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Laufbericht: 25. Kölner Friedenslauf 2014

Kölner Friedenslauf – schon wieder ein Jahr um. Ich kann mich noch lebhaft an meinen letztjährigen Start hier erinnern. Relativ unmotiviert und am Ende auch unzufrieden mit der erbrachten Leistung. Irgendwie war 2013 aus läuferischer Sicht nicht mein Jahr. Doch diesmal sollte es anders sein. Mit einer sub1:30h vom diesjährigen Kölner RheinEnergie-Halbmarathon sowie einer sub20min vom Bickendorfer Büdchenlauf vor zwei Wochen im Gepäck, wollte ich natürlich einen Angriff auf die 40min-Marke über 10km starten. Die letzten Wochen liefen einfach zu gut, um es nicht hier und jetzt zu versuchen. Die Form war nach wie vor da und ich gleichermaßen fit und gesund. Also – getreu den Höhnern – wenn nicht jetzt, wann dann!? Noch dazu, wo der Kölner Friedenslauf in diesem Jahr seinen „25. Geburtstag“ feiern durfte. Diese Chance musste doch genutzt werden!

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Zum Event selbst muss man, glaube ich, nicht mehr viel schreiben. Hier wird mit unheimlich viel ehrenamtlichen Engagement Jahr für Jahr seitens des austragenden TFG Nippes e.V. eine kleine, aber feine, Laufveranstaltung kreiert. Hier stimmt einfach alles! Angefangen vom sehr moderaten Startgeld, über die Möglichkeit, sich bis 30min vor Start noch nach zu melden, einer professionellen elektronischen Zeitnahme, bis hin zur liebevoll gezauberten Zielverpflegung. Auch die Strecke ist immer für eine neue Bestzeit gut, allerdings sollte dafür der Wind mitspielen. Doch das kann leider keiner der Verantwortlichen beeinflussen. Sehr angenehm empfinde ich persönlich auch die Startzeit von 12:00 Uhr. Da kann man am Sonntag Ausschlafen und trotzdem an einem offiziellen Lauf teilnehmen – sehr schön!

Allerdings versetzte mich genau das in diesem Jahr doch in etwas zeitlichen Stress, da ich irgendwie 10:00 Uhr für den Start im Hinterkopf hatte. Zum Glück habe ich aber am Samstag noch einmal im Internet nachgeschaut. Nun gut – trotzdem waren bereits 3 Eintrittskarten für den Zirkus bei uns in Köln-Stammheim gekauft. Sonntag war „Papitag“! Die Väter hatten freien Eintritt. Also wollte ich mit den Kids natürlich die Gelegenheit nutzen. Doch die Vorstellung sollte bereits um 14:00 Uhr beginnen! Blieben also zwischen Start des 10km-Laufs und Start im Zirkus ganz 2 Stunden. Das hieß für mich von vornherein also – schnell laufen, kurz auslaufen, zum Auto, zurück nach Hause, Duschen, Kleinigkeit essen und ab in den Zirkus. Das Restsonntagsprogramm stand somit schon fest.

Nun gut – genug der Vorrede – jetzt mal zum eigentlichen Lauf. Bereits beim Einlaufen stelle ich erfreut fest, dass die Beine sich gut anfühlen. Ich glaube, so allmählich habe ich meinen ganz persönlichen Dreh heraus, zum Tag X fit zu sein. 12:00 Uhr fällt der Startschuss und es geht los. Kurz zuvor treffe ich noch Kai von den Laufmonstern, heute wieder als „laufende Kamera“ unterwegs. Bilder sind somit schon mal gesichert. Wo „geblitzt“ wird ist mittlerweile auch kein Geheimnis mehr. Da heißt es dann Haltung annehmen! 😉

Bis KM2 laufe ich im Schnitt mit 3:45min/km – auch dem leichten Rückenwind geschuldet. Das ist für meine Verhältnisse schon sehr ambitioniert für einen 10km-Lauf, aber so bleibe ich wenigstens in einer kleineren Gruppe und muss nicht jetzt schon allein laufen. Bei KM2 wird gewendet. Nun geht es leicht gegen den Wind. Die Pace fällt etwas, aber alles noch gut. Jedoch falle ich etwas zurück und laufe nun mit einem Abstand von gut 50m der Gruppe hinterher. Aber egal – ich fühle mich gut und es geht voran.

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Kurz vor KM4 der erste „Blitzer“ – danke an Kai! Nun zieht sich das Feld mehr und mehr auseinander. Ich kann noch drei Läufer überholen – dann geht es allein weiter. Mag ich zwar in einem Wettkampf gar nicht, aber was will man machen. Der nächste Wendepunkt ist bei KM7. Einmal kehrt und weiter.

Jetzt noch 3km. Mein Tempo liegt konstant knapp unter 4:00min/km. Nun bloß nicht einbrechen, sonst ist die sub40min für heute dahin. Es wird hart. Vorn ist niemand erreichbar zum Auflaufen. Von hinten droht auch keine „Gefahr“. Laufen, fast wie im Training!

KM8 und KM9 sind geschafft. Noch 1000m. Ich schaue kurz auf die Uhr – eine Zeit unter 40min ist möglich. Dranbleiben! 500m vor dem Ziel kann man bereits den Moderator Jürgen Cremer hören. Ich schaue nochmal auf die Uhr – knapp über 38min. Gut 2min für die letzten 500m – theoretisch machbar – also ab dafür. Endspurt!

Die letzte 90°-Kurve. Noch 200m bis zum Ziel. Volle Pulle – alles, was geht. Ich sehe die Zeitanzeige neben dem Ziel – 39:15min. Das packst Du! Das packst Du tatsächlich! Tatsächlich unter 40min! Wie geil ist das denn!? Die letzten Meter – noch einmal „geblitzt“ – danke, Kai – und dann bin ich drin. Yeeeehaaaa! 39:50min! Yeeeehaaaa! Es das geil! Sorry – aber ich könnte jetzt noch einen Luftsprung machen vor Freude! Herrlich!

