur Ziellinie. Die 19 vorn ist bereits weg. Aber eine gute 20er-Zeit ist allemal noch drin. Alles noch mal raus und über die Linie. 20:12min – na bitte – geht doch! Neue persönliche Bestzeit eingefahren. Sehr gut! Teilnehmermedaille abholen und verschnaufen. Auslaufen.

Fazit: Ein gelungener Abschluss der ersten Saisonhälfte! Zwar die 20:00min noch nicht gekackt, aber den heutigen Umständen entsprechend voll zufrieden. Mit einer echten finalen Wettkampfsituation sicherlich noch das eine oder andere Sekündchen weniger drin gewesen, aber gut – vielleicht beim nächsten 5er.

In der Gesamtwertung landete ich mit dem Ergebnis auf Platz 11 von 51 Startern und in meiner Altersklasse M40 auf Platz 2 von 8. Leider wurden nur die ersten drei Gesamtwertungsplätze im Rahmen der Siegerehrung bedacht, so dass die Altersklassenplatzierten leer ausgingen. Schade! Ansonsten war die Veranstaltung – wie gewohnt – wieder einmal rundum gelungen und bleibt jederzeit eine absolute Empfehlung wert.

Meine Sommerpause ist mittlerweile schon vorüber und neue Ziele sind anvisiert. Doch dazu mehr im nächsten Bericht. In Kürze! Versprochen! 😉

Für heute verabschiede ich mich mit sportlichen Grüßen!

Mario


Laufbericht: 14. EVL-Halbmarathon 2014

Vergangenen Sonntag, 15.06.2014 – mein erster Wettkampf für dieses Jahr – 14. EVL-Halbmarathon in Leverkusen. Nach meiner überwundenen kleinen „läuferischen Glaubenskrise“ des Winters habe ich noch rechtzeitig die Kurve gekriegt und mich in den letzten acht Wochen intensiv auf diesen Halbmarathonlauf vorbereitet. Gesundheitlich gab es keine Probleme, so dass ich die Trainingsvorgaben immer voll umsetzen konnte. Das war ja im vergangenen Jahr nicht ganz so der Fall, weshalb ich damals beim 13. EVL-Halbmarathon doch noch leicht angeschlagen und bei weitem nicht so gut vorbereitet an den Start ging. Insofern war auch die damalige Laufzeit mit 1:37:09h etwas ernüchternd gewesen, aber den besagten Umständen geschuldet. Also hatte ich in diesem Jahr quasi noch eine Rechnung mit diesem Laufevent offen. Generelle Bestzeiten kann man sich von der Strecke nicht wirklich erhoffen. Dafür ist selbige einfach zu profiliert. Aber man kann versuchen, sich von Jahr zu Jahr immer wieder zu steigern. Und genau das hatte ich mir für diesmal vorgenommen. Minimalziel sollte eine 1:35h sein, mit der Option, bei gutem Rennverlauf vielleicht sogar zum Ende hin noch das eine oder andere Sekündchen herausquetschen zu können.

Pünktlich 9:00 Uhr fiel der Startschuss. Ich hatte mich direkt neben den beiden 1:35h-Zugläufern postiert, mit welchen ich mich schon im Vorfeld des Starts kurz über die geplante Renntaktik unterhalten hatte. Diese wurde mir allerdings recht simpel vorgetragen: „Wir laufen einfach konsequent vom Start weg eine 4:28er Pace.“. Okay – klingt logisch. Ich war zwar eher von einem Negativsplit ausgegangen, weil insbesondere die ersten 7km der Laufstrecke von vielen Bergaufpassagen gekennzeichnet sind, aber gut – jeder löst die Situation anders. Wie auch immer – ich wollte in jedem Fall an den Beiden dranbleiben.

