My completely private challenge!

Laubericht: 5km-Lauf bei den „10 Meilen von Köln“ 2014

Mit reichlich Verspätung heute nun noch mein Bericht zum letzten Wettkampf.

Sonntag, 27.07.2014, 8.50 Uhr – 5km-Lauf bei den „10 Meilen von Köln“. Für mich der zweite Wettkampf in diesem Jahr und gleichermaßen der Abschluss der ersten Saisonhälfte 2014. Somit eine willkommene Gelegenheit, diese mit einer guten Zeit zu verabschieden. Ursprünglich hatte ich hierzu die 10km-Distanz auf der Agenda, aber in den letzten Wochen vor diesem Wettkampf zeichnete sich doch eher eine Stärke auf der kürzeren 5km-Stecke ab. Also wollte ich die Chance beim Schopfe packen und mit einer neuen Bestzeit über 5km in die Sommerpause übergehen. Dafür war eine 20:38min aus dem Herbst 2013 zu schlagen. Bereits in den letzten Trainingstempoläufen wurde deutlich, dass dies in jedem Fall möglich sein sollte. Mein Online-Trainingssystem VICSYSTEM rechnete mir sogar eine Zeit knapp unter 20:00min aus. Zugegeben – insgeheim träumte ich auch davon, aber erstmal musste gelaufen werden.

Das Wetter an diesem Sonntagmorgen war recht ordentlich und durchaus lauffreundlich. Lediglich eine gewisse Schwüle machte sich bereits schon zu dieser frühen Stunde über Köln breit. Am Start stehe ich ungefähr in Reihe 5. Pünktlich 8.50 Uhr wird das Läuferfeld auf die Strecke geschickt. Meine Taktik für dieses Rennen sieht so aus, dass ich möglichst bis KM4 knapp unter 4:00min/km bleibe und dann ggf. noch etwas auf das Tempo drücken kann. Vielleicht habe ich ja diesmal das Glück, am Ende mit ein paar Mitläufern einen echten Wettkampf auszutragen. Das wäre der von mir gewählten Taktik natürlich sehr dienlich.

Der Start verläuft sauber und ich komme gut weg. Das heutige Tempo ist gefunden. KM1 überlaufe ich mit 3:55min/km. Alles im grünen Bereich. Die Strecke ist flach und schnell und heute auch idealerweise weitestgehend windstill. Nur diese Schwüle macht das Atmen etwas schwer. Ich ziehe an ein paar „Schnellstartern“ vorbei und werde kurz vor KM2 selbst von einem Läufer überholt. Doch sein Tempo ist annehmbar und kommt mir gelegen. Bloß nicht wieder allein laufen müssen, denke ich mir und hefte mich sofort an seine Hacken. Das Tempo liegt weiterhin so im Bereich knapp unter einem 4er-Schnitt – somit also alles nach Plan.

Bei KM3 wird mein Vordermann allerdings etwas langsamer. Er hat sich scheinbar doch ein wenig zu viel zugemutet. Für mich gibt es nur eine Entscheidung – vorbei ziehen. Wenn ich jetzt nicht weiter Druck mache, wird das heute nix. Also überhole ich und laufe nun doch wieder allein. Der andere Läufer macht keine großen Anstalten mir zu folgen. Somit tritt nun wieder ein, was ich so gern vermieden hätte – der alleinige Kampf gegen die Uhr. Das Feld ist weit auseinandergezogen. Vor mir ist niemand in Sicht.

Bei KM4 liege ich im Schnitt noch bei 3:59min/km. Jetzt müsste ich den „Turbo“ zünden und zum Endspurt ansetzen. Aber es ist doch ziemlich hart zu diesem Zeitpunkt. Vor mir ist weit und breit keiner, zu dem ich versuchen könnte, aufzulaufen. Von hinten droht auch keine echte Gefahr. Also muss ich das Ding für die letzten 1000m irgendwie noch so gut wie möglich zu Ende laufen. Doch ich kann das Tempo nicht mehr ganz halten – falle knapp über die 4:00min/km.

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„Komm schon – reiß Dich zusammen!“ Ich kann das Ziel schon sehen; höre den Moderator. Das motiviert noch einmal. Die letzten Meter. 90°-Linkskurve und steil bergab zur Ziellinie. Die 19 vorn ist bereits weg. Aber eine gute 20er-Zeit ist allemal noch drin. Alles noch mal raus und über die Linie. 20:12min – na bitte – geht doch! Neue persönliche Bestzeit eingefahren. Sehr gut! Teilnehmermedaille abholen und verschnaufen. Auslaufen.

Fazit: Ein gelungener Abschluss der ersten Saisonhälfte! Zwar die 20:00min noch nicht gekackt, aber den heutigen Umständen entsprechend voll zufrieden. Mit einer echten finalen Wettkampfsituation sicherlich noch das eine oder andere Sekündchen weniger drin gewesen, aber gut – vielleicht beim nächsten 5er.

In der Gesamtwertung landete ich mit dem Ergebnis auf Platz 11 von 51 Startern und in meiner Altersklasse M40 auf Platz 2 von 8. Leider wurden nur die ersten drei Gesamtwertungsplätze im Rahmen der Siegerehrung bedacht, so dass die Altersklassenplatzierten leer ausgingen. Schade! Ansonsten war die Veranstaltung – wie gewohnt – wieder einmal rundum gelungen und bleibt jederzeit eine absolute Empfehlung wert.

Meine Sommerpause ist mittlerweile schon vorüber und neue Ziele sind anvisiert. Doch dazu mehr im nächsten Bericht. In Kürze! Versprochen! 😉

Für heute verabschiede ich mich mit sportlichen Grüßen!

Mario

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3 Antworten

  1. Mensch Mario, die läppischen 12s – hättest du doch… 🙂 ja wir wissen, wie schwer es am Ende immer ist, auch nur 1s rauszulaufen. Glückwunsch zur PB, alles richtig gemacht!

    26/08/2014 um 22:50

    • Danke, Marek! Ja – läppische 12 Sekunden! Man glaubt, dass kann doch nicht so schwierig sein. Aber wenn Du dann völlig platt bist, sind 12 Sekunden eine halbe Ewigkeit. Doch die neue persönliche Bestzeit schreit ja geradezu danach, unterboten zu werden. Ich habe mir für den Herbst schon einen weiteren 5km-Lauf ausgesucht. Dann heißt es wieder „Attacke“! 😉

      26/08/2014 um 22:54

  2. Super gelaufen. Auch knapp über 20min muss man erstmal laufen!
    Und jetzt hast immerhin noch ein Ziel für die nächsten Läufe ,)

    27/08/2014 um 11:58

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