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Doch viel Zeit zum Freuen bleibt nicht. Der Zirkus wartet! Also ein kurzer Schwatz mit zwei Laufkollegen und dann verabschiede ich mich auch schon wieder. Auslaufen, Heimfahrt, Duschen, kurz Essen und schon sind die Kinder und ich auf dem Weg zum Zirkus. Wir schaffen es auch rechtzeitig und erleben 90 Minuten Zirkusvorstellung vom Feinsten. Ein kleiner Familienzirkus namens „Laola“. Hier ist der Kartenverkäufer später auch der Hundedompteur, der Messerwerfer, der Zauberer und so weiter und so weiter. Aber trotzdem – es war nie langweilig und wirklich gelungen. Genauso, wie der Kölner Friedenslauf in jedem Jahr – klein, aber fein! 😉

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Fazit: Ja – was soll ich schreiben? Superduperspitze! Meine drei Langzeitprojekte quasi auf einen Streich erfüllt. Läuferherz – was willst Du mehr!? In der Wertung des Kölner Friedenslaufes belegte ich Platz 16 von 95 Teilnehmern bei den Männern und Platz 4 von 11 Teilnehmern in der Altersklasse M40. Vielen Dank nochmals an Kai für die Fotos – Klasse!

Nun ist meine Laufsaison zu Ende. Alle geplanten Läufe konnte ich absolvieren. Keine krankheitsbedingten Ausfälle oder Verletzungen – sehr gut! Die nächsten 3 bis 4 Wochen werde ich einfach mal so vor mich hin sporteln und mir Gedanken über neue Herausforderungen und zukünftige Läufe in 2015 machen. Vielen Dank auch an dieser Stelle an alle treuen Leser meiner Laufberichte!

In diesem Sinne wünsche ich allen, die für 2014 noch nicht fertig haben, eine gute Restsaison, viel Erfolg und alles Gute!

Mit sportlichen Grüßen

Mario


Welcome back!

Supermario72 – welcome back!

Letzter Blogpost vom 26.11.2013. Schon wieder eine halbe Ewigkeit her. Was war los?

Um das Ende gleich einmal vorweg zu nehmen – eigentlich gar nix. Also gar nix, im Sinne von nix Negativem. Und eigentlich lief es diesen Winter endlich einmal so, wie ich es mir in den letzten vier Jahren immer gewünscht hatte. Keine Infekte, keine krankheitsbedingten Ausfälle – alles bestens. Den ganzen Winter konnte ich durchlaufen. Aber trotzdem war irgendwie der berühmte „Wurm“ drin.

Es kamen zwar viele gute Trainingskilometer zusammen und ich konnte endlich mal eine wirkliche Grundlagenausdauerphase absolvieren, doch erlebte ich auch zum ersten Mal den so oft zitierten „Winterblues“. Dieses allabendliche Laufen bei Dunkelheit schlägt irgendwann einfach aufs Gemüt. Und so musste auch ich mich oftmals wirklich überwinden, um nicht einfach im warmen Stübchen auf dem Sofa zu bleiben. Der Freitagnachmittag wurde in jeder Woche im wahrsten Sinne des Wortes mein läuferisches „Highlight“. Im Hellen laufen – was für ein Segen! 😉

Und so kamen mir hin und wieder auch tatsächlich Zweifel, ob dieses ambitionierte Laufen überhaupt noch das Richtige für mich ist. „Sport-Burnout“ – gibt es so etwas? Manchmal kam ich mir so vor. Fühlte mich irgendwie ausgebrannt und leer. Nicht physisch, sondern eher psychisch. Und dann fängt man an zu grübeln. Seit vier Jahren betreibe ich den Laufsport wieder in wettkampforientierter Form. Vier Jahre mit sehr viel Fleiß und Disziplin, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Anfangs wollte ich ja eigentlich nur mal einen offiziellen Halbmarathon mitlaufen. Doch dabei blieb es dann nicht. Der „Lauf-Virus“ hatte mich voll erwischt! Die Bestzeiten purzelten nur so daher. Normal für Neu- bzw. Wiedereinsteiger.

Doch irgendwann stagniert es. Dann wird es schwieriger. Dann muß man auch mal „Umwege“ gehen und sich über neue Trainingsformen und –reize Gedanken machen. Und dann kommen eben auch mal Zweifel auf. Zweifel über Sinn und Unsinn des Ganzen, über Aufwand und Nutzen. Es gibt ja auch ein Leben neben dem Sport. Familie, Beruf und andere Verpflichtungen. Und dann stellt man sich Fragen. Warum nicht einfach wieder ohne jeglichen Trainingsplan nur nach Lust und Laune laufen? Ein bis zwei Mal die Woche – so, wie es halt gerade eben passt. Ging doch früher auch ganz gut. Wozu all die „Hetzerei“ nach neuen Bestzeiten? Wo bleibt denn der Spaß bei der ganzen Sache? Oder auch mal längere Zeit gar nicht mehr laufen und dafür zum Beispiel lieber schwimmen oder wieder mehr ins Fitnessstudio? Ja – all diese Dinge können einem schon mal des Öfteren durch den Kopf gehen, wenn man drei bis vier Mal in der Woche abends allein im Dunkeln läuft. Und dann auch noch meist die gleiche Strecke, weil nur diese ausreichend beleuchtet ist. Kennen bestimmt viele von Euch. „Winterblues“! Gruselig!

So vergingen die Wochen und Monate. Immer wieder hin- und hergerissen zwischen dem Einen oder dem Anderen. Aber ich bin gelaufen – trotzdem und immer wieder. Fast schon wie im Unterbewusstsein. „Hassliebe“! Du kannst nicht richtig mit, aber auch nicht richtig ohne. Eigenartige Situation! Ich habe auch immer brav meine Kraft-/Stabieinheiten absolviert, regelmäßig Steigerungsläufe eingebaut, gedehnt, – also eigentlich alles gemacht, was zu einer guten Vorbereitung dazugehört. Nur Wettkämpfe in Form von Winterlaufserien oder dergleichen – die habe ich nicht absolviert. Dazu konnte ich mich irgendwie nicht motivieren.