Auf den ersten 5km gelang mir dies auch recht gut. Zwar in einem gewissen Abstand, aber immer in Sicht- bzw. Reichweite. Mein erster 5km-Split ging mit 22:30min glatt in einer 4:30er-Pace durch. Alles nach Plan bis dahin. Dann allerdings zogen die beiden „Pacemaker“ doch merklich an. Vielleicht auch deswegen, weil es ab KM7 vorerst mal wieder bergab geht. Ich ließ mich hier nicht ganz so deutlich mitreißen. Mittlerweile hatte sich auch die Sonne durch die zuvor noch vorhandenen Wolkenfelder gekämpft und brannte schon recht ordentlich. Und so nehme ich kurz vor KM10 die willkommene Gelegenheit eines Verpflegungsstandes war, trinke einen Becher Wasser und gieße mir einen Zweiten über den Kopf. Da ich jedoch bei einem 4:30er nicht mehr trinken kann, halte ich dazu kurz inne und gehe ein paar Schritte. Das mache ich eigentlich sonst nur sehr selten. Normalerweise laufe ich einen Halbmarathon „trocken“ durch. Aber irgendwie hatte ich an diesem Sonntag das Gefühl, es wäre besser, schon frühzeitig wieder etwas Flüssigkeit aufzunehmen.

KM10 überlaufe ich bei 44:50min (22:20min) – nach wie vor alles bestens. Nun verläuft die Strecke meist über längere flache Abschnitte. Die 1:35er-Pacemaker habe ich mittlerweile jedoch aus den Augen verloren. Aber gut – mein Schnitt stimmt auch so. Kurz vor KM15 geht es einmal durch den Leverkusener Neulandpark. Anfangs mit Steigung und dann wieder bergab zurück. Vor dem Einlauf in den Park mache ich abermals eine kurze Trink- und Abkühlungspause. Allgemein ist es zwar gar nicht so wahnsinnig heiß, aber da, wo die Sonne ungehindert durchkommt, knallt sie ziemlich runter. Und gerade der Neulandpark ist dafür bekannt, wenig Schattenecken zu haben. Als „spielplatzerfahrener Laufpapa“ weiß ich das natürlich! 😉

KM 15 wird mit 01:07:44h (22:44min) passiert. Etwas Zeit haben der Anstieg und die vorherige Trinkpause nun doch gekostet. Aber gut – ich bin weiter auf Kurs. Die weiteren Kilometer kann ich sogar noch einmal etwas zulegen. Bei KM17 lege ich allerdings noch mal eine ganz kurze „Erfrischungspause“ ein. Irgendwie brauche ich das heute. Und das „dicke Ende“ steht ja noch bevor. Bei KM19 muß sich jeder noch einmal so richtig quälen, und zwar den „Sauerberg“ hinauf. Ob dieser kurze, aber umso steilere Anstieg nun wirklich so heißt, oder vielmehr von der Läufergilde so getauft wurde, weiß ich nicht. Ich denke aber eher letzteres wird der Fall sein. „Sauer“  – wahrscheinlich, weil man hier echt sauer wird. Zum einem physisch, aufgrund der letzten Kraftreserven, die man aufbringen muß, und zum anderen psychisch, weil man sich einfach über diese letzte fiese Ackerei ärgert. Aber es hilft nix – hier muß jeder durch, der ins Ziel will. Also beiß auch ich die Zähne zusammen und verbrenne die letzten Kohlenhydrate. Oben angekommen ist man einerseits Stolz, aber andererseits auch „den Tränen nahe“. 🙂

Mit brennenden Oberschenkeln geht es nun in Richtung Ziel. Allmählich nehme ich noch einmal Fahrt auf. KM20 geht mit 1:30:33h (22:59min) durch. Normal an dieser Stelle, denn an besagtem „Sauerberg“ lässt ein jeder ordentlich Zeit liegen. Noch 1,1km. Unter 1:35h zu bleiben, wird verdammt hart. Viel geht nun nicht mehr. Noch einmal ein Stück bergab und dann wieder bergauf, ein Stück flach, 90° Linkskurve und dann leicht abschüssig in Richtung Ziel. Hier steppt wieder der Bär! Die Zuschauer jubeln und man wird, sofern es erkennbar ist, mit Namen anmoderiert. Es reicht noch für einen ordentlichen Schlussspurt und dann bin ich im Ziel. Handgestoppt 1:35:19h – offiziell 1:35:18h.

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Im Nachzielbereich erhält jeder eine Finishermedaille. Für die Nachverpflegung ist ebenfalls bestens gesorgt. Ich hole mir jedoch nur einen Becher Wasser und bekomme noch drei Blättchen „Dextro Energy“ dazu. Paßt doch!

Fazit: Endlich mal wieder ein Wettkampf. Wetter okay – aber etwas zu warm im Verlauf. Organisation des Events wieder vorbildlich – da gibt es nix auszusetzen. Persönliche Leistung in jedem Fall – mit fast 2min – viel besser als im letzten Jahr .  Minimalziel auch erreicht. Trotzdem wäre ich natürlich gern noch unter der 1:35h-Marke geblieben. Woran es am Ende lag, vermag ich gar nicht so wirklich zu sagen. Vielleicht hätte ich mir eine Trinkpause sparen sollen? Vielleicht an der zunehmenden Wärme? Vielleicht hätte ich zum Ende hin doch noch etwas mehr Druck machen können? Irgendwo eine Mischung aus allem wahrscheinlich. Aber gut – ich bin zufrieden mit dem erreichten Ergebnis. In jedem Fall bin ich in diesem Jahr leistungsmäßig schon weiter als 2013. Das lässt doch noch hoffen! Ein paar Wettkämpfe kommen ja noch. 😉

Sportliche Grüße!

Mario


Welcome back!

Supermario72 – welcome back!

Letzter Blogpost vom 26.11.2013. Schon wieder eine halbe Ewigkeit her. Was war los?

Um das Ende gleich einmal vorweg zu nehmen – eigentlich gar nix. Also gar nix, im Sinne von nix Negativem. Und eigentlich lief es diesen Winter endlich einmal so, wie ich es mir in den letzten vier Jahren immer gewünscht hatte. Keine Infekte, keine krankheitsbedingten Ausfälle – alles bestens. Den ganzen Winter konnte ich durchlaufen. Aber trotzdem war irgendwie der berühmte „Wurm“ drin.

Es kamen zwar viele gute Trainingskilometer zusammen und ich konnte endlich mal eine wirkliche Grundlagenausdauerphase absolvieren, doch erlebte ich auch zum ersten Mal den so oft zitierten „Winterblues“. Dieses allabendliche Laufen bei Dunkelheit schlägt irgendwann einfach aufs Gemüt. Und so musste auch ich mich oftmals wirklich überwinden, um nicht einfach im warmen Stübchen auf dem Sofa zu bleiben. Der Freitagnachmittag wurde in jeder Woche im wahrsten Sinne des Wortes mein läuferisches „Highlight“. Im Hellen laufen – was für ein Segen! 😉

Und so kamen mir hin und wieder auch tatsächlich Zweifel, ob dieses ambitionierte Laufen überhaupt noch das Richtige für mich ist. „Sport-Burnout“ – gibt es so etwas? Manchmal kam ich mir so vor. Fühlte mich irgendwie ausgebrannt und leer. Nicht physisch, sondern eher psychisch. Und dann fängt man an zu grübeln. Seit vier Jahren betreibe ich den Laufsport wieder in wettkampforientierter Form. Vier Jahre mit sehr viel Fleiß und Disziplin, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Anfangs wollte ich ja eigentlich nur mal einen offiziellen Halbmarathon mitlaufen. Doch dabei blieb es dann nicht. Der „Lauf-Virus“ hatte mich voll erwischt! Die Bestzeiten purzelten nur so daher. Normal für Neu- bzw. Wiedereinsteiger.