Doch dann – so gegen Mitte März, Anfang April – die Tage wurden allmählich wieder länger – das Wetter war bereits ausgesprochen mild – morgens ausgiebiges Vogelgezwitscher aus den Bäumen – dann kam SIE wieder zurück. SIE – die neue „Lauflust“! So – wie der Frühling, wenn alles neu beginnt! Und mittlerweile haben wir schon Anfang Mai! Und mittlerweile ist auch alles wieder okay im „Oberstübchen“. Und mittlerweile habe ich wieder Spaß an der Sache gefunden. Aber nichtsdestotrotz – so ganz umsonst war das ganze Nachdenken, Grübeln und Hinterfragen dann doch nicht. Ein paar Dinge muss und will ich in Zukunft anders angehen. Ich werde versuchen, etwas gelassener mit meinem ambitionierten Hobby umzugehen. Werde versuchen wieder mehr Balance zwischen Familie, Beruf und Sport zu finden. Nicht mehr mein Leben dem Sport anpassen, sondern vielmehr den Sport an mein Leben. Ziele sind wichtig, aber erzwingen muss und kann man am Ende nix.

Einen Trainingsplan gibt es trotzdem nach wie vor, aber den halte ich mir mit einer gewissen Flexibilität. Und ich halte mich nun wirklich auch einmal an die Vorgaben des Plans. In der Regel bin ich meine Trainingseinheiten immer viel zu schnell gelaufen. Insbesondere die langen Läufe. Damit habe ich natürlich auch das eigentliche Ziel – nämlich das Anlegen einer fundierten Grundlagenausdauer und das Trainieren des Fettstoffwechsels – meist verfehlt. In der Vergangenheit lag dies immer daran, dass ich nach längeren krankheitsbedingten Trainingsausfällen versucht habe, möglichst schnell wieder auf das alte Leistungsniveau zu kommen. Doch das endet immer in einem „Drahtseilakt“, bei dem man schnell wieder zu viel riskiert.

Hier kam mir zwar einerseits das Durchlaufen können im letzten Winter sehr entgegen, doch andererseits überdrehte ich auch da noch oft genug den „Gashahn“. Ihr kennt das ja bestimmt. Ein normaler Dauerlauf steht auf dem Prohramm. 15km einfach nur laufen. Wohlfühltempo. Doch dann nach etwa 5km ist „der Motor“ warm gelaufen und auf einmal wird man schneller und schneller. Aus dem Wohlfühltempo ist längst ein recht zügiges Tempo geworden. Und dann zieht man das Ding einfach durch. Am Ende steht man vor der Haustür und weiß nicht so recht, ob man sich freuen oder besser ein schlechtes Gewissen haben soll. Hartes Training ist mit Sicherheit nicht verkehrt, doch immer am Limit trainieren ist langfristig nicht das richtige Mittel. Und deshalb habe ich mich auch noch einmal mit ein paar sehr lauferfahrenen Leuten unterhalten. Manchmal „verrennt“ man sich ja im wahrsten Sinne des Wortes und steckt irgendwo in einer „Sackgasse“ fest. Und dann ist es gut – wenn man durch objektive Betrachter wieder „auf den richtigen Weg“ gebracht wird.

Mittlerweile laufe ich wirklich konsequent 80% des wöchentlichen Laufpensums im normalen Dauerlauftempo und nur 20% – zurzeit einmal wöchentlich – als Tempoeinheit. Die langen Läufe werden dabei ganz ruhig absolviert. Und so kamen auch der Spaß und das gute Gefühl wieder zurück. Und nun – nun bin ich froh – dass dieses kleine Tief Geschichte ist. Aber es war auch gut, diese Erfahrung gemacht zu haben. Gut – um am Ende mit einer neuen Einstellung an die Sache heranzugehen.

Und apropos Ziele – die gibt es auch in 2014. Den EVL-Halbmarathon am 15.06.2014 in Leverkusen zum Beispiel. Den habe ich als ersten größeren Jahreshöhepunkt im Visier. Und auch den 10km-Lauf im Rahmen der „10 Meilen von Köln“ am 27.07.2014. Da möchte ich auch noch gern dabei sein. Danach sind erstmal Sommerpause und Urlaub angesagt. Und für den Herbst könnte ich mir die Teilnahme beim Halbmarathon in Köln (Vorlauf des Köln-Marathon) am 15.09.2014 oder aber dem „Lauf um den Fühlinger See“ eine Woche darauf, am 21.09.2014, vorstellen. Dazu noch der Kölner „Friedenslauf“ am 05.10.204 und der „Refrather Herbstlauf“ am 19.10.2014. Dazwischen habe ich noch ein paar Läufe zur Vorbereitung auf der Agenda, doch dazu fällt die Entscheidung immer ganz spontan. Das soll für 2014 reichen. Aber ich sehe das Ganze eher als lockere Planung. Außerdem wähle ich mir nur noch ganz bestimmte Läufe aus, um mich einfach langfristiger und gezielter darauf vorzubereiten.

Übrigens möchten mein Sohn (5) und meine Tochter (3) nun auch endlich mal ihren ersten offiziellen Lauf absolvieren. Eigentlich wollten wir hierzu bereits am kommenden Wochenende beim „Frechener Frühlingslauf“ durchstarten. Aber nun sind wir am Vortag auf einer Geburtstagsfeier eingeladen und dadurch bestimmt erst in den späteren Abendstunden wieder zu Hause. Und für seinen allerersten offiziellen Lauf sollte man doch richtig fit und ausgeschlafen sein. 🙂 Doch es bieten sich ja mit dem „Kirschblütenlauf“ in Refrath und dem „OH-Lauf“ in Köln kurzfristig noch weitere gute Gelegenheiten, um sich als neu gegründete „Laufsportgemeinschaft Werner Köln-Stammhein 2014“ zu präsentieren. 😉

In diesem Sinne – mit sportlichen Grüßen!

Mario


Alpina Dribs ….

…. heißt meine neue Sportbrille, die ich sowohl zum Laufen als auch zum Radfahren trage.

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In diesem Jahr habe ich mich dann endlich dazu durchgerungen, mir nun auch mal eine ordentliche Sportbrille zuzulegen. Bislang hat mich immer der doch recht hohe Preis davon abgehalten. Denn als momentaner alleiniger „Brötchenverdiener“ für unsere vierköpfige Familie sind meinem Sportbudget ganz klare Grenzen gesetzt. Allerdings wollte ich so ein „Billig-Teil“ vom Discounter dann auch nicht haben. Also habe ich die Entscheidung bislang immer wieder vor mir hergeschoben und meist hatte es sich dann Anfang Herbst immer schon wieder von selbst erledigt, da sich meine sportlichen Aktivitäten ja in der Regel ganz früh am Morgen oder aber ab 20.00 Uhr abends abspielen.

Und so zauderte ich auch in diesem Jahr wieder, als die ersten längeren Tage begannen und es abends zunehmend heller war. Doch dann hatte ich auf einmal eine Nachricht von Misterspex in meinem E-Mail-Postfach. „ …. man sei dort auf mein Blog aufmerksam geworden und man vertreibt ja auch Sportbrillen und das würde doch eventuell gut zusammenpassen …. und ob ich vielleicht eine gute Idee für eine Zusammenarbeit hätte ….“ . Ja aber hallo – na klar habe ich die! 😉

Also schaue ich mir die Website von Misterspex mal an. Soweit alles prima. Sieht alles sehr übersichtlich und professionell aus. Das Brillenangebot geht auch in Ordnung. Nun gut – ich schreibe zurück, dass ich sowieso immer mal wieder auf der Suche nach einer guten Sportbrille bin und frage höflich, ob es nicht die Möglichkeit gäbe, mal ein oder zwei Brillen zu testen. Ich lese ja immer wieder auch in anderen Lauf- bzw. Sportblogs, dass Firmen die Bloggerszene nutzen, um ihre Produkte ganz gezielt zu vermarkten. Firmen wie Skins, Brooks, Adidas, Puma, Asics etc. arbeiten sehr oft mit ambitionierten „Hobbyläufern“ zusammen. Insofern fand ich auch die Anfrage von Misterspex nicht unseriös und hoffte nun, dass da was zustande kommen würde.

Die Antwort lies auch nicht lange auf sich warten. Es wurden mir bestimmte Brillenmodelle genannt, von denen ich mir eines zum Test aussuchen durfte. Also recherchierte ich kurz im Online-Shop von Misterspex und wurde auch schnell fündig. Die Alpina Dribs in weiß mit dunklen Gläsern sollte es sein. Den Online-Shop von Misterspex finde ich übrigens sehr gut. Neben Sport- und normalen Sonnenbrillen gibt es auch jede Menge Brillenmodelle mit Korrekturgläsern. Zwar ist der Shop sehr auf das Wesentliche beschränkt, aber das muss nicht gleichermaßen ein Nachteil sein. Vielmehr sehe ich hier direkt, worauf es ankommt und muss mich nicht erst durch endlose Informationen wühlen. Alle wichtigen Produkt-, Kauf- und Lieferangaben sind kurz und bündig aufgeführt. Dazu noch eine generell versandkostenfreie Lieferung, 30-Tage-Rückgaberecht sowie kostenloser Rückversand – da kann man wirklich nichts verkehrt machen! Wenn man dieses Preis-/Leistungsverhältnis mit denen andere Brillen-Shops im Internet vergleicht, schneidet Misterspex sehr gut ab. Ich kannte Misterspex bis dato noch nicht, aber mittlerweile erscheint doch sehr viel Werbung auch auf anderen Webseiten. Aber warum auch nicht? Wenn man was Gutes zu bieten hat, sollte man ruhig auch mal ein bisschen „klappern“! Von nix kommt auch nix!

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Der Rest ging ganz easy. Meine Alpina kam ein paar Tage später mit DHL nach Hause. Ausgepackt, aufgesetzt, passt! Geiles Teil! Super leicht und angenehm zu tragen. Der Nasenbügel ist aus Metall und man kann ihn selbst auseinander oder zusammen biegen, je nach Nasenstärke. Das klappt prima! Mittlerweile bin ich auch schon drei Mal mit der Brille gelaufen und habe wirklich jedes Tempo probiert. Eine Radfahrt hat sie auch hinter sich. Alles bestens! Die sitzt wie eine Eins und lässt sich auch mit Radhelm sehr gut tragen.

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Viele Leute haben ja immer das Problem mit dem Beschlagen der Gläser im Stand. Aber jetzt mal im Ernst – wenn ich ordentlich gelaufen oder geradelt bin, aus allen Poren schwitze und dampfe und dann ganz ruhig auf der Stelle stehenbleibe – welche Brille beschlägt da nicht!? Gut – mag sein, dass die 200-Euro-Teile das vielleicht nicht tun – aber 200 Euro für eine Sonnenbrille! Hallo!? Die Dribs beschlägt jedenfalls und das ist mir völlig Wurscht! Denn sobald ich weiter laufe oder fahre ist dieser leichte Beschlag an den oberen Brillenglasrändern auch sofort wieder weg. Also damit kann ich leben. Kein Problem!

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Einziger kleiner Wermutstropfen – man kann die Brillengläser nicht tauschen. Also es ist keine dieser Brillen, mit zwei oder drei Wechselgläsern in verschiedenen Farbtönungen. Es gibt die Dribs allerdings auch mit helleren Gläsern, dann aber eben wiederum nur mit diesen. Aber das wusste ich bereits vorher. Insofern kein Punktabzug.

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Zusammenfassend kann ich sagen – die Alpina Dribs hat meine Erwartungen voll erfüllt. Sie sieht gut aus, sitzt hervorragend, schützt gut vor Sonne und allerlei Getier in der Luft und sie ist mit 39,90 Euro noch in meinem machbaren Preisgefüge.