Doch irgendwann stagniert es. Dann wird es schwieriger. Dann muß man auch mal „Umwege“ gehen und sich über neue Trainingsformen und –reize Gedanken machen. Und dann kommen eben auch mal Zweifel auf. Zweifel über Sinn und Unsinn des Ganzen, über Aufwand und Nutzen. Es gibt ja auch ein Leben neben dem Sport. Familie, Beruf und andere Verpflichtungen. Und dann stellt man sich Fragen. Warum nicht einfach wieder ohne jeglichen Trainingsplan nur nach Lust und Laune laufen? Ein bis zwei Mal die Woche – so, wie es halt gerade eben passt. Ging doch früher auch ganz gut. Wozu all die „Hetzerei“ nach neuen Bestzeiten? Wo bleibt denn der Spaß bei der ganzen Sache? Oder auch mal längere Zeit gar nicht mehr laufen und dafür zum Beispiel lieber schwimmen oder wieder mehr ins Fitnessstudio? Ja – all diese Dinge können einem schon mal des Öfteren durch den Kopf gehen, wenn man drei bis vier Mal in der Woche abends allein im Dunkeln läuft. Und dann auch noch meist die gleiche Strecke, weil nur diese ausreichend beleuchtet ist. Kennen bestimmt viele von Euch. „Winterblues“! Gruselig!

So vergingen die Wochen und Monate. Immer wieder hin- und hergerissen zwischen dem Einen oder dem Anderen. Aber ich bin gelaufen – trotzdem und immer wieder. Fast schon wie im Unterbewusstsein. „Hassliebe“! Du kannst nicht richtig mit, aber auch nicht richtig ohne. Eigenartige Situation! Ich habe auch immer brav meine Kraft-/Stabieinheiten absolviert, regelmäßig Steigerungsläufe eingebaut, gedehnt, – also eigentlich alles gemacht, was zu einer guten Vorbereitung dazugehört. Nur Wettkämpfe in Form von Winterlaufserien oder dergleichen – die habe ich nicht absolviert. Dazu konnte ich mich irgendwie nicht motivieren.

Doch dann – so gegen Mitte März, Anfang April – die Tage wurden allmählich wieder länger – das Wetter war bereits ausgesprochen mild – morgens ausgiebiges Vogelgezwitscher aus den Bäumen – dann kam SIE wieder zurück. SIE – die neue „Lauflust“! So – wie der Frühling, wenn alles neu beginnt! Und mittlerweile haben wir schon Anfang Mai! Und mittlerweile ist auch alles wieder okay im „Oberstübchen“. Und mittlerweile habe ich wieder Spaß an der Sache gefunden. Aber nichtsdestotrotz – so ganz umsonst war das ganze Nachdenken, Grübeln und Hinterfragen dann doch nicht. Ein paar Dinge muss und will ich in Zukunft anders angehen. Ich werde versuchen, etwas gelassener mit meinem ambitionierten Hobby umzugehen. Werde versuchen wieder mehr Balance zwischen Familie, Beruf und Sport zu finden. Nicht mehr mein Leben dem Sport anpassen, sondern vielmehr den Sport an mein Leben. Ziele sind wichtig, aber erzwingen muss und kann man am Ende nix.

Einen Trainingsplan gibt es trotzdem nach wie vor, aber den halte ich mir mit einer gewissen Flexibilität. Und ich halte mich nun wirklich auch einmal an die Vorgaben des Plans. In der Regel bin ich meine Trainingseinheiten immer viel zu schnell gelaufen. Insbesondere die langen Läufe. Damit habe ich natürlich auch das eigentliche Ziel – nämlich das Anlegen einer fundierten Grundlagenausdauer und das Trainieren des Fettstoffwechsels – meist verfehlt. In der Vergangenheit lag dies immer daran, dass ich nach längeren krankheitsbedingten Trainingsausfällen versucht habe, möglichst schnell wieder auf das alte Leistungsniveau zu kommen. Doch das endet immer in einem „Drahtseilakt“, bei dem man schnell wieder zu viel riskiert.