Der Online-Shop von Misterspex gefällt mir ebenfalls sehr gut. Alles bestens organisiert sowie sehr schneller und vor allem netter Kontakt per E-Mail. Prima!

Also – der Sommer scheint ja nun doch noch aus den Startlöchern zu kommen. Schaut mal rein bei Misterspex und sucht Euch Eure neue Brille aus! 😉


Ich gehe morgens schon auf die Rolle ….

und zwar auf eine kleine Schwarze! „Blackroll“ nennt sie sich, um genau zu sein. Und ich sage Euch – sie hat es in sich! Die Blackroll ist wieder einmal so ein Teil, welches man kurz um so beschreiben könnte: „Genial einfach – einfach genial!“.

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Wie funktioniert die Blackroll?

Die Blackroll funktioniert letztendlich als simple Massagerolle, jedoch umso effektiver. Richtig angewandt, kann man mittels der Blackroll verspannte Muskeln quasi wieder „glatt bügeln“. Im Fachjargon nennt sich das dann „Lösung der Myofascia (bindegewebige Umhüllung von Muskel und Muskelgruppen)“.

Eingesetzt werden kann die Blackroll zur

– Vorbeugung und Behandlung von Myofascien und Muskelbeschwerden
– Aktiven Regeneration mit verbesserter Durchblutung
– Behandlung von Triggerzonen durch Sport und Alltagsbelastung
– Aufwärmung vor dem Sport
– Regeneration nach dem Sport 

Wie bin ich auf die Blackroll gekommen?

Aufgrund meiner vor ein paar Wochen erlittenen Wadenverhärtung, habe ich mich im Internet nach geeigneten Möglichkeiten zur Selbstheilung umgeschaut. Und so bin ich nach kurzer Zeit auf der Seite www.blackroll.de gelandet. Mir war sofort klar – dieses Ding musst Du haben. Ich habe dann noch in diversen Internetportalen recherchiert, um Usermeinungen zur Blackroll zu finden. Und man kann schon fast sagen, dass 100% der Meinungen positiv ausfallen und die Leute mit der Blackroll nur gute Erfahrungen gemacht haben. Also zögerte ich nicht lange und bestellte mir meine Blackroll im Internet.

Mein erster Eindruck?

Aua! Ich habe meine Blackroll natürlich sofort ausprobiert und konnte mich auch sofort davon überzeugen, dass ich an unzähligen Körperstellen ziemlich verspannt bin. Das entsprechende Feedback liefert die Blackroll bzw. die jeweilige Körperstelle prompt! In Fachkreisen spricht man vom sog. „Wohlweh“, welches jedoch anfangs eher „Weh“ als „Wohl“ ist. Doch dann heißt es dran bleiben. Es lohnt sich in jedem Fall.

Mein Eindruck bis heute?

Weniger Aua! Mittlerweile arbeite ich jeden Morgen im Rahmen meiner Morgengymnastik – ja, so was mache ich tatsächlich und sogar schon seit sehr langer Zeit – mit der Blackroll. Und ich muß sagen – es wirkt! Meine Wadenverhärtung ist mittlerweile auskuriert! Zugegebenermaßen nicht zuletzt auch durch die professionellen Massagen des Physiotherapeuten, aber mit Sicherheit auch ein Stück weit durch die Selbstmassage mit der Blackroll. Denn gerade gegen verspannte Waden ist die Blackroll ideal einsetzbar. Aber auch für die Massage aller anderen Körperpartien kann man die Blackroll wunderbar hernehmen. Anfangs erfordert es oftmals ein bisschen Geschicklichkeit und Körperbeherrschung, sich richtig auf der Blackroll zu positionieren, aber nach kurzer Zeit hat man den Bogen raus. Entsprechende Übungsanleitungen findet man auf www.blackroll.de oder www.blackroll-orange.de . Der Zeitaufwand für ein Blackroll-Workout hält sich in Grenzen. Beschränkt man sich z. B. in erster Linie auf die Beine, ist das Ganze nach max. 10 Minuten erledigt. 10 Minuten, die aber noch lange nachwirken! Ich denke, diese Zeit kann jeder aufbringen. Zudem ist man mit der Blackroll absolut ortsunabhängig. Ich muß mir nicht erst einen Termin in einer Physio-Praxis machen – nein – ich kann einfach morgens im Wohnzimmer auf dem Teppich loslegen. Oder abends vor dem Fernseher. Und aufgrund der geringen Maße der Blackroll, kann ich sie auch wunderbar überall mit hinnehmen und unterwegs einsetzen. Zum Beispiel auf Reisen, ins Büro, ins Fitnessstudio …. . Genial!

Fazit?

Einfach super, das Teil! Kann ich nur uneingeschränkt weiter empfehlen! Wenn Du Dich auch immer wieder mal mit Muskelverspannungen oder gar Muskelverhärtungen herumärgerst, dann leg’ Dir eine Blackroll zu. Für 29,90 Euro im Internet zu bestellen. Da ist jeder Euro bestens investiert! Auch wenn Du im Moment vielleicht keine akuten Beschwerden hast, kannst Du die Blackroll vorbeugend und für eine verbesserte Regeneration einsetzen. Man spürt nach einer Blackrollmassage, wie z. B. die Beine ordentlich „summen“. Also – probier es aus! Es lohnt sich!

In diesem Sinne – let it roll, Baby!

Euer Supermario


Bist Du ein „Seher“?

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Schau Dir mal dieses Bild an! Was fällt Dir dabei auf? Ich bin gespannt ….

Supermario


Rechenschaftsbericht 2011

So – das Jahr 2011 befindet sich quasi im Endspurt auf der Zielgeraden. Zeit für mich, hier in meinem Sportblog, einmal aus sportlicher Sicht zurück zu blicken und ein kurzes Resümee zu ziehen.

Angefangen hat das Sportjahr 2011 alles andere als vielversprechend. Getreu dem Motto „Husten, Schnupfen, Heiserkeit – seit zur Erkältung stets bereit“ hievte ich mich fast den gesamten Winter über von einem Infekt zum nächsten. Diverse Antibiotika wurden beinahe schon zum Grundnahrungsmittel und ein erster Werbevertrag für „Tempo“ stand in Aussicht. Dazu noch ein gebrochenes Radiusköpfchen im rechten Arm Mitte Januar, nach einem Sturz beim Laufen – Bingo! An das geplante Grundlagenausdauertraining war bis weit in den März überhaupt nicht zu denken. Und so musste ich auch meine ursprüngliche Wettkampfplanung für das erste Halbjahr komplett revidieren.

Ab Anfang April lief es dann allmählich wieder rund. Nun kam die Trainingsroutine wieder ins Rollen und es zog Regelmäßigkeit in den Trainingsalltag ein. Endlich! Allerdings hatte ich nun auch des Öfteren wieder meine Probleme mit dem linken Fuß. Die fortwährend länger und intensiver werdenden Laufeinheiten zeigten erste Wirkung. Was also tun? Schon wieder zurückrudern? Dann wird das doch nie was. Nein – ich entschloss mich vielmehr, andere und schon fast vergessene Wege zu beschreiten. Nur allein mit Laufen und Krafttraining kam ich nicht weiter. Es musste noch etwas her, was quasi Ausdauer und Kraft gleichermaßen schult. Schwimmen? Nein – viel zu umständlich für mich zu realisieren. Irgendwelche Ballspielsportarten in einer Mannschaft? Nein – da zeitlich genauso schwierig umzusetzen, wie Schwimmen. Nein – Fahrrad hieß die Lösung! Na klar! Genial einfach – einfach genial!

Also recherchierte ich ein paar Tage hin und her, holte mir das O.K. meiner Frau für die nötigen finanziellen Mittel und kaufte mir schließlich ein feines Mountainbike. FOCUS FATBOY – mein neuer Freund! Da mein Training aber i.d.R. ab 20 Uhr stattfindet, war es natürlich trotzdem nicht so einfach, regelmäßig und vor allem neben den Lauf- und Krafteinheiten noch zusätzlich aufs Rad zu steigen. Und so entschloss ich mich, von nun an mindestens einmal pro Woche mit dem Rad zur Arbeit zu fahren und dies als volle Kraftausdauereinheit zu verbuchen. Immerhin liegt mein Arbeitsort Burscheid im Bergischen Land und bringt vor allem auf der morgendlichen Hinfahrt einiges an Höhenmetern mit. Puh – was das anstrengend! Früh morgens auf fast nüchternen Magen gleich knapp 20km Radtour mit ordentlichen Berganstiegen! Das zog jedes Mal mächtig rein! Da stieg ich oftmals mit zitternden Beinen vor der Rathaustür von Burscheid vom Rad. Aber es hat auch mächtig Spaß gemacht und für die Kondition und die Ausdauerkraft viel gebracht. Und so vergingen die Wochen und Monate und ich fühlte mich allmählich reif für einen konkreten Trainingsplan zur Realisierung meines Jahresziels, welches da war, die Halbmarathondistanz so weit wie möglich unter 1:45h zu laufen. Meine aktuelle Bestzeit aus dem Jahr 2010 stand bei 1:46:10h. Doch ich war mir sehr sicher, dass da noch einiges an Luft drin ist. Zielumsetzung sollte am 02.10.2011 bei Sparkasse KölnBonn Halbmarathon sein. Somit blieb noch genug Zeit, um sich nun speziell darauf vorzubereiten.

Anfang Juli begann ich mit dem gezielten Training. Mein linker Fuß und ich hatten einen „Nichtangriffspakt“ geschlossen, der darauf hinauslief, dass jeder respektvoll mit dem anderen umgeht. So kamen wir bis dato gut zurecht. Zudem hatte ich mir noch ein paar neue Laufschuhe gekauft, um den aktuell aufkommenden „Natural-Running-Trend“ nicht zu verpassen. Ein Paar Puma Faas 500 zierten nun meine Füße und erwiesen sich zunehmend als lohnende Investition. Und so kämpfte ich mich Woche für Woche durch den Trainingsplan, lief erstmals seit Ewigkeiten wieder Intervalle und richtige Tempoläufe, baute das Lauf-ABC wieder regelmäßig ins Training ein, lief zügige lange Läufe und, und, und. Es machte Spaß und ich merkte immer mehr, wie der Körper sich der Belastung anpasste. Ein geniales Gefühl! Auf einmal läufst du relativ locker einen glatten 5er-Schnitt, der dich vor ein paar Monaten noch an deine Leistungsgrenzen gebracht hat. Auf einmal kannst du auch den sechsten 800m-Lauf noch in der Normzeit auf den Asphalt bringen, wo du doch noch vor einiger Zeit schon bei kleineren Tempoausflügen kaum noch gerade aus laufen konntest. Geil! Da fragte ich mich dann schon, warum ich das Ganze nicht schon viel früher so gezielt in Angriff genommen habe, als über Jahre immer nur die lockere Hausrunde zu absolvieren. Eigentlich ziemlich blöd, aber nun gut – Blick nach vorn!

Ende Juli dann der erste Wettkampf. Ich brauchte für meinen weiteren Trainingsplan eine 10km-Referenzzeit, an der sich die künftigen Trainingstempi orientieren sollten. Diese wollte ich aber nicht irgendwo im Wald allein gegen die Uhr aufstellen. Also meldete ich mich für einen offiziellen 10km-Wettkampf an. 10km-Lauf bei den „10 Meilen von Köln“. Eigene Vorgabe, möglichst direkt unter 45min bleiben. Meine bis dato erreichten Trainingszeiten stimmten mich dafür durchaus optimistisch, und in einem offiziellen Rennen geht sowieso meist noch bisschen mehr. Und PAMM – 44:04min! Vorgabe erreicht! Geile Sache!