Hier kam mir zwar einerseits das Durchlaufen können im letzten Winter sehr entgegen, doch andererseits überdrehte ich auch da noch oft genug den „Gashahn“. Ihr kennt das ja bestimmt. Ein normaler Dauerlauf steht auf dem Prohramm. 15km einfach nur laufen. Wohlfühltempo. Doch dann nach etwa 5km ist „der Motor“ warm gelaufen und auf einmal wird man schneller und schneller. Aus dem Wohlfühltempo ist längst ein recht zügiges Tempo geworden. Und dann zieht man das Ding einfach durch. Am Ende steht man vor der Haustür und weiß nicht so recht, ob man sich freuen oder besser ein schlechtes Gewissen haben soll. Hartes Training ist mit Sicherheit nicht verkehrt, doch immer am Limit trainieren ist langfristig nicht das richtige Mittel. Und deshalb habe ich mich auch noch einmal mit ein paar sehr lauferfahrenen Leuten unterhalten. Manchmal „verrennt“ man sich ja im wahrsten Sinne des Wortes und steckt irgendwo in einer „Sackgasse“ fest. Und dann ist es gut – wenn man durch objektive Betrachter wieder „auf den richtigen Weg“ gebracht wird.

Mittlerweile laufe ich wirklich konsequent 80% des wöchentlichen Laufpensums im normalen Dauerlauftempo und nur 20% – zurzeit einmal wöchentlich – als Tempoeinheit. Die langen Läufe werden dabei ganz ruhig absolviert. Und so kamen auch der Spaß und das gute Gefühl wieder zurück. Und nun – nun bin ich froh – dass dieses kleine Tief Geschichte ist. Aber es war auch gut, diese Erfahrung gemacht zu haben. Gut – um am Ende mit einer neuen Einstellung an die Sache heranzugehen.

Und apropos Ziele – die gibt es auch in 2014. Den EVL-Halbmarathon am 15.06.2014 in Leverkusen zum Beispiel. Den habe ich als ersten größeren Jahreshöhepunkt im Visier. Und auch den 10km-Lauf im Rahmen der „10 Meilen von Köln“ am 27.07.2014. Da möchte ich auch noch gern dabei sein. Danach sind erstmal Sommerpause und Urlaub angesagt. Und für den Herbst könnte ich mir die Teilnahme beim Halbmarathon in Köln (Vorlauf des Köln-Marathon) am 15.09.2014 oder aber dem „Lauf um den Fühlinger See“ eine Woche darauf, am 21.09.2014, vorstellen. Dazu noch der Kölner „Friedenslauf“ am 05.10.204 und der „Refrather Herbstlauf“ am 19.10.2014. Dazwischen habe ich noch ein paar Läufe zur Vorbereitung auf der Agenda, doch dazu fällt die Entscheidung immer ganz spontan. Das soll für 2014 reichen. Aber ich sehe das Ganze eher als lockere Planung. Außerdem wähle ich mir nur noch ganz bestimmte Läufe aus, um mich einfach langfristiger und gezielter darauf vorzubereiten.

Übrigens möchten mein Sohn (5) und meine Tochter (3) nun auch endlich mal ihren ersten offiziellen Lauf absolvieren. Eigentlich wollten wir hierzu bereits am kommenden Wochenende beim „Frechener Frühlingslauf“ durchstarten. Aber nun sind wir am Vortag auf einer Geburtstagsfeier eingeladen und dadurch bestimmt erst in den späteren Abendstunden wieder zu Hause. Und für seinen allerersten offiziellen Lauf sollte man doch richtig fit und ausgeschlafen sein. 🙂 Doch es bieten sich ja mit dem „Kirschblütenlauf“ in Refrath und dem „OH-Lauf“ in Köln kurzfristig noch weitere gute Gelegenheiten, um sich als neu gegründete „Laufsportgemeinschaft Werner Köln-Stammhein 2014“ zu präsentieren. 😉

In diesem Sinne – mit sportlichen Grüßen!

Mario