Der gesamte August war ein reiner Trainingsmonat. Immer wieder Intervalle, Tempoläufe und Läufe bis an die Halbmarathondistanz heran. Dazu regelmäßiges Krafttraining und ab und an ein Radausflug. Alles lief bestens.

Anfang September dann die erste geplante Generalprobe für den Halbmarathon. Am 04.09.2011 wollte ich beim 13. Kölner Halbmarathon eine erste 2011er-Hausmarke über die 21,1km setzen. Ich liebäugelte mit einer Zeit unter 1:38h, was anhand meiner Trainingsleistungen zwar schwer, aber machbar sein sollte. Leider verlief dieses Rennen, aufgrund der Witterungsverhältnisse, alles andere als gewünscht, so dass ich bereits nach 14km, allerdings offiziell gewertet, den Wettkampf beendete. Letztendlich brachte mir dies in der 14km-Wertung sogar noch eine sehr gute vordere Alterklassenplatzierung ein, aber so wirklich zufrieden war ich mit all dem nicht.

Deshalb entschloss ich mich kurzer Hand, es zwei Wochen später beim 23. Lauf Rund um den Fühlinger See noch einmal zu versuchen. Diesmal mussten die 21km aber sitzen! Und das taten sie auch. Zwar mit 1:38:47h etwas an der wieder aufgestellten Norm von 1:38h vorbei, aber der Trend war klar zu erkennen. Nun blieben noch zwei Wochen bis zum Jahresevent, dem Sparkasse KölnBonn Halbmarathon.

Und dann war es endlich soweit! Sonntag, 02.10.2011! Bei herrlichstem Herbstwetter startete ich in meinen Jahreshöhepunkt. Und es lief von Anfang an gut. Die Kraft, die Frische und nicht zuletzt die Ausdauer – alles war auf den Punkt maximal abrufbar. Auch die mir vom Vorjahr noch in „böser“ Erinnerung gebliebene finale Überquerung der Deutzer Brücke stellte diesmal kein Hindernis dar. Ein perfekter Lauf, welchen ich mit einer neuen Bestzeit von 1:36:50h krönen konnte. Super!

Ja – und nun sollte meine Laufsaison ursprünglich auch schon wieder vorbei sein. Aber nein – das konnte doch noch nicht alles gewesen sein. Ich war in blendender Form und bei bester Gesundheit. Da musste doch noch etwas herausspringen. Zudem waren zwei meiner Vorbereitungsläufe ganz zufällig auch Wertungsläufe im PSD Bank Köln Lauf Cup 2011. Und obwohl ich da ursprünglich keine Teilnahmeambitionen hatte, standen nun schon 80 Punkte in der AK-Wertung M35 zu Buche und ich befand mich damit auf Platz 20. Also schaute ich mir diese Cup-Geschichte mal etwas genauer an. Mindestens 5 Wertungsläufe brauchte man. Zwei hatte ich somit schon. Blieben noch 3 übrig. Die 2 nächsten Wertungsläufe waren terminlich relativ kurz nach dem gerade absolvierten Halbmarathon gelegt, was mir mit meinem derzeitigen Leistungsstand sehr entgegen kam. Außerdem wollte ich gern noch einmal einen Angriff auf meine im Sommer aufgestellte 10-km-Zeit starten. Also – ran an die Bouletten!

Erster Termin 16.10.2011 – 22. Kölner Friedenslauf. Bei „Kaiserwetter“, aber auch nur 4°C, ein schöner und gut überschaubarer Volkslauf über 10km. Ergebnis 43:21min –neue Bestzeit! Bingo!

Zweiter Termin, direkt eine Woche später, am 23.10.2011 beim 26. Refrather Herbstlauf. Wieder über 10km. Und auch hier wieder sehr gutes Wetter und eine sehr bestzeitentaugliche Strecke. Bis KM5 stetig leicht bergauf bis auf 120 Höhenmeter und dann nach der Wende das Ganze retour, allerdings nun mit permanentem Bergabschwung in Richtung Ziel. Das hat echt Spaß gemacht und gipfelte in der erneuten Bestzeit von 42:39min! Jawoll!

Nun blieb noch ein Wertungslauf über. Diesen wollte ich am 19.11.2011 beim 39. Herbstlauf des GSV Porz absolvieren. Zum dritten Mal in Folge sollte es über die 10km-Distanz gehen und vielleicht sogar noch einmal zu einer Bestzeit reichen. Bis dahin hatte ich noch 4 Wochen, um mich kurz zu erholen und dann die letzten Kräfte zu mobilisieren. Aber leider kam es anders. Zuerst hatten wir mal kurz den Norovirus zu Haus zu Gast, welcher meine Frau, mich und unsere zwei Kinder mehr oder weniger stark außer Gefecht setzte. Und anschließend fing ich mir, aufgrund des durch den Virus doch sehr angeschlagenen Immunsystems, noch einen deftigen grippalen Infekt ein, welcher mich quasi ein paar Stunden vor dem Start aus der Vernunft eines mittlerweile zweifachen Familienvater heraus entscheiden ließ, den Lauf sausen zu lassen und die Saison für dieses Jahr zu beenden. Auch wenn mir diese Entscheidung nicht leicht fiel, war es letztendlich die einzig Richtige.

Und damit bin eigentlich auch schon fast durch mit meinem Jahresrückblick. Nach einer fast dreiwöchigen Laufpause, welche neben der allgemeinen Regeneration auch dem vollständigen Auskurieren des Infektes diente, habe ich in der letzten Woche wieder mit dem Lauf- und Krafttraining begonnen. Allerdings alles noch im „Fitnesslevel“, um bis zum Jahresende noch ein wenig Energie zu tanken. Für den PSD Bank Köln Lauf Cup 2011 bliebe mir mit dem 36. Silvesterlauf um die Merheimer Heide zwar immer noch ein möglicher Wertungslauf, aber ich gehe mal zu 99% davon aus, nicht zu starten. Ich bin momentan weit ab von einer Wettkampfform und eigentlich auch mental noch auf Erholung geeicht. Gut – für einen flotten 10er reicht es auch jetzt noch, aber irgendwie will ich meine eigens aufgestellten Regeln nicht brechen, und die besagen, bis Jahresende nur aktive Erholung. Punkt!

Zum Ende noch kurz ein Ausblick auf das nächste Jahr. Die Monate Januar und Februar möchte ich zuerst einmal für ein solides Grundlagenausdauer- und Grundlagenkrafttraining nutzen. Trotzdem habe ich aber auch die Teilnahme an der 28. Winterlaufserie des GSV Porz geplant, um schon frühzeitig so ein erstes leichtes Wettkampf-Feeling zu bekommen. Hierzu stehen drei Lauftermine an, wobei ich mir noch nicht ganz schlüssig darüber bin, welche Streckenlängen in zu den jeweiligen Terminen laufen werde.

Insgesamt möchte ich mich in der ersten Jahreshälfte 2012 verstärkt auf die 10km-Distanz konzentrieren. Ich muss zugeben, dass ich an den 10km-Wettkämpfen zunehmend Gefallen gefunden habe. Kurz und knackig und schon bist du wieder daheim! Nein – aber mal im Ernst, ich möchte im neuen Jahr die Wochenenden nach Möglichkeit komplett aus dem Trainingsalltag heraus halten. Von Samstagmorgen bis Sonntagabend möchte ich zukünftig Zeit für all das haben, was unter der Woche zu kurz kommt. Ich habe einfach in der Vergangenheit gemerkt, dass an einem „stressigen“ Wochenende, an dem ich neben der Zeit mit Frau und Kindern auch noch alltägliche Dinge, wie Autowäsche, Wocheneinkauf etc. erledige, der lange Lauf, egal ob nun am Samstagabend, Sonntagmorgen oder gar Sonntagabend, immer irgendwie schlecht platziert ist. Deshalb habe ich mir vorgenommen, mein Training von Montag bis Freitag zu absolvieren, und das Wochenende zur aktiven Erholung zu nutzen, außer natürlich bei Wettkämpfen, welche ja i.d.R. immer auf einen Sonntag fallen. Mal schauen, ob mir das so gelingt.

In einen konkreten Trainingsplan, ausgerichtet auf die 10km-Distanz, möchte ich dann ab Anfang März einsteigen. Nach 10-12 Wochen Tempobolzerei hoffe ich, Anfang Sommer ein paar gute 10km-Wettkämpfe auf den Asphalt bringen zu können. Natürlich schwebt auch mir irgendwann mal die „magische“ sub40min über 10km vor, aber ob es dazu schon im nächsten Jahre reichen wird, wage ich zu bezweifeln. Doch wir werden sehen.

Nach 2-3 Wochen Sommerpause, soll die zweite Jahreshälfte 2012 wieder der Vorbereitung auf den Sparkasse KölnBonn Halbmarathon am 14.10.2012 dienen. Ich denke, nach dem dann vorangegangenen 10km-Trainingsblock, sollte in Richtung Halbmarathon einiges mitzunehmen und somit möglich sein. Und sollte es sich wieder anbieten, werde ich auch gern wieder am PSD Bank Köln Lauf Cup teilnehmen.

So – das war’s schon!

All das funktioniert natürlich nur, wenn zum einen Körper und Geist mitspielen, und zum anderen, auch der familiäre sowie berufliche Alltag genügend Freiraum lassen. Und so hoffe ich, dass meine Familie und ich gesund bleiben und wir uns auch in 2012 wieder erfolgreich „durchwurschteln“!

Gleiches wünsche ich auch Dir bzw. Euch und verabschiede mich für dieses Jahr!

Frohe Weihnachten, einen guten Jahresübergang und ein gesundes, gutes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2012 – getreu dem Motto: „Mögen die Höhepunkte der Vergangenheit die Tiefpunkte der Zukunft sein“!

Alles Gute!

Euer Supermario


„Die Auflösung“ ….

…. des rätselhaften Verschwindens der von mir versteckten Florena-Abenteuerkiste möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten. 🙂

Also mein Kistchen war hier drunter versteckt ….

Am späten Nachmittag fahre ich wieder zum Versteck. Bis dahin noch keine Findermeldung. Blog, Facebook, Twitter – überall Funkstille!

Doch was ist das ….

…. die Kiste ist weg! Keine Spur mehr davon! Also doch ein Finder?

Ich düse nach Hause und poste am Abend via Facebook, dass sich der Finder doch einfach mal melde solle. Und siehe da – kurze Zeit später tatsächlich eine Meldung. Paaaahhhh – mein Schwager, der alte Fährtensucher – hat sich die Gelegenheit natürlich nicht entgehen lassen. Und so schreibt er ….

„6.30 Uhr morgens. Ein schwarzer Wagen saust durch die noch immer in Dunkelheit getauchte Kastanienallee des Stammheimer Parks. Ein Mann mit einer Taschenlampe bewaffnet springt aus den Wagen und läuft Richtung Rhein. Wo ist es? Wo kann es nur sein? Am Kunstobjekt mit der Nummer 17 angekommen, wirft er sich auf den Boden und krabbelt wie ein Irrer suchend um das Kunstwerk herum. Da, endlich! Er zieht eine große blaue Mülltüte hervor. Erleichtert und glücklich trottet er zum Auto zurück. Denn er weiß, was ihn zu Hause erwartet. Eine Dusche mit Florena Cremeseife. Danke!“

Klasse! Es sei ihm also gegönnt! Auch wenn er mittlerweile nicht mehr regelmäßig läuft, so hat er es auch schon auf 3 gefinishte Köln-Marathons gebracht!

Somit – Ende gut – alles gut!

Vielen Dank an Florena, für diese tolle Aktion! Hat Spaß gemacht! Und danke auch für die tollen Produkte, die ich nun auch noch einmal komplett nach Hause bekommen habe. Schöne Sache!

Euer Supermario